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Mosambik: Neue EU-Mittel für den Kampf gegen Hunger und chronische Unterernährung

Commission Européenne - IP/12/1285   29/11/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 29. November 2012

Mosambik: Neue EU-Mittel für den Kampf gegen Hunger und chronische Unterernährung

Die Europäische Kommission unterstützt Mosambiks Anstrengungen, Hunger und chronische Unterernährung zu verringern und die Fortschritte bei der Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele zu beschleunigen mit weiteren 67,3 Mio. EUR. Dieses neue Programm wird dazu beitragen, die Produktion in der Landwirtschaft und der Fischerei zu verbessern und den Zugang zu Nahrungsmitteln für benachteiligte Bevölkerungsgruppen, insbesondere Frauen und Kinder, zu erleichtern.

EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs erklärte: “Die Ernährungssicherheit steht im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik. Hungrigen Menschen fehlt die Energie, sich um ihre Familien, ihre Arbeit oder Bildung zu kümmern. Unterernährung wirkt sich verheerend und irreversibel auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern aus, die so an der Entfaltung ihres Potenzials gehindert werden. Mit der heute angekündigten Mittelbereitstellung zeigen wir einmal mehr, dass wir den Menschen in Mosambik beim Kampf gegen Hunger und Armut zur Seite stehen. Derartige Projekte bringen uns der Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele bis 2015 und unserem Ziel – einer Welt ohne Hunger – ein Stück näher.“

Die jetzt bewilligten EU-Mittel werden für die Schwerpunktbereiche der Ernährungssicherheit – Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, Zugang zu Nahrungsmitteln und die Qualität der Ernährung in Bezug auf ihre Nahrhaftigkeit – verwendet. Hierzu zählt auch die Verbesserung der Produktion der Kleinbauern und Fischer, beispielsweise durch einen besseren Zugang zu Saatgut, Dünger oder Geräten. Andere Maßnahmen zielen auf die Verringerung von Ernteverlusten, die Förderung des Bewirtschaftens von Hausgärten durch die Frauen sowie die Impfung von Hühnern (zur Reduzierung der alarmierenden Sterblichkeitsrate) ab. Das Projekt soll außerdem die Verbindungen mit Märkten oder Käufern verbessern, indem die erforderlichen kleinen Infrastrukturen (z. B. Lagermöglichkeiten), Landstraßen, Informationssysteme und die Elektrifizierung von Märkten sowie die Unterstützung von Bauernverbänden finanziert werden. Darüber hinaus ist die Aufklärung über Ernährungsfragen Bestandteil der Aktivitäten: Um die Unterernährung in Mosambik zu verringern, müssen die Menschen ihr Verhalten ändern. Besondere Unterstützung wird das nationale Förderprogramm für Pflanzenöl, Zucker sowie Weizen-, Mais- und Maniokmehl erhalten.

Die jetzt bereitgestellten Mittel gehören zu der so genannten MDG-Initiative der Europäischen Kommission, mit der Fortschritte bei der Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) vorangetrieben werden sollen und die mit insgesamt einer Milliarde EUR ausgestattet ist. Im Mittelpunkt stehen die MDG, die möglicherweise bis 2015 nicht erreicht werden können und für deren Verwirklichung zusätzliche Anstrengungen unternommen werden müssen: Bekämpfung von Hunger, Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit sowie besserer Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung. Im Rahmen der MDG-Initiative steht Mosambik als Empfänger an erster Stelle. Das Programm wird im Auftrag der Regierung von Mosambik unter Leitung des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der Welternährungsorganisation (FAO) und des Welternährungsprogramms (WFP) durchgeführt. Das Sekretariat für Ernährungssicherheit im Landwirtschaftsministerium von Mosambik wird das Programm aufmerksam überwachen und regelmäßig darüber berichten.

Weitere Informationen:

Website des EU-Entwicklungskommissars Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_de.htm

Kontakt:

Catherine Ray (+32 229-69921)

Wojtek Talko (+32 229-78551)


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