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Europäische Kommission – Pressemitteilung

Europäische Union stellt neue Mittel zum Ausbau von Hochschulprojekten und zur Verbesserung der Lehre in der Europäischen Nachbarschaftsregion und Russland bereit

Brüssel, 5. Juli 2011 – Die Kommission hat heute angekündigt, im Rahmen des TEMPUS-Programms 47 Mio. EUR zur Unterstützung von Hochschulprojekten in den Ländern der Europäischen Nachbarschaftspolitik und Russland bereitzustellen. Die neuen Finanzmittel dienen der Verbesserung von Lehre, Lernmethoden und Lehrmaterial sowie der verstärkten Qualitätssicherung und Verwaltung von Hochschuleinrichtungen in den Partnerländern.

Der heutige Beschluss ermöglicht auch eine stärkere Vernetzung sowie gemeinsame Projekte und Partnerschaften zwischen Hochschuleinrichtungen in der EU und den Ländern der Europäischen Nachbarschaftsregion. Rund 60 multilaterale Partnerschaften, die auf eine Reformierung der Studieninhalte, der Lehrmethoden und der Hochschulverwaltung und -systeme in den Nachbarstaaten abzielen, sollen mit Geldern aus dem Tempus-Programm gefördert werden.

Der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle, betonte: „Investitionen in die Menschen sind ein wichtiges Ziel der EU‑Nachbarschaftspolitik. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen in der EU und den Ländern der EU-Nachbarschaftspolitik wird fortgesetzt und tragen damit zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen bei. Die beachtliche Aufstockung der Mittel für dieses Programm macht das erneute Engagement der EU zur Förderung der Hochschulbildung in der Region deutlich.“

Mehr als 450 Hochschulen aus diesen Ländern werden die Gelegenheit haben, in zwei- bis dreijährigen Projekten, für die 2012 der Startschuss fallen wird, mit einer ähnlich großen Zahl von Hochschulen in der EU in einem festen Rahmen zusammenzuarbeiten. Auch öffentliche und private Unternehmen und NRO werden beteiligt sein. Auf diese Weise soll den Projekten mehr Gewicht verliehen und eine stärkere Verbindung zwischen Gesellschaft und Hochschule erzielt werden.

Die Mittelzuweisung stellt im Vergleich zum letztjährigen Programm eine Aufstockung von fast 17 Mio. EUR dar.

Hintergrund

Das TEMPUS-Programm fördert den Ausbau des Hochschulwesens in den benachbarten Partnerländern der EU und bietet Studierenden und wissenschaftlichem Hochschulpersonal die Gelegenheit, neue Lernmöglichkeiten zu nutzen bzw. sich neue berufliche Perspektiven zu erschließen.

Das Programm besteht seit 1990 und befindet sich jetzt in seiner vierten Phase. Die Förderung im Rahmen von TEMPUS IV (2007-2013) zielt insbesondere auf die Reformierung des Hochschulwesens in Osteuropa, Nordafrika und im Nahen Osten ab. Es fördert die wissenschaftliche Zusammenarbeit und Vernetzung sowie die langfristige strukturelle Zusammenarbeit zwischen Hochschulen. Zu den wichtigsten Errungenschaften des Programms zählen die Entwicklung von Hochschulbildung und Studieninhalten, die Einführung von Qualitätssicherungsmechanismen, die Modernisierung von Infrastrukturen und Lehrmethoden sowie der Erwerb von Führungsfähigkeiten durch Lehr- und Verwaltungspersonal.

Bisher wurden 100 verschiedenen Hochschuleinrichtungen aus der ENPI-Region Finanzmittel im Rahmen von TEMPUS IV gewährt. Dadurch konnten Studenten, Lehr- und Verwaltungspersonal neue Wissensquellen, Lehr- und Lernmethoden nutzen. In mehr als 170 Projekten konnten tausende von Menschen Erfahrungen in der EU und dem Europäischen Hochschulraum sammeln.

Weitere Informationen:

TEMPUS-Programm

http://ec.europa.eu/education/external-relation-programmes/doc70_de.htm

http://eacea.ec.europa.eu/index_de.php

Interregionales Programm

http://ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/regional-cooperation/irc/investment_de.htm

Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP):

http://ec.europa.eu/world/enp/index_en.htm

Kontakt :

Anca Paduraru (+32 229-66430)


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