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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 10. Oktober 2012

EU bei Energieeffizienz und Auslandsinvestitionen zwar führend, Industrie aber je nach Mitgliedstaat unterschiedlich leistungsfähig

Heute präsentierte die Europäische Kommission drei für die Förderung der Industrie maßgebliche Vorschläge. Dabei handelt es sich um folgende Papiere: um eine Industrie‑Mitteilung, in der kurzfristig zu massiven Investitionen in Schlüsselbranchen mit hohem Wachstumspotenzial aufgerufen wird, um den Anzeiger für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den Mitgliedstaaten (Ausgabe 2012) und um den Europäischen Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit 2012 (European Competitiveness Report, 2012), in dem Möglichkeiten zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der Industrie in der EU aufgezeigt werden.

Aus dem Anzeiger für die Wettbewerbsfähigkeit geht hervor, dass mehrere Mitgliedstaaten durchaus Fortschritte verbuchen konnten und es ihnen gelungen ist, die Industrie nachhaltiger zu gestalten, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besser zu fördern und die öffentliche Verwaltung zu reformieren. Ferner wird in dem Papier hervorgehoben, dass der Trend immer stärker hin zu einer wissensbasierten Wirtschaft mit steigender Arbeitsproduktivität und hochqualifizierten Arbeitskräften geht. Die meisten Länder haben Reformen eingeleitet, um die Perspektiven der Unternehmen zu verbessern und sie wettbewerbsfähiger zu machen.

Allerdings hat sich die Kluft zwischen mehr und weniger innovativen Ländern in den letzten Jahren anscheinend nicht mehr so stark verringert. Sie könnte sich sogar vergrößern, da die einzelnen Mitgliedstaaten unterschiedlich auf die Wirtschaftskrise reagieren. Immer noch gilt es große Hürden zu nehmen, die private Forschung zu fördern und für mehr Wettbewerb in der Energie-, der Telekommunikations- und der Verkehrsbranche zu sorgen. In den meisten Mitgliedstaaten hat sich insbesondere für KMU der Zugang zu Kapital verschlechtert.

Der jährlich erscheinende Europäische Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit soll einen Beitrag zu den Analysen leisten, die den Bemühungen der EU zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit zugrunde liegen. Darin wird insbesondere hervorgehoben, dass der Rückgang der Binnennachfrage nicht zur Gänze durch Drittländer wettgemacht werden kann und dass die EU im Bereich der Energieeffizienz und in puncto Attraktivität für ausländische Direktinvestitionen führend ist.

Der für Industrie und Unternehmen zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission Antonio Tajani erklärte dazu: „In den heute vorgestellten Berichten über die Wettbewerbsfähigkeit im Jahr 2012 werden die Stärken und Schwächen unserer Industrie klar aufgezeigt. Ich appelliere an die Mitgliedstaaten, den Reformprozess fortzusetzen, um ihre Industrien wettbewerbsfähiger zu machen und die Kluft zwischen den einzelnen Regionen zu verkleinern.“

Weitere Informationen

IP/12/1085 und MEMO/12/759 (Industrielle Revolution für eine Rückkehr der Industrie nach Europa)

MEMO/12/760 (Überblick über die Wettbewerbsfähigkeit in den 27 Mitgliedstaaten)

MEMO/12/761 (Europäischer Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit 2012)

Kontakt:

Carlo Corazza (+32 229-51752)

Sara Tironi (+32 229-90403)


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