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Friedensnobelpreis: Preisgeld geht an Projekte zugunsten von Kindern aus Kriegs- und Konfliktgebieten

Commission Européenne - IP/12/1212   14/11/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 14. November 2012

Friedensnobelpreis: Preisgeld geht an Projekte zugunsten von Kindern aus Kriegs- und Konfliktgebieten

Das mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union verbundene Preisgeld, das die Europäische Kommission heute im Namen der Europäischen Union offiziell angenommen hat, soll Kindern aus Kriegs- und Konfliktgebieten in aller Welt zugute kommen.

Präsident Barroso erklärte: „Der Friedensnobelpreis steht für Versöhnung in der Welt. Das Preisgeld soll daher für diejenigen bestimmt sein, auf denen unsere Hoffnungen für die Zukunft ruhen und die doch gleichzeitig die Hauptleidtragenden aller gegenwärtigen und künftigen Konflikte sind, nämlich die Kinder.“

Nach Absprache zwischen Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz soll das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld Projekten zugunsten von Kindern in Kriegs- und Konfliktgebieten zufließen („EU-Nobelpreis-Kinderprojekte“). Kinder sind Hoffnungsträger und zugleich die verwundbarsten Glieder einer Gesellschaft; deshalb soll das Preisgeld, das die Europäische Union erhält, in Kinder „investiert“ werden, die Opfer gewaltsamer Konflikte sind.

Hintergrund

Am 12. Oktober 2012 entschied das Nobelpreiskomitee, die Europäische Union für ihren über sechs Jahrzehnte währenden Beitrag zu Frieden und Aussöhnung und der Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten in Europa mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen. Die Verleihungszeremonie findet am 10. Dezember 2012 in Oslo statt.

Die Kommission hat das Preisgeld in Höhe von rund 930 000 EUR im Namen der Europäischen Union nun offiziell angenommen. Es soll Kindern zugute kommen, die dringend Hilfe benötigen. In den kommenden Wochen wird die Kommission die Details wie Modalitäten, Auswahl der Empfänger sowie rechtliche und haushaltstechnische Aspekte klären.

Der Friedensnobelpreis ist mit 8 Millionen SEK dotiert und wird mit einer Medaille und einer Urkunde überreicht. Die Medaille und die Urkunde verbleiben bei den Einrichtungen der Europäischen Union. Der Geldbetrag und die Medaille stellen eine Schenkung im Sinne von Artikel 19 der Verordnung Nr. 1605/2002 dar. Der Geldbetrag soll zur Entwicklung von Projekten verwendet werden, die dem Geist des Friedensnobelpreises entsprechen, d. h. konkret für Maßnahmen zugunsten von Kindern, die unter Kriegen und Konflikten leiden.

Grundlage für den Beschluss der Europäischen Kommission ist die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates vom 25. Juni 2002 über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften.

Kontakt:

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 2 295 30 70)


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