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EU verstärkt ihre Unterstützung der Hochschulbildung in der Europäischen Nachbarschaftsregion

Commission Européenne - IP/12/1283   28/11/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 28. November 2012

EU verstärkt ihre Unterstützung der Hochschulbildung in der Europäischen Nachbarschaftsregion

Die Europäische Kommission hat heute ein neues Unterstützungspaket zur Förderung der Hochschulbildung in der Europäischen Nachbarschaftsregion angenommen.

„Investitionen in die Menschen sind ein wichtiges Ziel der EU-Nachbarschaftspolitik. Aus diesem Grund haben wir die Finanzmittel für unsere Hochschulprogramme in der Nachbarschaftsregion in den vergangenen Jahren deutlich aufgestockt", erklärte Štefan Füle, EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik.

Das Programm „Erasmus Mundus“ richtet sich an die Hochschulen und die Studenten und soll einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Hochschulbildung in der Nachbarschaftsregion leisten. Es eröffnet Studenten und Hochschulmitarbeitern die Möglichkeit, durch die Absolvierung von Studienprogrammen an verschiedenen europäischen Hochschulen ihre Bildungs- und Karrierechancen zu verbessern. Für Studenten aus der Nachbarschaftsregion, die einen Masterstudiengang in der EU absolvieren wollen, können rund 228 Vollstipendien vergeben werden. Mit den Mitteln für 2013 sollen zudem 20 Partnerschaften zwischen Hochschulen der Partnerländer und der EU gefördert werden; in diesem Rahmen sollen fast 2 560 Studenten und Hochschulmitarbeiter in Austauschmaßnahmen einbezogen werden.

Während bei Erasmus Mundus die Mobilität im Vordergrund steht, soll das Programm „Tempus“ vorrangig die Modernisierung der Hochschulbildung in den Partnerländern und die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen in der EU und den Partnerländern unterstützen. Im Rahmen von Tempus werden Kooperationsprojekte in Bereichen wie Modernisierung von Lehrplänen, Personalentwicklung und Hochschulmanagement finanziert und somit Strukturreformen im Hochschulbereich angeregt. Aus den Mitteln für 2013 sollen rund 65 neue Projekte finanziert werden.

Hintergrundinformationen:

Die verstärkte Unterstützung der Hochschulbildung in der Nachbarschaftsregion ist eine wichtige politische Verpflichtung der überarbeiteten Nachbarschaftspolitik. Sowohl Erasmus Mundus als auch Tempus fördern die Zusammenarbeit im Hochschulbereich zwischen der EU und den übrigen Teilen der Welt.

In der Mitteilung „Eine neue Antwort auf eine Nachbarschaft im Wandel“ wurde ein deutlicheres Engagement der EU für die Förderung der Hochschulbildung in den Partnerländern angekündigt, insbesondere durch eine verstärkte Teilnahme an den Programmen „Erasmus Mundus“ und „Tempus“.

Erasmus Mundus soll in der Nachbarschaftsregion eine Internationalisierung der Hochschulreinrichtigen der Partnerländer begünstigen und sie bei der Durchführung von Mobilitätsmaßnahmen und internationalen Kooperationsprojekten unterstützen.

Insgesamt stehen 2013 im Rahmen des Programms „Erasmus Mundus“ für die Nachbarschaftsregion 74,2 Mio. EUR zur Verfügung.

Grundlage hierfür ist der von der Europäischen Kommission im April 2012 gefasste Beschluss, das Erasmus-Mundus-Budget für 2012 nochmals um 40 Mio. EUR aufzustocken, u.a. um der Neuausrichtung der Europäischen Nachbarschaftspolitik Rechnung zu tragen.

Das Programm „Tempus IV“ konzentriert sich auf Aspekte wie Qualität, Relevanz, Kapazitäten und Governance und leistet somit einen Beitrag zur Modernisierung und Internationalisierung der Hochschulbildung in den Partnerländern der Nachbarschaftsregion.

Insgesamt stehen 2013 in diesem Rahmen für die Nachbarschaftsregion 58,85 Mio. EUR zur Verfügung.

Grundlage hierfür ist der von der Europäischen Kommission im Mai 2012 gefasste Beschluss, das Tempus IV-Budget für 2012 um 59,5 Mio. EUR aufzustocken.

Weitere Informationen:

Erasmus Mundus:

http://eacea.ec.europa.eu/erasmus_mundus/programme/action2_en.php

Tempus:

http://eacea.ec.europa.eu/tempus/

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_en.htm

EU Neighbourhood Info Centre:

http://www.enpi-info.eu/

Kontakt :

Anca Paduraru (+32 2296-6430)

Peter Stano (+32 2295-7484)


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