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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Auszeichnung der innovativsten regionalpolitischen Projekte Europas: EU-Kommission gibt Gewinner der RegioStars bekannt

Brüssel, 23. Juni 2011 – Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn und die Vorsitzende der RegioStars-Jury, Ann Mettler, geschäftsführende Direktorin der in Brüssel ansässigen Denkfabrik Lisbon Council, werden heute Abend die Sieger der RegioStars 2011 bekannt geben. Bei der Preisverleihung werden die innovativsten Projekte ausgezeichnet, die von der europäischen Regionalpolitik gefördert wurden und mit EU-Haushaltsmitteln Hunderte neuer Arbeitsplätze geschaffen haben, die andernfalls nicht entstanden wären. Madeira und die Azoren (Portugal), Amsterdam ( Niederlande), Nordmittelschweden und Wales (Vereinigtes Königreich) werden im Rampenlicht stehen. Dank einem Projekt zur territorialen Zusammenarbeit gehören darüber hinaus Gemeinden in den nördlichen Randgebieten von Finnland, Schweden, Norwegen, Island und den Färöer Inseln zu den Siegern.

Kommissar Hahn sagte: „Vor dem Hintergrund einer turbulenten Konjunktur und Europas ehrgeiziger Strategie bis 2020 geben diese beispielhaften Projekte ein positives Signal. Sie zeigen, dass unsere Städte und Regionen einen fruchtbaren Boden für innovative Ideen bieten. Vor Ort gibt es bereits gute Lösungen, mit denen die vorrangigen europäischen Ziele einer größeren Wettbewerbsfähigkeit und einer emissionsarmen Wirtschaft erreicht werden können. Wir müssen uns nun einfach eingehender damit beschäftigen.“

Die Vorsitzende der Jury, Ann Mettler, fügte hinzu: „Wir halten die Projekte, die den Wettbewerb gewonnen haben, für innovativ, anregend und beispielhaft in den jeweiligen Kategorien. Sie haben das Potenzial, als Modell und Vorbild für andere Regionen zu dienen. Außerdem zeigen sie, dass die EU-Mittel sinnvoll verwendet werden – eine Tatsache, die von größter Bedeutung ist angesichts der zähen Verhandlungen, die für die nächste finanzielle Vorausschau für 2013-20 zu erwarten sind.“

Alle EU-Regionen wurden eingeladen, Projekte vorzulegen, die nach dem 1. Januar 2000 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) oder dem Kohäsionsfonds gefördert wurden. Aus 18 Mitgliedstaaten wurden 66 in Betracht kommende Bewerbungen eingereicht, von denen 31 Projekte in die engere Wahl kamen. Dieses Jahr waren sechs Preise zu vergeben: zwei für das Thema „Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit“, zwei für „Wirtschaft mit geringem CO2-Ausstoß“ und zwei für „Information und Kommunikation“.

Die heutige Preisverleihung findet im Centre des Beaux Arts (Bozar) in Brüssel statt. Sie ist Teil der Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“, die Politikern und Praktikern aus Europas Regionen die Gelegenheit bietet, wichtige Themen der europäischen Kohäsionspolitik und exemplarische Projekte, die von den EU‑Regionalfonds gefördert werden, zu erörtern.

Hintergrund

Die Sieger:

Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit

Kategorie 1: Netz- und Clusterinitiativen zur Förderung des regionalen Wachstums und des Zugangs kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu globalen Märkten

Wachstum im Bereich ökologische Meereswissenschaften, Wales, VK (1,31 Mio. EUR an EU‑Fördermitteln aus dem EFRE)

Mit dem Projekt sollen Unternehmen in Wales gefördert werden, die im Bereich der Meeres- und Wasserwissenschaften tätig sind. Obwohl sich das Projekt noch in der Anfangsphase befindet, hat es bereits viel erreicht: 92 unterstützte KMU, 4 neu geschaffene Unternehmen, 20 neu geschaffene Arbeitsplätze und 60 geförderte Unternehmensgründer.

Kategorie 2: Antizipierung des wirtschaftlichen Wandels

SLIM (System-Management für innovative Plattformen), Nordmittelschweden (1,3 Mio. EUR an EU-Fördermitteln aus dem EFRE)

Dieses Projekt führte Clusterorganisationen und Unternehmen, Universitäten und regionale Behörden in drei Regionen (Dalarna, Gävleborg und Värmland) zur Stimulierung von Innovation, regionalem Wachstum und regionaler Entwicklung zusammen.

Wirtschaft mit geringem CO2-Ausstoß

Kategorie 3 „CityStar“: Förderung nachhaltiger Energiequellen in Städten

Amsterdam Smart City, Niederlande (1,56 Mio. EUR an EU-Fördermitteln aus dem EFRE)

Die Stadt Amsterdam hat sich, ausgehend von den EU-Klimazielen 20-20-20, selbst noch ehrgeizigere Ziele gesteckt: Mit dem Programm „Amsterdam, Smart City“ hat sie Möglichkeiten aufgezeigt, wie alle kommunalen Organisationen bis 2015 klimaneutral gestaltet, der CO2-Ausstoß bis 2025 um 40 % im Vergleich zu 1990 gesenkt und gleichzeitig ein auf Innovation beruhendes Wirtschaftswachstum gefördert werden könne.

Kategorie 4 „CityStar“: Projekte für integrierten, sauberen Nahverkehr

Innovative und nachhaltige Mobilität in Funchal (CIVITAS MIMOSA), Madeira, Portugal (2,01 Mio. EUR an EU-Fördermitteln aus dem EFRE)

Die Stadt Funchal ist durch eine felsige Hügellandschaft gekennzeichnet, die einen hohen Verschleiß von Busmotoren sowie eine geringe Energieeffizienz und verstärkte Umweltbelastung durch Abgase und Lärm bedingt. Mit diesem Projekt sollte die Zahl der Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs und deren Zufriedenheit erhöht, die Leistungsfähigkeit des Verkehrs verbessert und das Umsteigen auf alternative Verkehrsmittel gefördert werden.

Information und Kommunikation

Kategorie 5: Werbefoto für ein kofinanziertes Projekt

Per öffentlicher Online-Abstimmung ausgewählt:

Capelinhos Leuchtturm, Azoren, Portugal (3,37 Mio. EUR an EU-Fördermitteln aus dem EFRE)

Das Siegerfoto wurde zur Werbung für das Projekt „Wiederherrichtung des Leutturms Capelinhos – Dokumentationszentrum“ verwendet. Es zeigt das Innere eines Leuchtturms in der Nähe des Vulkans Capelinhos. Mit dem Projekt sollte der Ort als historische, ökologische und nachhaltige Touristenattraktion weiterentwickelt werden.

Von der Jury ausgewählt:

Alter spielt keine Rolle, Partner: Nordschwedische Kommunen, Finnland, Norwegen, Island und Färöer Inseln (438 000 EUR an EU-Fördermitteln aus dem Programm für länderübergreifende Zusammenarbeit in den nördlichen Randgebieten und aus dem EFRE)

Das Foto wurde zur Werbung für das Projekt „Unser Leben im Alter II“ verwendet, das Teil des europäischen Territorialprogramms „Nördliche Randgebiete“ ist. Das Projekt zielte darauf ab, Gemeinden in den nördlichen Randgebieten von Schweden, Finnland, Norwegen, Island und den Färöer Inseln darauf vorzubereiten, die demografischen Herausforderungen zu bewältigen.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/regional_policy/cooperation/interregional/ecochange/regiostars_en.cfm?nmenu=4

Kontakt:

Ton Van Lierop (+32 2 29-66565)

Marie-Pierre Jouglain (+32 2 29-84449)


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