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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 29. November 2012

Kommission leitet zur Förderung des elektronischen Handels in der EU eine Konsultation zum integrierten Paketzustellungsmarkt ein

Für viele Online-Händler zählen die Wochen vor Weihnachten zu den umsatzstärksten des Verkaufsjahres. Manchen entgeht jedoch aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Zustellung ein potenzieller Geschäftsabschluss. Studien zufolge kaufen nur 9 % der EU-Verbraucher online in anderen Ländern ein, wobei sowohl Online-Einzelhändler als auch Verbraucher die Mängel der aktuellen Systeme zur Lieferung online bestellter Waren kritisieren. Die grenzüberschreitende Zustellung wird von 57 % der Online-Einzelhändler als Hindernis erachtet, während 47 % der Verbraucher Bedenken hinsichtlich grenzüberschreitender Lieferungen äußern. Durch ein effizientes System für die Zustellung (und Rücksendung) wird das weitere Wachstum des elektronischen Handels und damit Auswahl und Komfort für die Verbraucher entscheidend gefördert.

Hinsichtlich der zustellungsbezogenen Bedenken und der Verbesserung der Zustellsysteme besteht dringender Handlungsbedarf. Aus diesem Grund hat die Kommission heute eine Grünbuch-Konsultation zum Paketzustellungsmarkt auf den Weg gebracht, bei der es vor allem um Fragen der grenzüberschreitenden Zustellung und den Bedarf des elektronischen Handels geht.

„Die Grünbuch-Konsultation wird dazu beitragen, die richtigen Maßnahmen zur Verbesserung der Paketzustellung im Binnenmarkt zu bestimmen“ erklärte der für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige EU-Kommissar Michel Barnier. „Durch ein flexibles und gut funktionierendes EU-weites Zustellungssystem, das den Erwartungen der Verbraucher und dem speziellen Bedarf des elektronischen Handels gerecht wird, wird das enorme Potenzial des elektronischen Handels zur Förderung des Wachstums und die Schaffung von Arbeitsplätzen unmittelbar gestärkt.“

Zentrale Bestandteile des Grünbuchs:

Drei vorrangige Bereiche, in denen die Probleme und Herausforderungen für Verbraucher und Online-Einzelhändler in der EU angegangen werden sollen, wurden ausgemacht:

  • Verbesserung des Komforts der Zustelldienste für Verbraucher und KMU in der gesamten EU;

  • Gewährleistung kostengünstiger Zustelllösungen und besserer Preise für Verbraucher und KMU;

  • Förderung einer besseren Interoperabilität der Zustelldienste zwischen den Betreibern (bessere Partnerschaften und Zusammenarbeit) sowie zwischen Betreibern und Online-Einzelhändlern, vor allem KMU.

Mit Hilfe dieses Grünbuchs will die Kommission Informationen zum aktuellen Stand des Zustellmarktes für online gekaufte Produkte erheben und potenzielle Hürden für die Schaffung eines EU-weit integrierten Paketzustellungsmarktes ermitteln. Sie wird untersuchen, wie nach Ansicht der Akteure den Interessen von Kunden, Unternehmen und Endverbrauchern am besten gedient werden kann. Auf der Grundlage der erhobenen Informationen wird die Kommission Lösungen für den Aufbau eines nahtlosen Paketzustellungsverfahrens in der EU entwickeln. Dadurch soll das Wachstum des elektronischen Handels gefördert sowie gewährleistet werden, dass die Vorteile des elektronischen Handels dank eines nachhaltigen und gut funktionierenden Zustellungssystems sämtlichen Bürgern und KMU in allen Regionen Europas zugute kommen.

Hintergrund

Diese Konsultation ist Teil der laufenden Arbeit der Kommission an der Weiterentwicklung des elektronischen Handels. Der wichtige Beitrag des elektronischen Handels zum Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum in der Europäischen Union ist weithin anerkannt. In ihrer Mitteilung über elektronischen Handel und Online-Dienste vom Januar dieses Jahres (siehe IP/12/10) zählt die Kommission die Zustellung zu den fünf obersten Prioritäten, wenn es um die Förderung des elektronischen Handels bis 2015 geht, und ihre Bedeutung wurde auch vom Europäischen Parlament und vom Rat bekräftigt. Die Zustellung ist von entscheidender Bedeutung, da sie sich erheblich auf die Erleichterung des elektronischen Handels auswirkt und eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau von Vertrauen zwischen Verkäufern und Käufern darstellt.

Die interessierten Kreise können sich bis zum 15. Februar 2013 an der Konsultation beteiligen.

Siehe auch MEMO/12/923

Weitere Informationen

Link zur Konsultation:

http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2012/parcels-delivery_en.htm

Weitere Informationen zum Postmarkt:

http://ec.europa.eu/internal_market/post/index_en.htm

Mitteilung zum elektronischen Handel:

http://ec.europa.eu/internal_market/e-commerce/communication_2012_en.htm

Video zur Illustration von Problemen, mit denen Online-Einzelhändler konfrontiert sind:

http://www.youtube.com/watch?v=g22ydMKWLxU

Kontakt:

Stefaan De Rynck (+32 2 296 34 21)

Carmel Dunne (+32 2 299 88 94)

Audrey Augier (+32 2 297 16 07)


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