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EU-Hilfe für Bangladesch: Ernährungshilfe und Unterstützung zur Sicherung der Existenzgrundlagen nach Hochwasserkatastrophe

European Commission - IP/12/1230   19/11/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 19. November 2012

EU-Hilfe für Bangladesch: Ernährungshilfe und Unterstützung zur Sicherung der Existenzgrundlagen nach Hochwasserkatastrophe

Die Europäische Kommission stockt ihre Hilfe für die Opfer der massiven Überschwemmungen in Bangladesch auf. Sie wird für rund 49 000 Haushalte in den am schlimmsten betroffenen Gebieten im Nordwesten des Landes eine weitere Million EUR für Ernährungshilfe und die Unterstützung zur Sicherung der Existenzgrundlagen nach der Katastrophe zur Verfügung stellen.

Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion erklärte: „Die Überschwemmungen traten wieder zur ungünstigsten Zeit auf, der „mageren“ Zeit, in der die Nahrungsmittel bereits knapp, die Einkommensmöglichkeiten gering und die Preise am höchsten sind. Vor allem vulnerable Haushalte wie die Familien von Kleinbauern und Landarbeitern leiden unter zusätzlichen Entbehrungen. Diese Menschen benötigen dringend Unterstützung und wir können ihren Hilferuf nicht ignorieren.“

2012 hat die Europäische Kommission in Bangladesch bereits mehr als 22 Millionen EUR für humanitäre Hilfe bereitgestellt.

Die heute angekündigte Unterstützung wird den betroffenen Menschen dabei helfen, genug zu essen zu bekommen, ihre Existenzgrundlagen zu wahren und in ihrer Heimat bleiben zu können, statt auf der Suche nach Arbeit zur Migration gezwungen zu werden. Durch die Hilfe der Kommission erhalten 17 500 Haushalte Ernährungshilfe und Barmittelzahlungen, und 31 500 Haushalte werden bei der Sicherung ihrer Existenzgrundlagen mit nicht an Auflagen gebundenen Barmittelzuschüssen unterstützt.

Die Projekte werden in der Region von humanitären Partnerorganisationen, darunter UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen, durchgeführt.

Hintergrund

Ende September wurde der Nordwesten von Bangladesch zum dritten Mal in diesem Jahr von Überschwemmungen heimgesucht. Zu dieser Zeit waren die Nahrungsmittel bereits knapp und die Menschen konnten wegen der vorherigen Überschwemmungen Ende Juni und Mitte Juli kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Bangladesch ist ein größtenteils tiefliegendes Land mit der weltweit höchsten Bevölkerungsdichte und somit besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen und häufig Naturkatastrophen ausgesetzt. 2011 war über eine Million Menschen von den Überschwemmungen der Regenzeit betroffen und rund 200 000 wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Mehrere Gebiete im Südwesten des Landes stehen noch immer unter Wasser und die Menschen dort benötigen Ernährungshilfe und Unterstützung zur Sicherung der Existenzgrundlagen. 2012 zerstörten Sturzfluten im Südosten Wohnraum, Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Existenzgrundlagen von rund 1,3 Millionen Menschen.

Die Europäische Kommission leistet bereits seit vielen Jahren humanitäre Hilfe in Bangladesch – sowohl durch Katastrophenvorsorge als auch durch Soforthilfe.

Weitere Informationen

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Kontakt:

Irina Novakova (+32 229-57517)

David Sharrock (+32 229-68909)


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