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Europäische Kommission beteiligt sich an den Hilfseinsätzen für Explosionsopfer in Brazzaville

European Commission - IP/12/223   08/03/2012

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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Europäische Kommission beteiligt sich an den Hilfseinsätzen für Explosionsopfer in Brazzaville

Brüssel, 8. März 2012 – Die Europäische Kommission hat unverzüglich auf die Ereignisse in der Hauptstadt der Republik Kongo reagiert. Die Explosionen in Brazzaville haben fast 200 Menschen das Leben gekostet und über 1500 Verletzte gefordert. Am Tag nach den ersten Explosionen, die große Zerstörungen verursacht haben, ist Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, an den Ort der Katastrophe gereist. Sie besuchte dort ein Krankenhaus, in dem Explosionsopfer behandelt werden, und führte mit dem Gesundheitsminister und dem Innenminister Gespräche über die aktuelle Lage und den Hilfebedarf.

„Meine Gedanken sind bei den Menschen von Brazzaville, insbesondere bei denjenigen, die Angehörige verloren haben. Diese Tragödie erinnert uns daran, wie verletzlich unsere Welt ist und dass Katastrophen uns viel zu oft ohne jede Vorwarnung treffen können“, sagte EU-Kommissarin Kristalina Georgieva.

Als Beitrag zu den Hilfseinsätzen in diesem Notfall wird die Kommission dem Internationalen Verband des Roten Kreuzes 200 000 EUR zur Verfügung stellen.

„Wir unterstützen die Bereitstellung medizinischer Notfallversorgung und von Notunterkünften sowie die Aufräumarbeiten in dem von den Explosionen zerstörten Gebiet. Die Experten der Kommission für humanitäre Hilfe überwachen die Entwicklung vor Ort und sorgen für die Koordinierung mit unseren Partnerorganisationen in Brazzaville“, erklärte EU-Kommissarin Georgieva.

Das Beobachtungs- und Informationszentrum der Kommission steht in engem Kontakt mit den Experten der Kommission für humanitäre Hilfe in Kinshasa und der EU-Delegation in Brazzaville, um Informationen zu sammeln und zu erfahren, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Wenn die nationalen Behörden das EU-Katastrophenschutzverfahren aktivieren, kann die Kommission die Bereitstellung der von EU-Mitgliedstaaten angebotenen Hilfe koordinieren und kofinanzieren und der Republik Kongo mit der Kompetenz und Erfahrung ihrer Katastrophenschutzexperten zur Seite stehen.

Hintergrund

EU–Katastrophenschutzverfahren

Das EU-Katastrophenschutzverfahren ermöglicht die Zusammenarbeit bei der Katastrophenbewältigung zwischen 32 Ländern in Europa (EU-27 sowie Kroatien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein und Norwegen). Die teilnehmenden Länder bündeln die verfügbaren Ressourcen für Einsätze in von Katastrophen heimgesuchten Ländern auf der ganzen Welt. Bei Aktivierung des Verfahrens werden die Hilfseinsätze innerhalb und außerhalb der Europäischen Union koordiniert. Die Europäische Kommission verwaltet das Verfahren über das Beobachtungs- und Informationszentrum.

Seit seiner Einführung im Jahr 2001 kam das Verfahren nicht nur in den verschiedenen Mitgliedstaaten (z. B. bei den Waldbränden in Portugal, den Explosionen in einer Marinebasis auf Zypern 2011 sowie dieses Jahr bei den Überschwemmungen und der extremen winterlichen Witterung auf dem Balkan), sondern auch weltweit zum Einsatz (z. B. nach den Erdbeben in Haiti, Chile und Japan).

Weitere Informationen:

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock (+32 229-68909)

Irina Novakova (+32 229-57517)


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