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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 23. November 2012

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme des irischen Elektrokonzerns Cooper Industries durch Konkurrenten Eaton

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme von Cooper Industries (Irland) durch Eaton Corporation (USA) nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt und damit grünes Licht für den Zusammenschluss des Elektrogeschäfts von Cooper und der und der Komponentensparte von Eaton gegeben. Die Untersuchung der Kommission bestätigte, dass Abnehmer in der Elektrokomponentenbranche auch künftig auf andere Anbieter von elektrischen Erzeugnissen ausweichen können.

Die Kommission prüfte die Auswirkungen der geplanten Übernahme auf die Märkte für Gehäuse für nicht explosive Umgebungen, Leistungsschalter und Sicherungen, auf denen sich die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen überschneiden. Die Untersuchung ergab, dass für alle betroffenen Produkte weiterhin mehrere Wettbewerber auf dem Markt vertreten sein werden.

Des Weiteren untersuchte die Kommission die vertikalen Beziehungen zwischen der Sparte Sicherungen von Cooper und dem Schaltanlagengeschäft von Eaton sowie den Einsatz von Mini-Leistungsschaltern von Eaton in den Gehäusen für nicht explosive Umgebungen von Cooper. Die Kommission stellte fest, dass das Unternehmen nach dem Zusammenschluss weiterhin dem Wettbewerbsdruck mehrerer Konkurrenten auf dem vorgelagerten Markt ausgesetzt wäre und dass die Hersteller nach wie vor auf andere Abnehmer ausweichen könnten.

Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern wird.

Das Vorhaben wurde am 17. Oktober 2012 bei der Kommission angemeldet.

Unternehmen und Produkte

Die US-amerikanische Eaton Corporation ist ein an der New Yorker Börse (NYSE) notiertes diversifiziertes Industrieunternehmen mit den folgenden Hauptsparten: i) elektrische Komponenten, Systeme und Dienstleistungen in den Bereichen Energiequalität, ‑verteilung und ‑steuerung ii) Hydraulikkomponenten, Systeme und Dienstleistungen für industrielle und mobile Anwendungen iii) Kraftstoff-, Hydraulik- und Pneumatiksysteme für die kommerzielle und militärische Luftfahrt und iv) Lkw- und Pkw-Antriebsstrangsysteme für hohe Leistungsfähigkeit, niedrigen Kraftstoffverbrauch und hohe Sicherheit.

Cooper Industrie plc ist ein an der NYSE notiertes irisches Unternehmen, das elektrische Komponenten produziert. Cooper hat sieben Unternehmensbereiche und ist hauptsächlich in den Kerngeschäften i) Energie- und Sicherheitslösungen und ii) elektrische Komponenten tätig.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission hat die Aufgabe, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und dafür zu sorgen, dass Zusammenschlüsse den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern.

Der weitaus größte Teil der angemeldeten Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Standardprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss im Vorprüfverfahren genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6642

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)


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