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Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme des deutschen Automobilzulieferers ixetic durch kanadischen Konkurrenten Magna

European Commission - IP/12/1293   29/11/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 29. November 2012

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme des deutschen Automobilzulieferers ixetic durch kanadischen Konkurrenten Magna

Die Europäische Kommission hat den geplanten Zusammenschluss zweier Automobilzulieferer, in dessen Rahmen das Unternehmen Magna International Inc (Kanada) die deutsche ixetic Verwaltungs GmbH übernimmt, nach der EU‑Fusionskontrollverordnung freigegeben. Die Untersuchung der Kommission hat bestätigt, dass das zusammengeschlossene Unternehmen nach wie vor dem Wettbewerbsdruck mehrerer Konkurrenten ausgesetzt sein wird und dass den Kunden auf allen betroffenen Märkten noch genügend andere Anbieter zur Verfügung stehen werden.

Die Kommission prüfte die Auswirkungen der geplanten Übernahme auf die Märkte für Vakuumpumpen für Bremssysteme und Ölpumpen für Getriebe und Motoren, auf denen sich die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen überschneiden.

Da sich die Geschäftsbereiche der beteiligten Unternehmen geografisch ergänzen und es starke, ernstzunehmende Wettbewerber auf dem Markt gibt, kam die Kommission zu dem Schluss, dass die geplante Übernahme wettbewerbsrechtlich unbedenklich ist.

Das Vorhaben wurde am 23. Oktober 2012 bei der Kommission angemeldet.

Unternehmen und Produkte

Magna ist ein weltweit tätiger diversifizierter Automobilzulieferer, der Automobiltechnik, Baugruppen, Module und Komponenten entwickelt, produziert und vertreibt. Abnehmer seiner weltweit vertriebenen Produkte und Dienstleistungen sind vorwiegend Originalausrüster (OEM) für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge.

Der Automobilzulieferer ixetic hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Hydraulik- und Vakuumpumpen für vorwiegend in Europa ansässige OEM spezialisiert.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission hat die Aufgabe, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und dafür zu sorgen, dass Zusammenschlüsse den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern.

Der weitaus größte Teil der angemeldeten Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Standardprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss im Vorprüfverfahren genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6748

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)


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