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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Kommission will gemeinsam mit internationalen Experten neue Tierschutzstrategie 2012-2015 vorantreiben

Brüssel, 29. Februar 2012 – Mehr Handlungskompetenz für Verbraucherinnen und Verbraucher und eine bessere Durchsetzung geltender Vorschriften sind die Hauptziele einer zweitägigen internationalen Konferenz zur neuen EU-Tierschutzstrategie, die vom 29. Februar bis zum 1. März in Brüssel stattfindet. Diese gemeinsam von der Europäischen Kommission und der dänischen EU-Ratspräsidentschaft organisierte Konferenz auf hoher Ebene soll ein integriertes Konzept für den Tierschutz voranbringen.

John Dalli, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, erklärte dazu: „Die ethischen Aspekte des Tierschutzes entwickeln sich zu einem festen Bestandteil der Lebensmittelqualität. Die Verbraucherinnen und Verbraucher lassen zunehmend Tierschutzerwägungen in ihre Kaufentscheidungen einfließen. Wenn wir ihnen Zugang zu den richtigen Informationen verschaffen, so dass sie eine sachkundige Wahl treffen können, fördern wir damit unsere Tierschutzstrategie. Informierte Verbraucher sind mündige Verbraucher. Investitionen in Bildung und Ausbildung sowie eine bessere Durchsetzung werden sich sowohl in der Wirtschaft als auch im Tierschutz bezahlt machen.“

Die Konferenz

An der gemeinsam von der Europäischen Kommission und der dänischen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Konferenz auf hoher Ebene nehmen Mitglieder der interfraktionellen Arbeitsgruppe „Welfare and Conservation of Animals” (Tierschutz und Artenerhaltung) des Europäischen Parlaments sowie der für Gesundheit und Verbraucherpolitik zuständige EU-Kommissar John Dalli und leitende Beamte der Europäischen Kommission wie auch der dänischen EU-Ratspräsidentschaft teil.

Auf der Konferenz soll die neue Tierschutzstrategie vorgestellt werden, die auf früheren Strategien basiert und auf die Information der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die bessere Durchführung und Durchsetzung geltender Vorschriften gerichtet ist; damit soll ein fairer Wettbewerb im EU-Binnenmarkt gewährleistet werden. Erörtert wird außerdem der Tierschutz im globalen Zusammenhang.

Auf dieser Konferenz kommen eine Vielzahl von Vertretern nationaler und internationaler Organisationen sowie aus den Bereichen Tiermedizin, Landwirtschaft, Herstellung, Einzelhandel, Hochschule und Wissenschaft sowie NRO zusammen.

Hintergrund

Die Strategie wurde am 19. Januar 2012 von der Kommission angenommen. Sie schlägt klare und einfache Grundsätze für den Tierschutz sowie bessere Information und Aufklärung der Verbraucherinnen und Verbraucher wie auch der Personen, die Tiere handhaben, vor und soll die Durchsetzung der Vorschriften fördern. Die Strategie enthält eine Liste der Maßnahmen, die über einen Zeitraum von vier Jahren (2012-2015) nach und nach ergriffen werden sollen, um sektorspezifischen Aspekten und allgemeinen Tierschutzanforderungen Rechnung zu tragen.

Aus Tierschutzperspektive ist die Nutztierhaltung gemessen an der Zahl der betroffenen Tiere der wichtigste Bereich in der EU. In den landwirtschaftlichen Betrieben der EU werden etwa 2 Milliarden Stück Geflügel (Masthähnchen, Legehennen, Puten, Enten und Gänse) und 300 Millionen Säugetiere (Rinder, Schweine, Schafe usw.) gehalten. An zweiter Stelle folgt die Heimtierpopulation in der EU mit schätzungsweise 100 Millionen Hunden und Katzen.

Mehr zum Thema:

http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/seminars/index_en.htm

http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/actionplan/actionplan_en.htm

WEB STREAMING – 29/02 – Plenarsitzung:

http://scic.ec.europa.eu/str/index.php?sessionno=466473650870501e3600d9a1b4ee5d44

WEB STREAMING – 29/02 – Legislativsitzung:

http://scic.ec.europa.eu/str/index.php?sessionno=6db291ac9963003618ca6aa15063c4d6

Wissenschaftliche Sitzung:

http://scic.ec.europa.eu/str/index.php?sessionno=af44c4c56f385c43f2529f9b1b018f6a

E-Mail-Adresse zum direkten Kontakt mit den Rednern:

Sanco-AWlegislative-session@ec.europa.eu (Legislativsitzung)

Sanco-AWscientific-session@ec.europa.eu (wissenschaftliche Sitzung)

Kontakt:

Frédéric Vincent (+32 229-87166)

Aikaterini Apostola (+32 229-87624)


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