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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 20. Dezember 2012

Eurobarometer-Herbstumfrage: Licht am Ende des Tunnels?

Jüngsten Umfrageergebnissen zufolge ist die große Mehrheit der Europäer (85 %) der Meinung, dass die Mitgliedstaaten der EU bei der Krisenbewältigung enger zusammenarbeiten werden müssen. Die heute veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage – die Europäische Kommission führt zweimal im Jahr solche Meinungsumfragen durch – zeigt, dass die EU nach Meinung von insgesamt 41 % der Europäer (+1 Prozentpunkt im Vergleich zur Frühjahrsumfrage 2012) die richtige Richtung zur Krisenbewältigung eingeschlagen hat und neue weltweite Herausforderungen angehen kann (siehe Anhang).

Die Europäer sehen die EU weiterhin als den Akteur, der bei der Lösung der Wirtschaftskrise am meisten bewirken kann, noch vor den nationalen Regierungen. An erster Stelle wurde auch diesmal mit 23 % (+2) die EU genannt, dicht gefolgt von den nationalen Regierungen (20 %, -1). Die G-20 (14 %, unverändert) rangierte an dritter Stelle, während der Internationale Währungsfonds auf den vierten Platz zurückfiel (15 %, -2).

Auf nationaler Ebene macht den Europäern vor allem die Arbeitslosigkeit (48 %, +2), die allgemeine Wirtschaftslage (37 %, +2), die Inflation (24 %, unverändert) sowie die Staatsverschuldung (17 %, -2) Sorge; was ihre persönliche Situation anbelangt, eindeutig die Inflation (44 %, -1). Als größtes Problem für die EU zurzeit wurden vor allem die allgemeine Wirtschaftslage (53 %, -1), die Arbeitslosigkeit (36 %, +4) und die öffentlichen Finanzen der Mitgliedstaaten genannt (32 %, -2).

Wie in früheren Umfragen fallen die Antworten zur Lage der nationalen Wirtschaft je nach Mitgliedstaat sehr unterschiedlich aus. Während drei Viertel der Befragten in Schweden und Deutschland die Wirtschaftslage als gut einschätzen, teilen weniger als 10 % der Befragten in zehn Mitgliedstaaten und weniger als 2 % in Spanien und Griechenland diese Auffassung.

Schließlich stehen die Europäer nach wie vor hinter den Initiativen für Wachstum, Stabilität und Beschäftigung im Rahmen der Strategie Europa 2020, mit denen das Wirtschaftswachstum in der EU angekurbelt werden soll.

Hintergrund

Die Eurobarometer-Umfrage vom Herbst 2012 wurde zwischen dem 3. und dem 18. November 2012 in Direktbefragungen durchgeführt. Insgesamt wurden in den 27 EU-Mitgliedstaaten und in den Beitrittsländern 32 731 Personen befragt.

Weitere Informationen

Dem heute veröffentlichten Bericht mit den ersten Ergebnissen sind die Einschätzungen der Europäer zur derzeitigen Wirtschaftslage und deren Sorgen sowie ihre Meinungen zur Krise und zur Strategie Europa 2020 zu entnehmen.

Der Bericht mit den ersten Ergebnissen findet sich unter:

http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb78/eb78_en.htm

Kontakt:

Mina Andreeva (+32 2 299 13 82)

Natasha Bertaud (+32 2 296 74 56)

ANHANG

1. Bedeutung der Strategie Europa 2020

2. Bedeutung der Initiativen im Rahmen der Strategie Europa 2020

3. Einschätzung der Europa-2020-Ziele

4. Am besten geeignete Akteure für Maßnahmen zur Krisenbewältigung

5. Wichtigste Sorgen – auf Ebene der Mitgliedstaaten

6. Wichtigste Sorgen – auf persönlicher Ebene

7. Wichtigste Sorgen – auf europäischer Ebene

8. Aussagen zur Krise: Die Länder der EU werden infolge der Krise enger zusammenarbeiten müssen, die EU wird langfristig stärker sein.

9. Unterschiede in den Einschätzungen der derzeitigen Wirtschaftslage in verschiedenen Mitgliedstaaten


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