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Glänzende Aussichten für die Reisesaison 2011

European Commission - IP/11/566   13/05/2011

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IP/11/566

Brüssel, den 13 Mai 2011

Glänzende Aussichten für die Reisesaison 2011

Immer mehr Europäer genießen ihren Urlaub: 2010 verreisten 68 % der Bürgerinnen und Bürger der EU aus privaten Gründen (2009 dagegen 65 %). Diese Ergebnisse einer neuen Eurobarometer-Umfrage über die Einstellung der Europäer zum Fremdenverkehr bestätigen andere Indikatoren dafür, dass sich die Tourismusbranche von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise erholt hat. Bevorzugt werden nach wie vor traditionelle Reiseziele (58 %); 28 % würden gerne neue Reiseziele entdecken. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, stellte das Eurobarometer heute auf der Europäischen Konferenz für Tourismus vor, die von der ungarischen Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission in Budapest veranstaltet wird.

Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Industrie und Unternehmertum, erklärte dazu: „Die Tatsache, dass 58 % der Bürgerinnen und Bürger der EU sich dafür entscheiden, ihren Urlaub in Europa zu verbringen, ist ein Anzeichen dafür, dass es der Touristikbranche wieder besser geht und dass sie auf dem besten Weg ist, wieder eine Wachstumsindustrie zu werden.“

Die wichtigsten Ergebnisse der neuen Eurobarometer-Umfrage sind u. a.:

  • Beliebteste Reiseziele: Italien war das geplante Reiseziel, das für 2011 am häufigsten genannt wurde (11,5 %). Spanien folgte an zweiter Stelle mit 8,6 %, gefolgt von Frankreich (8,2 %). 23 % der EU-Bürger haben noch nicht entschieden, wo sie ihren Urlaub verbringen werden.

  • Trend zur Entdeckung Europas und des Heimatlandes setzt sich fort: 2011 beabsichtigen 58 % der Europäer, ihren Urlaub im eigenen Land oder in einem anderen EU-Land zu verbringen.

  • Zunehmende Reiselust: 2010 machten rund drei Viertel (73 % gegenüber 69 % im Vorjahr) der EU-Bürger eine Urlaubs- oder Geschäftsreise. Die sechs reiselustigsten Nationen sind Finnland (89 %), Dänemark, die Niederlande, Schweden (jeweils 87 %), Luxemburg (85 %) und Norwegen (84 %).

  • Die „Attraktivität der Region“ ist wichtig: 32 % nannten sie als wichtigen Faktor bei der Wahl des Reiseziels, gefolgt von „Kulturerbe“ (27 %) und „Unterhaltungsmöglichkeiten“ (14 %).

  • Die Suche nach „Ruhe und Erholung“ gilt für 36 % der EU-Bürger als die wichtigste Motivation für eine Urlaubsreise; als weitere Faktoren werden „Sonne und Strand“ (18 %) und „Besuche bei Freunden und Verwandten“ (17 %) angegeben.

  • Individualreisen: 2010 organisierten mehr als die Hälfte der EU-Bürger ihre Haupturlaubsreise selbst (57 %); in den Kandidatenländern Türkei (80 %), Island (79 %) und Kroatien (78 %) sind die Anteile sogar noch höher.

Im Februar 2011 wurden in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, Island, Kroatien, der Türkei und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien über 30 000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürger im Alter ab 15 Jahren befragt. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Kommission eine so umfassende Erhebung durchgeführt hat, mit der den Interessenträgern im Tourismusbereich eine Fülle von vergleichbaren Informationen zur Verfügung gestellt wird, die nach länderspezifischen und demografischen Kategorien analysiert werden.

Zur aufmerksamen Verfolgung der kurz- und mittelfristigen Trends im Urlaubsverhalten der Europäer führt die Europäische Kommission, Erhebungen dieser Art seit 2008 im Jahresrhythmus durch. Sie bieten der Kommission und den Interessenträgern die Möglichkeit einer Reaktion auf die im Wandel begriffenen Trends bei der touristischen Nachfrage und stellen insofern ein wichtiges Instrument für die Tourismuspolitik sowie für die Planung der Tourismusbranche dar, insbesondere in Bezug auf die Formen des Tourismus und die beliebtesten Reiseziele.

Hintergrund

Eurostat zufolge trugen die Übernachtungen von Nichtinländern 2010 am meisten zum Gesamtwachstum bei: Hotels und ähnliche Betriebe wiesen hier einen stärkeren Anstieg auf (+5,1 %) als bei Inländern (+1,1 %). Das Wachstum 2010 glich etwa zwei Drittel des Rückgangs 2008 und 2009 bei den Gesamtübernachtungen und den Übernachtungen der Nichtinländer aus. Die Zahl der Übernachtungen von Inländern, die von der Krise weniger betroffen war, erreichte 2010 eine Rekordhöhe.

Weitere Informationen:

Der vollständige Bericht über die Eurobarometer-Erhebung zum Thema Urlaubsverhalten der Europäer 2011.

Europäische Konferenz für Tourismus


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