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Europa bekämpft den Handel mit nachgeahmten Waren

Commission Européenne - IP/11/793   27/06/2011

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Europaïsche Kommission - Pressemitteilung

Europa bekämpft den Handel mit nachgeahmten Waren

Brüssel, 27. Juni. Mehr als 28 000 Stück/Paar nachgeahmte Textilwaren und Zubehör, die über die Straße die östlichen Grenzen der EU überschritten, wurden bei der gemeinsamen Zollaktion „Fireblade“ beschlagnahmt. Bei dem Einsatz wurden in mehreren EU-Ländern dank verstärkter Zollkontrollen im Inland und an den Grenzen große Sendungen mit nachgeahmten Waren, Zigaretten und Parfum sichergestellt.

„Die Handelsströme nachgeahmter und geschmuggelter Waren stellen eine Bedrohung für den Binnenmarkt dar. Daher hat die Kommission unlängst einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Zigaretten- und Alkoholschmuggels entlang der Ostgrenze der EU vorgelegt. ‚Fireblade’ ist ein gutes Beispiel für die Verstärkung unserer Anstrengungen auf diesem Gebiet“, sagte Algirdas Šemeta, EU-Kommissar für Steuern, Zollunion und Betrugsbekämpfung. „Ich freue mich, dass es mit dieser von OLAF, anderen Dienststellen der Kommission und nationalen Zollbehörden gemeinsam durchgeführten Aktion gelungen ist, die Bürgerinnen und Bürger, die rechtschaffenen Unternehmen und die finanziellen Interessen der EU zu schützen.“

Die gemeinsame Zollaktion sollte den Schmuggel von nachgeahmter Kleidung und Kleidungszubehör in gewerblichen Sendungen, die die EU über die Straße erreichen, aufdecken. Die Zollkontrollen konzentrierten sich auf Beförderungsmittel, die das Zollgebiet der EU aus Drittländern über die Ostgrenze der EU erreichen. Obwohl der (aus dem OLAF-Hauptquartier in Brüssel koordinierte) Einsatz vom 5. bis zum 14. April 2011 stattgefunden hat, können die Ergebnisse erst jetzt bekannt gegeben werden, da Anschlussermittlungen der verschiedenen Zollbehörden nicht gestört werden sollten.

Hintergrund

Die gemeinsamen Zollaktion „Fireblade“ wurde von der Republik Ungarn (nationale Steuer- und Zollverwaltung) in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission (OLAF) und Europol organisiert. Alle EU-Mitgliedstaaten und einige Nicht-EU-Länder (Kroatien, die Ukraine und Moldau) waren zur Teilnahme an diesem Einsatz eingeladen.

Die Aktion „Fireblade“ ging mit einem intensiven Informationsaustausch einher. Dies ermöglichte ein auf Informationsanalysen gegründetes zielgerichtetes Vorgehen gegen den Handel mit nachgeahmten Waren, die auf Straßenfahrzeugen (Lastkraftwagen, Personenkraftwagen und Bussen) befördert werden. Alle Teilnehmerländer verwendeten von OLAF bereitgestellte IT-Nachrichtenmittel für den sicheren Informationsaustausch in Echtzeit. Insgesamt wurden von den an der Aktion „Fireblade“ beteiligten Zolldiensten 123 Berichte übermittelt; auch die Sicherstellung von nachgeahmten Waren in Personenkraftwagen wurde gemeldet.

Mit den bei diesem Einsatz beschlagnahmten Waren hätten sich auf dem Markt Einnahmen in Höhe von einer Mio. EUR erzielen lassen; die geschmuggelten Zigaretten hätten weitere 1,5 Mio. EUR an Zoll- und Steuerausfällen verursacht.

Weitere Informationen:

Action Plan the Commission to fight against smuggling of cigarettes and alcohol along the EU Eastern border

Contacts :

David Boublil (+32 2 296 55 73)

Maud Scelo (+32 2 298 15 21)


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