Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR PL

IP/11/577

Brüssel, den 17. Mai 2011

Der Mensch an erster Stelle beim Europäischen Tag der Meere

Der Europäische Tag der Meere wird jedes Jahr am 20. Mai in ganz Europa gefeiert, um die Bedeutung der Meere und Ozeane für unser tägliches Leben zu verdeutlichen. In diesem Jahr wird Danzig (Polen) am 19. und 20. Mai Gastgeber der vierten Konferenz anlässlich des Europäischen Tags der Meere sein. Rund 1000 Teilnehmer werden erwartet. Die Konferenz ist zur wichtigsten Veranstaltung in Europa geworden, auf der Akteure aus vielen verschiedenen maritimen Sektoren zusammenkommen und die Chancen und Herausforderungen der maritimen Regionen und Sektoren in ganz Europa diskutieren, unter anderem in Bezug auf Tourismus, Fischerei, Seeverkehr und Klimawandel. Die europäischen Kommissare Maria Damanaki, Siim Kallas und Janusz Lewandowski werden sich am 19. Mai den Ministern und weiteren Persönlichkeiten aus Polen und anderen Teilen Europas auf der Konferenz anschließen. Am 20. Mai werden dann eine Reihe von Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen von und für die Akteure der maritimen Sektoren stattfinden.

„Der Mensch an erster Stelle“

Der diesjährige Europäische Tag der Meere steht unter dem Motto „Der Mensch an erster Stelle“, weil die Konferenz sich um die vielen Vorteile dreht, die ein integrierter Ansatz in der Meerespolitik für die europäischen Bürger mit sich bringt.

Bei der Konferenz wird eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Initiativen gemacht. So bringt beispielweise ein stabileres und transparenteres System für die maritime Planung Rechtssicherheit für Investoren und verbessert das wirtschaftliche Klima. Engere internationale Zusammenarbeit bei der Überwachung führt zu effizienteren Grenzkontrollen sowie Such- und Rettungseinsätzen. Leichterer Zugang zu Meeresdaten ermöglicht es europäischen Forschern, innovative neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Außerdem ist eine gesündere Meeresumwelt von Vorteil für alle.

Mit dem Motto „Der Mensch an erster Stelle“ wird auch ein besonderes Augenmerk auf die Frage gelegt, wie die maritimen Sektoren für mehr Beschäftigung sorgen können. In Gesprächsrunden wird diskutiert, wie jungen Leuten eine Karriere in den maritimen Sektoren schmackhafter gemacht und die Mobilität zwischen Arbeitsplätzen und Sektoren gefördert werden kann.

Bei der Konferenz wird außerdem die Strategie für den Ostseeraum mit allen Akteuren beleuchtet. Es handelt sich dabei um eine wahre Erfolgsgeschichte der Herangehensweise auf regionaler Ebene: Durch die Vernetzung von Akteuren in einem Dutzend Ländern und unzähligen Sektoren wurde in der Region eine nie da gewesene Dynamik erzeugt, aus der 80 Projekte in Bereichen von Verkehr bis Bildung entstanden sind.

Zweitägige Veranstaltung

An der Konferenzeröffnung am 19. Mai werden hochrangige Persönlichkeiten teilnehmen, wie der polnischer Ministerpräsident Donald Tusk, Cezary Grabarczyk, polnischer Minister für Infrastruktur, Pal Volner, ungarischer Staatsminister für Infrastruktur, Kommissarin Maria Damanaki, Efthimios E. Mitropoulos, Generalsekretär der International Maritime Organisation (IMO), Mieczysław Struk, Präsident von Pomorskie Voivodship und Pawel Adamowicz, Bürgermeister der Stadt Danzig.

Eröffnungsreden werden von Kommissarin Maria Damanaki, zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission für maritime Angelegenheiten und Fischerei, Kommissar Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Mobilität und Verkehr, und Janusz Lewandowski, zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission für Finanzplanung und Haushalt, gehalten.

Am 20. Mai beim Tag der maritimen Akteure werden dann zahlreiche meeresbezogene Initiative vorgestellt. Die Vorteile der maritimen Raumplanung für die nachhaltige Nutzung des Meeresraums werden in verschiedenen Workshops diskutiert. Außerdem werden die Interessenvertreter ihre Ansichten über die Initiative der Kommission „e-Maritime“ (Generaldirektion Verkehr) zur Verbesserung der Navigation von Liegeplatz zu Liegeplatz und der zugehörigen Dienstleistungen in Europa austauschen. Die Akteure aus dem Ostseeraum werden Mittel zur Verbesserung der Meeresumwelt der Ostsee durch die Verminderung der Eutrophierung durch Schiffsabfälle, die Bestimmung gefährdeter Lebensräume und Beispiele verantwortungsvoller Verwaltung diskutieren.

Die Konferenz wird von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem polnischen Ministerium für Infrastruktur, der Region Pommern und der Stadt Danzig organisiert.

Es sind zahlreiche Rahmenveranstaltungen zur Konferenz in Danzig wie zum Beispiel eine Konferenz zur Beschäftigung in den maritimen Sektoren und Veranstaltungen zur regionalen Fisch- und Meeresfrüchteküche geplant. Die Akteure werden weitere Workshops und Sensibilisierungsinitiativen in ganz Europa durchführen.

Hintergrund

Der Europäische Tag der Meere, der offiziell am 20. Mai 2008 durch eine trilaterale Erklärung der Präsidenten der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rates ausgerufen wurde, zielt darauf ab, größere Aufmerksamkeit auf das maritime Europa zu lenken. Die vorangegangenen europäischen Tage der Meere fanden in Brüssel (2008), Rom (2009) und Gijon (2010) statt.

Der Europäische Tag der Meere wurde im Rahmen der integrierten Meerespolitik der EU aus dem Jahr 2007 ins Leben gerufen. Ziel der integrierten Meerespolitik ist es, die Verbindungen zwischen den verschieden Politikbereichen, die Auswirkungen auf die Meere und Ozeane haben, aufzuzeigen und das nachhaltige Wachstum der maritimen Sektoren und Regionen zu fördern.

Alle Einzelheiten der Konferenz und das vollständige Programm sind zu finden unter: http://ec.europa.eu/maritimeday


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website