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Neue EU-Maßnahmen zur Unterstützung der Jugend in der Region der Östlichen Partnerschaft

Commission Européenne - IP/12/1284   28/11/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 28. November 2012

Neue EU-Maßnahmen zur Unterstützung der Jugend in der Region der Östlichen Partnerschaft

Die Europäische Kommission hat heute ein Programm zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft im Bereich Jugend angenommen. Jugendaustausche, Sensibilisierung, Freiwilligentätigkeit, Schulungen und Netzwerkbildung sollen gefördert werden, um die Fähigkeiten junger Menschen zu verbessern und die Kapazitäten von Jugendorganisationen in diesen Ländern auszubauen. Ingesamt sollen mehr als 1400 Projekte gefördert werden, an denen sich rund 21 000 junge Menschen und Jugendarbeiter beteiligen.

Aus Mitteln der Jugendkomponente der Östlichen Partnerschaft, die im Rahmen des EU-Programms „Jugend in Aktion“ eingerichtet wurde, sollen Kooperationsmöglichkeiten zwischen jungen Menschen, Jugendarbeitern und Organisationen aus der Europäischen Union und den Ländern der Östlichen Partnerschaft finanziert werden. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Unterstützung benachteiligter junger Menschen, die in ländlichen oder armen städtischen Gebieten leben.

„Junge Menschen sind der Schlüssel zur harmonischen Entwicklung inklusiver Gesellschaften und zur erfolgreichen künftigen Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn. Aus diesem Grund haben wir dieses Programm angenommen, mit dem junge Menschen – vor allem diejenigen mit weniger Chancen – bei der aktiven Teilnahme an der Gesellschaft unterstützt werden sollen“, so das für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik zuständige Kommissionsmitglied Stefan Füle.

Das Programmbudget für 2012-2013 beläuft sich auf insgesamt 29 Mio. EUR, wovon 14 Mio. EUR auf das Jahr 2012 und 15 Mio. EUR auf das Jahr 2013 entfallen. Die Mittel für 2012 werden noch in diesem Jahr gebunden, die Projekte allerdings erst im Jahr 2013 durchgeführt.

Hintergrund

Die Jugendkomponente der Östliche Partnerschaft trägt von der Konzeption her den nationalen und regionalen Prioritäten in der Region der Östlichen Partnerschaft Rechnung, die im „Fahrplan für die Östliche Partnerschaft 2012-2013“ festgelegt sind. Darin wird auch bekräftigt, dass der Politikdialog im Bereich Bildung, Kultur und Jugend durch die Beteiligung an EU-Programmen wie „Jugend in Aktion“ fortgeführt werden soll.

Die EU-Mittel werden über das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI) bereitgestellt, das wichtigste Finanzierungsinstrument für die Zusammenarbeit mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und die Ukraine) und Russland.

Die Östliche Partnerschaft, die die östliche Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik bildet, wurde 2009 eingerichtet, um die Länder Osteuropas verstärkt zu unterstützt und durch politische Assoziierung und wirtschaftliche Integration der EU näher zu bringen.

Weitere Informationen

Website der Jugendkomponente der Östlichen Partnerschaft:

http://ec.europa.eu/youth/orphans/eastern-partnership-youth-window_en.htm

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_en.htm

Website des EU-Kommissars für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/fule/index_en.htm

Europäisches Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI):

www.ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/

Kontakt:

Anca Paduraru (+32 2 296 64 30)

Peter Stano (+32 2 295 74 84)


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