Navigation path

Left navigation

Additional tools

EU fördert Absatz von Agrarerzeugnissen in der Europäischen Union und in Drittländern mit 27,15 Mio. EUR

European Commission - IP/12/1211   14/11/2012

Other available languages: EN FR

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 14. November 2012

EU fördert Absatz von Agrarerzeugnissen in der Europäischen Union und in Drittländern mit 27,15 Mio. EUR

Die Europäische Kommission hat eine letzte Tranche von 14 Programme genehmigt, mit denen der Absatz von Agrarerzeugnissen in der Europäischen Union und in Drittländern gefördert werden soll. Die Mittelausstattung der Programme über eine Laufzeit von drei Jahren beträgt insgesamt 53,86 Mio. EUR, wobei sich der Beitrag der EU auf 27,15 Mio. EUR beläuft. Die Themen der ausgewählten Programme sind frisches und verarbeitetes Obst und Gemüse, Milch und Milcherzeugnisse, geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.), geschützte geografische Angaben (g.g.A.) und garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S.) sowie Olivenöl, ökologische Erzeugnisse, Zierpflanzen und Fleisch.

Im Rahmen dieser Förderregelung für Informations- und Absatzmaßnahmen gingen bei den Kommissionsdienststellen bis zum zweiten Einreichungsstichtag Mitte Juni 2012 Vorschläge für insgesamt 34 Programme ein, die auf den Binnen- und den Drittlandsmarkt abzielen. Nach Abschluss des Bewertungsverfahrens wurden 14 Programme für eine Kofinanzierung ausgewählt, wovon 10 Programme auf den Binnenmarkt und 4 auf Drittländer ausgerichtet sind. Zwei der ausgewählten Programme wurden von mehr als einem Mitgliedstaat vorgeschlagen; die Programme für Drittländer waren auf den russischen, den chinesischen, den nord- bzw. lateinamerikanischen, den norwegischen und den japanischen Markt sowie Märkte in Südostasien zugeschnitten.

Für das ganze Jahr 2012 hat die Europäische Kommission insgesamt 34 von den Mitgliedstaaten eingereichte Programmvorschläge über einen Gesamtbetrag von 124,6 Mio. EUR gebilligt, wobei 63,1 Mio. EUR von der EU kofinanziert werden. Eine Liste der Programme, die nach dem ersten Einreichungsstichtag gebilligt wurde, findet sich hier.

Die vollständige Liste der heute genehmigten Programme und ihrer Mittelausstattungen findet sich im Anhang.

Hintergrund

Im Jahr 2000 beschloss der Rat, dass die EU Maßnahmen finanziell unterstützen kann, die der Absatzförderung für bzw. der Information über Agrarerzeugnisse auf dem Binnenmarkt oder in Drittländern dienen. Die Mittelausstattung für diese Förderprogramme beträgt insgesamt etwa 55 Mio. EUR jährlich.

Für die Finanzierung kommen Maßnahmen wie Öffentlichkeitsarbeit, Absatzförderungs- oder Werbekampagnen infrage, insbesondere wenn sie die Vorzüge von Erzeugnissen aus der EU z. B. in Bezug auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und Hygiene, Nährwert, Etikettierung, Tierschutz oder umweltgerechte Produktionsmethoden herausstellen. Diese Maßnahmen können auch die Teilnahme an Veranstaltungen und Messen, Informationskampagnen über die EU-Regelungen für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.), geschützte geografische Angaben (g.g.A.) bzw. garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S.) sowie die Informationstätigkeit über sonstige EU-Regelungen wie Qualitätsnormen und Etikettierung, zur ökologischen Landwirtschaft oder zu Qualitätsweinen mit geschützter Herkunftsbezeichnung (Qualitätswein b.A.) zum Gegenstand haben. Die EU finanziert bis zu 50 % der Kosten dieser Programme und bis zu 60 % der Kosten, wenn für den Verzehr von Obst und Gemüse durch Kinder geworben oder über verantwortungsvolles Trinken und die Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums informiert wird. Die übrige Finanzierung wird von den Branchen- bzw. Dachorganisationen, die die Programme vorgeschlagen haben, und in einigen Fällen auch von den betreffenden Mitgliedstaaten getragen. Für Absatzförderungsmaßnahmen auf dem Binnenmarkt oder in Drittländern können interessierte Branchenverbände ihre Vorschläge zweimal jährlich bei den Behörden in den jeweiligen Mitgliedstaaten einreichen. Die Mitgliedstaaten übermitteln dann der Kommission die Liste der von ihnen ausgewählten Programme zusammen mit einer Kopie der jeweiligen Programmbeschreibung. Danach bewertet die Kommission die einzelnen Programme und entscheidet darüber, welche für eine EU-Förderung infrage kommen.

Ansprechpartner:

Fanny Dabertrand (+32 229-90625)

Roger Waite (+32 229-61404)

ANHANG


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website