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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 28. September 2012

Kommissar Oettinger begrüßt Unterzeichnung der politischen Vereinbarung für die Trans-Adria-Pipeline

EU-Energiekommissar Günther Oettinger begrüßte die gestrige Unterzeichnung einer politischen Vereinbarung, mit der das Projekt der Trans-Adria-Pipeline (TAP) auf den Weg gebracht werden kann. Bei der TAP handelt es sich um eine Gasfernleitung zwischen Italien, Albanien und Griechenland mit einer Kapazität von 20 Mrd. Kubikmetern pro Jahr.

EU-Energiekommissar Oettinger erklärte dazu: „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, Gas direkt aus der Kaspischen Region zu beziehen.“

Mit diesem politischen Dokument haben sich Albanien, Griechenland und Italien im Grundsatz auf den Bau der Pipeline verständigt. Die Vereinbarung ermöglicht den Beginn der detaillierten Genehmigungs- und Regulierungsverfahren und bereitet den Weg für ein formelles zwischenstaatliches Abkommen, in dem der Rechtsrahmen für die Pipeline festgelegt werden soll.

Hintergrund:

Die Trans-Adria-Pipeline beginnt in Komotini (Griechenland) und verläuft über Albanien nach Italien und verbindet bestehende Infrastrukturen in Italien und Griechenland. Anfang 2012 wurde die TAP vom Shah-Deniz-Konsortium in Aserbaidschan als bevorzugter Partner für den Gastransport über die südliche Route gewählt.

Ebenfalls in diesem Jahr hat das Shah-Deniz-Konsortium „Nabucco West“ als bevorzugten Partner für die Gasfernleitung in Mitteleuropa genannt. Statt für einen einstufigen Ansatz hat sich das Konsortium für ein Vorgehen auf der Grundlage einer regionalen Vorauswahl entschieden. Bei den betreffenden Regionen handelt es sich um Mitteleuropa, Südeuropa und die Türkei.

Wie auch immer die endgültige Entscheidung – eine oder mehrere Leitungen – ausfällt, vom Kaspischen Meer bis nach Europa wird ein lückenloses Leitungssystem gebaut werden.

Das Fördergebiet Shah Deniz ist das größte Erdgasfördergebiet in Aserbaidschan. Die Produktion von Shah Deniz II (zweite Phase der Erschließung, läuft in einigen Jahren an) soll 16 Mrd. m³ jährlich betragen. Im Januar 2011 besuchten Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Kommissar Oettinger Baku und vereinbarten mit Präsident Ilham Aliev, dass Aserbaidschan künftig einen wesentlichen Beitrag zu den Gaslieferungen aus der Region am Kaspischen Meer nach Europa leisten bzw. diese ermöglichen werde.

Die Europäische Union wird weiter mit allen beteiligten Partnern zusammenarbeiten, damit weiteres Erdgas – insbesondere über eine transkaspische Pipeline aus Turkmenistan - in das System eingespeist werden kann.

Kontakt

Nicole Bockstaller (+32 2 295 25 89)

Marlene Holzner (+32 2 296 01 96)


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