Chemin de navigation

Left navigation

Additional tools

Autres langues disponibles: FR EN

IP/11/653

Brüssel, 27. Mai 2011

EHEC-Ausbruch in Deutschland

Kommission unterrichtet Mitgliedstaaten über eine der Verunreinigungsquellen

Die Europäische Kommission hat die 27 Mitgliedstaaten durch das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) über eine der bestätigten Quellen des Ausbruchs von EHEC (Shigatoxin-bildende Escherichia-coli-Bakterien) unterrichtet, der vor allem Deutschland und, in geringerem Maße, vier weitere Mitgliedstaaten betrifft.

Die deutschen Behörden teilten der Kommission am frühen Abend mit, dass sie Bio‑Gurken aus zwei spanischen Provinzen (Almeria und Malaga) als eine der Quellen ausgemacht hatten. In Deutschland laufen die Untersuchungen weiter, um mögliche weitere Quellen zu entdecken; außerdem wird eine dritte verdächtige Partie von Gurken aus den Niederlanden, die in Deutschland vermarktet wurden, ebenfalls untersucht.

Die spanischen Behörden konzentrieren ihre Anstrengungen darauf, den genauen Erzeugungsort der fraglichen Bio-Gurken zu ermitteln.

Der Ausbruch von E. Coli hat in Deutschland zu zwei Todesfällen geführt; insgesamt wurden 214 Fälle verzeichnet, und etwa sieben von zehn (68 %) betreffen Frauen. Schweden hat zehn Fälle gemeldet, Dänemark vier, das Vereinigte Königreich drei und die Niederlande einen. Der Ausbruch betrifft hauptsächlich das Gebiet um Hamburg; die meisten Fälle, die außerhalb von Deutschland gemeldet wurden, sind entweder deutsche Staatsbürger, die andere Mitgliedstaaten besuchen, oder Personen, die sich in Deutschland aufgehalten hatten.

Die Kommission weist darauf hin, dass EU-Bürgerinnen und -Bürger, die sich vor kurzem in Deutschland aufgehalten haben, auf Symptome wie blutigen Durchfall achten und gegebenenfalls ihren Arzt aufsuchen sollten.

In den letzten Tagen hat die Kommission alle bestehenden Netze aktiviert, die geschaffen worden waren, um unverzüglich auf solche Ereignisse, wie den Anfang der Woche bestätigten Ausbruch, zu reagieren.

Dazu gehören das RASFF und das Frühwarn- und Reaktionssystem (EWRS), welche die rasche Informationsverbreitung in der ganzen EU über Befunde und die Verbreitung von Lebensmitteln, die als Verunreinigungsquellen in Frage kommen, bzw. Krankheitsfälle beim Menschen sicherstellen.

Tägliche Kommunikation dieser Netze ermöglicht den raschen Austausch aller neuen Daten zwischen den Mitgliedstaaten und den verschiedenen Stellen. Auf dieser Basis kann unverzüglich anhand der jüngsten Informationen reagiert werden.

Weitere Informationen zu RASFF:

http://ec.europa.eu/food/food/rapidalert/index_en.htm


Side Bar

Mon compte

Gérez vos recherches et notifications par email


Aidez-nous à améliorer ce site