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Westlicher Balkan: neues EU-Instrument zur Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten für KMU

Commission Européenne - IP/12/1323   05/12/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 5. Dezember 2012

Westlicher Balkan: neues EU-Instrument zur Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten für KMU

Über 300 Mio. EUR werden im westlichen Balkan für innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit hohem Potenzial sowie zur Schaffung eines regionalen Risikokapitalmarktes, der die Gründung und das Wachstum von Unternehmen begünstigen soll, zur Verfügung gestellt.

Die Gelder werden über die Fazilität für Unternehmensentwicklung und Innovation im westlichen Balkan (WB EDIF) mobilisiert, die heute in Paris geschaffen wurde. Sie wird in Abstimmung mit dem Lenkungsausschuss des Investitionsrahmens für den westlichen Balkan (WBIF) bei der Entwicklungsbank des Europarates (CEB) eingerichtet. Das Anfangskapital von 145 Mio. EUR wird gemeinsam von der Europäischen Kommission, der Europäischen Investitionsbank (EIB), dem Europäischen Investitionsfonds (EIF), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sowie von Empfängerregierungen und bilateralen Gebern gestellt. Die Europäische Kommission steuert mit 65,6 Mio. EUR den größten Anteil bei.

Die Fazilität (WB EDIF) wird vom EIF koordiniert und in enger Zusammenarbeit zwischen den Regierungen im westlichen Balkan, der Europäischen Kommission und anderen Partnern verwaltet. Um die Bemühungen um Entwicklung der Privatwirtschaft im westlichen Balkan effizienter zu gestalten, können sich an dem Instrument auch andere internationale Organisationen und bilaterale Geber beteiligen, die in der Region aktiv sind.

KMU sind für die wirtschaftliche Entwicklung des westlichen Balkans von entscheidender Bedeutung. Das Instrument wird zur Wachstumsagenda der Region und zur Erreichung der Ziele der Südosteuropa-2020-Strategie beitragen. Die Mittel dürften vor Ort ab 2013 zur Verfügung stehen.

Hintergrund:

Die neue Fazilität (WB EDIF) umfasst vier Komponenten:

  • Kapitalbeteiligungen an innovativen KMU in der Anlauf- und Entwicklungsphase;

  • Bereitstellung von Entwicklungs- und Expansionskapital für etablierte KMU mit hohem Wachstumspotenzial;

  • Verbesserung des Zugangs von KMU zu Bankkrediten und Verringerung der Kreditkosten durch Absicherung von KMU-Kreditportfolios von Finanzintermediären;

  • Schaffung eines günstigen regulatorischen Umfelds für innovative KMU mit großem Potenzial; Unterstützung der Empfängerregierungen bei der Durchführung wichtiger Reformen.

Es handelt sich um die erste regionale Initiative zur Entwicklung der Privatwirtschaft, die über den Investitionsrahmen für den westlichen Balkan (WBIF) abgewickelt wird.

WBIF

Der Investitionsrahmen für den westlichen Balkan dient der Unterstützung der sozioökonomischen Entwicklung und des EU-Beitritts im gesamten westlichen Balkan. Über diesen Rahmen werden Finanzmittel und technische Hilfe für strategische Investitionen, vor allem in die Infrastruktur, die Energieeffizienz und die Entwicklung der Privatwirtschaft, bereitgestellt. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative von EU, internationalen Finanzinstitutionen, bilateralen Gebern und Regierungen westlicher Balkanstaaten.

EIB

Die Europäische Investitionsbank ist die Bank der Europäischen Union. Als größter multilateraler Darlehensnehmer und –geber stellt die EIB Finanzmittel und Fachwissen für solide, nachhaltige Investitionsprojekte – großteils in der EU – bereit. Eigentümer der EIB sind die 27 EU-Mitgliedstaaten. Die von ihr geförderten Projekte tragen zur Verwirklichung der Ziele der EU-Politik bei.

EIF

Die wichtigste Aufgabe des Europäischen Investitionsfonds ist die Unterstützung europäischer kleiner und mittlerer Unternehmen durch Erleichterung ihres Zugangs zu Finanzierungsmöglichkeiten. Der EIF dient der Entwicklung von Instrumenten zur Bereitstellung von Risiko- und Wachstumskapital sowie von Garantieinstrumenten, die speziell auf dieses Marktsegment abzielen. Mit dem EIF werden die EU-Ziele in den Bereichen Innovation, Forschung und Entwicklung, Unternehmertum, Wachstum und Beschäftigung gefördert.

EBWE

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die 63 Ländern und zwei zwischenstaatlichen Organisationen gehört, fördert die Entwicklung von Marktwirtschaft und Demokratie in Ländern in Mittel- und Osteuropa, Zentralasien und Nordafrika. Sie unterstützt KMU durch Bereitstellung von Finanzmitteln und Beratung.

Kontakt:

Anca Paduraru (+32 229-66430)

Peter Stano (+32 229-57484)


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