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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 16. November 2012

Humanitäre Hilfe für Opfer der Gewalt zwischen Volksgruppen in Birma/Myanmar

Die Europäische Kommission stockt die Hilfe für Opfer der jüngsten Gewalt im Rakhine-Staat in Birma/Myanmar um 1 Mio. EUR auf. Tausende Menschen sind durch den erneuten Gewaltausbruch obdachlos geworden.

Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 1 Mio. EUR werden von dem bereits vor Ort aktiven Welternährungsprogramm eingesetzt werden, um die Opfer mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Durch die heute angekündigte Aufstockung steigen die Mittel, die die Kommission 2012 für die humanitäre Hilfe zugunsten der Menschen im Rakhine-Staat bereitstellt, auf insgesamt 8 Mio. EUR. Seit Juni wurden mehr als 110 000 Menschen, größtenteils muslimische Rohingya, gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen.

„Ich bin über die Gewalt im Rakhine-Staat zutiefst besorgt“, sagte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe. „In einer Situation, in der so viele Menschen ihr Zuhause, ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, werden diese zusätzlichen Mittel weitere lebensrettende Hilfe für die Betroffenen ermöglichen, vorausgesetzt allerdings, das unseren Partnern vor Ort Zugang zu allen Teilen des Rakhine-Staats gewährt wird.“

Im Juni hat die Europäische Kommission Experten für humanitäre Hilfe nach Rakhine entsandt, um die Lage zu bewerten. Sie bestätigen den dringenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Unterkünften, sanitärer Grundgrundversorgung, Hygiene und weiteren Grundbedarfsartikeln.

Auch der Präsident der Europäischen Kommission Jose Manuel Barroso brachte neulich bei seinem Besuch in Birma/Myanmar die tiefe Besorgnis der EU über die Lage in Rakhine zum Ausdruck.

Hintergrund

Im Juni und Oktober 2012 wurde der Rakhine-Staat von einer Welle der Gewalt zwischen den überwiegend muslimischen und buddhistischen Volksgruppen heimgesucht. Im vergangenen Monat flammte die Gewalt erneut auf. Rund 37 000 Menschen, größtenteils Rohingya, wurden vertrieben und 5000 Häuser und andere Gebäude zerstört.

Viele der Vertriebenen sehen sich gezwungen, in überfüllten Lagern mit unzureichenden Sanitäranlagen Zuflucht zu suchen. Sie sind zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse wie Nahrungsmittel und medizinische Grundversorgung auf externe Hilfe angewiesen.

Weitere Informationen

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Die humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontakt:

Irina Novakova (+32 2 295 75 17)

David Sharrock (+32 2 296 89 09)


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