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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 12. November 2012

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt Übernahme einer Sparte der französischen Versicherungsgesellschaft Gan Eurocourtage durch Konkurrenten Helvetia

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme der Seetransport- und Transportversicherungsverträge (mit Ausnahme des Luft- und Raumfahrtportfolios) und der dazugehörigen Maklergeschäfte, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Versicherungsgesellschaft Gan Eurocourtage SA (Frankreich) durch die französische Tochtergesellschaft der Versicherungsgruppe Helvetia (Schweiz) nach der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben. Die Kommissionsuntersuchung hat bestätigt, dass das angemeldete Rechtsgeschäft wettbewerbsrechtlich unbedenklich ist, da es keine signifikanten Auswirkungen auf die Marktstruktur haben wird.

Besonders geprüft hat die Kommission die geplante Übernahme auf ihre möglichen Auswirkungen auf die Bereiche Produktion, Abschluss und Vertrieb von Schiffskaskoversicherungen für Hochsee- und Binnenschiffe sowie auf den Markt für Transporthaftpflichtversicherungen in Frankreich, dem einzigen Land im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), in dem die beiden Unternehmen einen gemeinsamen Marktanteil von über 15 % haben.

Angesichts der relativ geringen gemeinsamen Marktanteile der beteiligten Unternehmen und der starken und ernstzunehmenden Konkurrenz auf dem Markt, kam die Kommission zu dem Schluss, dass die geplante Übernahme wettbewerbsrechtlich unbedenklich ist.

Das Vorhaben wurde am 4. Oktober 2012 bei der Kommission angemeldet.

Unternehmen und Produkte

Die Helvetia Gruppe ist eine europaweit tätige Versicherungsgruppe für Lebens- und Schadenversicherungen.

Gegenstand der Übernahme ist das eigenständige Versicherungsportfolio von Gan Eurocourtage, das in Frankreich und verschiedenen überseeischen Gebieten Frankreichs gezeichnete Seetransport- und Transportversicherungsverträge (mit Ausnahme des Luft- und Raumfahrtportfolios) und die damit verbundenen Vermögenswerte beinhaltet.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission ist verpflichtet, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und Zusammenschlüsse zu untersagen, die den wirksamen Wettbewerb im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würden.

Der weitaus größte Teil der Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Standardprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss im Vorprüfverfahren genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Eine nichtvertrauliche Fassung des heutigen Beschlusses wird veröffentlicht unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6694

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)


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