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Fusionskontrolle: Kommission gibt grünes Licht für Übernahme des Pharmaunternehmens Actavis durch Konkurrenten Watson

Commission Européenne - IP/12/1075   05/10/2012

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 5. Oktober 2012

Fusionskontrolle: Kommission gibt grünes Licht für Übernahme des Pharmaunternehmens Actavis durch Konkurrenten Watson

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des Pharmaunternehmens Actavis (Schweiz) durch den Generikahersteller Watson (USA) nach der EU‑Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen auch weiterhin mit einer Reihe starker Wettbewerber konkurrieren muss.

Die Kommission untersuchte die Auswirkungen des Vorhabens auf die Märkte für zahlreiche Arzneimittel wie z. B. Antidepressiva und blutdrucksenkende Mittel, insbesondere in Dänemark, Schweden und dem Vereinigten Königreich.

Die Untersuchung zeigte, dass trotz bedeutender Veränderungen der Wettbewerbslage auf einigen der Märkte auch weiterhin eine ausreichende Zahl ernstzunehmender und starker Konkurrenten Wettbewerbsdruck auf das neue Unternehmen ausüben wird.

Deshalb kam die Kommission zu dem Schluss, dass das Vorhaben den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)1 oder in wesentlichen Teilen desselben nicht erheblich behindern würde.

Das Vorhaben wurde am 31. August 2012 bei der Kommission angemeldet.

Unternehmen und Produkte

Watson ist ein großer Generikahersteller, der sich traditionell auf den US-amerikanischen Markt konzentriert.

Bei Actavis handelt es sich ebenfalls um einen großen Hersteller generischer Arzneimittel, der jedoch geografisch breiter aufgestellt ist.

Generika sind im Hinblick auf Dosierung, Stärke, Darreichungsform, Qualität, Leistungsmerkmale und vorgesehene Verwendung mit Markenarzneimitteln vergleichbar. In den meisten Fällen werden Generika angeboten, sobald der dem Originalhersteller gewährte Patentschutz ausläuft.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission hat die Aufgabe, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und Zusammenschlüsse zu untersagen, die den wirksamen Wettbewerb im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würden.

Der weitaus größte Teil der Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Routineprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss im Vorprüfverfahren genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Eine nichtvertrauliche Fassung des heutigen Beschlusses wird veröffentlicht unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6613

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)

1 :

Der EWR umfasst die EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen.


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