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Verbraucherschutz – Produktrückrufe weltweit auf einen Klick

European Commission - IP/12/1127   19/10/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 19. Oktober 2012

Verbraucherschutz – Produktrückrufe weltweit auf einen Klick

In Brüssel wurde heute ein neues internationales Portal freigeschaltet, mit dem die Behörden weltweit Informationen über gefährliche Produkte austauschen können, die vom Markt genommen wurden. Das Projekt namens „Global portal on product recalls“ wurde gemeinsam von der EU und den Mitgliedstaaten der OECD, darunter die USA, Australien und Kanada, ins Leben gerufen. Eingeweiht wurde das Portal im Rahmen der Internationalen Woche der Produktsicherheit von der Generaldirektorin der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher (SANCO) der Europäischen Kommission Paola Testori Coggi, dem stellvertretenden OECD-Generalsekretär Rintaro Tamaki und der Vorsitzenden der Kommission für Produktsicherheit bei Verbrauchsgütern (CPSC) der USA Inez Tenenbaum.

Immer mehr Verbraucher kaufen weltweit ein, und zwar sowohl im Internet als auch vor Ort. Angesichts dieses wachsenden globalen Marktes möchten sie sich darauf verlassen können, dass gefährliche Produkte aus dem Verkehr gezogen werden. Aber wie können sie sich vergewissern, dass ein Baby-Tragegurt oder ein Fahrrad, das außerhalb der EU hergestellt wurde, den europäischen und internationalen Sicherheitsstandards genügt? Jetzt haben die Verbraucher die Möglichkeit, dies auf dem „Global portal on product recalls“ nachzuprüfen. Es wird damit gerechnet, dass jährlich rund 3000 Mitteilungen über Rückrufaktionen in dieses Portal eingestellt werden. Aus diesem beachtlichen Pool an Informationen, der regelmäßig von den Behörden der EU (im Wege von RAPEX, dem EU‑Schnellwarnsystem für Non-Food-Erzeugnisse), der USA, Kanadas und Australiens aufgestockt wird, können Verbraucher, Unternehmen und Behörden Informationen über zurückgerufene Produkte abrufen.

Das Portal, in dem Suchanfragen durchgeführt werden können, wird dazu beitragen, die Verbrauchersicherheit weltweit zu erhöhen, und den Verbrauchern dabei helfen, sich bei ihren globalen Einkäufen bewusst für sichere Produkte zu entscheiden.

SANCO-Generaldirektorin Testori Coggi, OECD-Vize-Generalsekretär Tamaki und die CPSC-Vorsitzende Tenenbaum zeigten sich sehr zufrieden mit dem Portal, das den Informationsaustausch verbessern und die Verbraucher auf dem Weltmarkt wirkungsvoll schützen soll. Die neue Datenbank ermögliche es politischen Entscheidungsträgern, Verbrauchern und Unternehmen, sich über Rückrufaktionen auf der ganzen Welt zu informieren, denn gemeinsam lasse sich der Schutz vor gefährlichen Produkten am besten bewerkstelligen. Die drei hochrangigen Behördenvertreter appellierten gleichermaßen an Unternehmen und Verbraucher, das Portal regelmäßig zu nutzen. Sie luden auch Drittländer ein, sich an dem Portal zu beteiligen, um die Datenbasis noch weiter zu vergrößern.

Nähere Informationen zum „Global portal on product recalls“: globalrecalls.oecd.org/

Auf Twitter: https://twitter.com/EU_Consumer

MEMO/12/791

Kontakt:

Frédéric Vincent (+32 229-87166)

Aikaterini Apostola (+32 229-87624)


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