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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 12. Oktober 2012

Fusionskontrolle: Kommmission genehmigt Übernahme des US-amerikanischen Spezialdistributors Brightpoint durch seinen Konkurrenten Ingram Micro

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des US-amerikanischen Spezialdistributors für Mobility- und Telekommunikationsprodukte Brighton durch Ingram Micro, einem ebenfalls in den USA ansässigen Großhändler für Elektronikprodukte nach der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben. Das Vorhaben ist nach Ansicht der Kommission wettbewerbsrechtlich unbedenklich, da das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen weiterhin einem ausreichenden Wettbewerbsdruck – auch in kleineren Marktsegmenten – ausgesetzt sein wird.

Eine Überschneidung in den Geschäftstätigkeiten der beiden Unternehmen entstünde durch die geplante Übernahme auf den Märkten für den Großhandelsvertrieb von Verbraucherelektronik, Mobility-/Telekommunikationsprodukten und IT-Produkten. Besonders betroffen wären Großhandelsmärkte für Mobility- und Telekommunikationsprodukte sowie IT-Produkte (Laptops und Tablet-Computer) in mehreren EU-Mitgliedstaaten.

Für keinen der untersuchten Märkte ist die geplante Übernahme allerdings wettbewerbsrechtlich bedenklich, da im Zuge des Vorhabens die Anteile an den betroffenen Märkten nur gering zunehmen würden und das Unternehmen auch nach dem Zusammenschluss mit einer Reihe anderer Unternehmen im Wettbewerb stehen wird.

Das Vorhaben wurde am 7. September 2012 bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet.

Unternehmen und Produkte

Das US-amerikanische Unternehmen Ingram Micro ist in den USA, Europa und Asien im Großhandel für Elektronikprodukte, vor allem IT-Produkte wie PCs, Server, Netzwerkausrüstungen und Software, tätig. Ferner bietet das Unternehmen in geringerem Umfang auch Mobility- und Telekommunikationsprodukte und Unterhaltungselektronik an.

Brightpoint ist ein ebenfalls in den USA ansässiger Großhandelsdistributor für Mobility- und Telekommunikationsprodukte (hauptsächlich Mobiltelefone und Smartphones).

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission ist verpflichtet, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und Zusammenschlüsse zu untersagen, die den wirksamen Wettbewerb im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würden.

Der weitaus größte Teil der angemeldeten Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Standardprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss im Vorprüfverfahren genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Weitere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6685

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)


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