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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 30. November 2012

Eindhoven, Leeuwarden und Maastricht im Rennen um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2018“

Auf ihrer heutigen Sitzung in Amsterdam hat die Auswahljury zur Prüfung der Bewerbungen der niederländischen Städte für den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2018“ empfohlen, Eindhoven, Leeuwarden und Maastricht in die engere Wahl zu ziehen. Die ausgewählten Städte werden nun für die zweite und letzte Runde eine ausführlichere Bewerbung erstellen. Die Jury tritt im September 2013 nochmals zusammen, um die Stadt auszuwählen, die zusammen mit Valletta (Malta) „Kulturhauptstadt Europas 2018“ werden soll.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend: „Alle fünf niederländischen Städte, die sich beworben hatten, legten sehr gute Vorschläge vor, und ich gratuliere Eindhoven, Leeuwarden und Maastricht ganz herzlich zu ihrer Nominierung. Neben dem Erasmus-Programm, das auch in meinem Zuständigkeitsbereich liegt, zählt die Veranstaltung, Kulturhauptstadt Europas‘ seit ihrer Einführung 1985 zu den erfolgreichsten EU-Initiativen. Der Titel bringt beträchtliche kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile – so ist es also kein Wunder, dass er in den Niederlanden heiß umkämpft ist. Ich bin sicher, dass sich dank dieser dWahl die drei Städte langfristig besser entwickeln werden.“

Gemäß dem Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates (1622/2006/EG), in dem die Kriterien für die Initiative „Kulturhauptstadt Europas“ festgelegt sind, dürfen die beiden Mitgliedstaaten Niederlande und Malta 2018 die Veranstaltung ausrichten. Die maltesische Hauptstadt Valletta wurde am 12. Oktober für den Titel vorgeschlagen (IP/12/1099).

Die Niederlande riefen Ende 2011 interessierte Städte auf, sich zu bewerben. Eindhoven, Leeuwarden, Maastricht, Den Haag und Utrecht kamen diesem Aufruf nach.

Nach Guimarães (Portugal) und Maribor (Slowenien) in diesem Jahr werden Marseille (Frankreich) und Košice (Slowakei) 2013 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen. Danach richten folgende Städte die Veranstaltung aus: Umeå (Schweden) und Riga (Lettland) im Jahr 2014, Mons (Belgien) und Pilsen/Plzeň (Tschechische Republik) 2015 und Breslau/Wrocław (Polen) und Donostia-San Sebastián (Spanien) 2016. Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) wurden von der Jury als Kulturhauptstädte Europas 2017 vorgeschlagen.

Hintergrund

Die Jury, die die Vorauswahlempfehlung abgibt, besteht aus 13 Mitgliedern; sieben werden von den Europäischen Institutionen, sechs von den betreffenden Mitgliedstaaten benannt. Von den EU-Institutionen wurden folgende Jurymitglieder benannt:

  • Von der Europäischen Kommission: Manfred Gaulhofer (Österreich), geschäftsführender Direktor von „Graz – Kulturhauptstadt 2003“ und Leiter zahlreicher europäischer Projekte; Sir Jeremy Isaacs (Vereinigtes Königreich), Fernsehproduzent und ehemaliger Direktor des Royal Opera House, Covent Garden.

  • Vom Rat: Erna Hennicot-Schoepges (Luxemburg), ehemals Kulturministerin, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Versammlung des Europarats und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), derzeit Vorsitzende verschiedener nationaler und internationaler Kultureinrichtungen; Constantin Chiriac (Rumänien), ehemaliger Vize-Präsident von „Sibiu 2007“ und derzeit Direktor des Nationaltheaters Radu Stanca.

  • Vom Europäischen Parlament: Jordi Pardo (Spanien), verantwortlich für internationale Kulturprojekte; Steve Green (Vereinigtes Königreich), Berater und Forscher im Bereich Kulturpolitik.

  • Vom Ausschuss der Regionen: Elisabeth Vitouch (Österreich), Mitglied des Fachausschusses für Kultur und Bildung des Ausschusses der Regionen und Wiener Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin.

Im gegenwärtigen System für die Ernennung der Kulturhauptstädte Europas umfasst das Auswahlverfahren zwei Schritte: In der Vorauswahlrunde wird eine Liste der in die engere Wahl kommenden Bewerberstädte erstellt und neun Monate danach erfolgt die Endauswahl. Die erfolgreichen Städte werden dann vom Rat der Europäischen Union offiziell ernannt.

Weitere Informationen

http://ec.europa.eu/culture/our-programmes-and actions/capitals/european-capitals-of-culture_en.htm

Europäische Kommission: Allgemeine und berufliche Bildung

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter: @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)


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