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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 6. November 2012

EU unterstützt weiter zivilgesellschaftliche Friedensbemühungen im Bergkarabach-Konflikt

Die Europäische Union hat den Start der zweiten Phase des zivilgesellschaftlichen Programms „Europäische Partnerschaft für die friedliche Beilegung des Bergkarabach-Konflikts” angekündigt. Mit diesem Programm werden Bemühungen um die Friedenskonsolidierung im Bergkarabach-Konflikt unterstützt, indem der Dialog zwischen der Zivilgesellschaft, den Medien und politischen Entscheidungsträgern erleichtert wird.

Die Partnerschaft wurde im Rahmen des Stabilitätsinstruments ‒ des speziellen Finanzierungsinstruments der EU für die Unterstützung der friedlichen Konfliktbeilegung, der Deeskalation von Spannungen und der Bewältigung von Konfliktfolgen auf der ganzen Welt ‒ eingerichtet. Sie ist ein Konsortium von fünf europäischen nichtstaatlichen Organisationen, das im Südkaukasus mit lokalen Partnern bei einer Vielzahl von Projekten der Friedenskonsolidierung zusammenarbeitet und die Voraussetzungen für die Konfliktbeilegung in Bergkarabach verbessern will.

Mit dem Programm wird ein dynamischer Dialog zwischen zahlreichen politischen Entscheidungsträgern, Medien und Vertretern der Zivilgesellschaft gefördert, bei dem alle am Konflikt beteiligten Parteien einbezogen werden. Ferner wird eine stärkere Beteiligung der vom Konflikt Betroffenen selbst am Friedensprozess unterstützt, was auch Frauen, Jugendliche, Binnenvertriebene und Flüchtlinge einschließt.

Bei den Programmaktivitäten geht es um drei Hauptbereiche – Medien, öffentliche Politik sowie vom Konflikt betroffene Gruppen. Die Ziele des Programms sind:

  • eine breitere Beteiligung an friedenskonsolidierenden Initiativen unter besonderer Berücksichtigung marginalisierter Gruppen zu gewährleisten;

  • durch mehr direkte Kontakte zwischen den Menschen Vertrauen zwischen den beteiligten Parteien aufzubauen;

  • neue Analysen und Ideen zu fördern, um durch friedensorientierte Zukunftsvisionen ein Umdenken in der derzeitigen Debatte über den Konflikt zu bewirken;

  • die Zivilgesellschaft aktiv in einen Dialog mit nationalen und internationalen politischen Entscheidungsträgern über die Bewältigung des Bergkarabach-Konflikts einzubeziehen.

Das Programm läuft drei Jahre und ist die Fortsetzung eines 2009 im Rahmen des Stabilitätsinstruments begonnenen Programms.

Weitere Informationen:

European Partnership for the Peaceful Settlement of the Conflict over Nagorno-Karabakh EPNK Phase 1 ‒ Project Summary

Die Beziehungen der EU zu Armenien

Die Beziehungen der EU zu Aserbaidschan

Stabilitätsinstrument

Kontakt:

Maja Kocijancic (+32 229-86570)

Michael Mann (+32 229-99780)

Eamonn Prendergast (+32 229-98851)


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