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Brüssel, 3. Mai 2011

Große Reportagen können die Welt verändern –Kommission schreibt Lorenzo‑Natali‑Preis 2011 aus

Am heutigen Welttag der Pressefreiheit schreibt die Kommission den Lorenzo‑Natali‑Preis 2011 aus. Der Preis würdigt weltweit herausragenden Presse‑, Radio‑ und Fernsehjournalismus zu den Themen Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte.

Tagtäglich riskieren tausende Reporter ihr Leben, um über Konflikte und humanitäre Katastrophen oder einfach aus dem Alltag zu berichten. In allzu vielen Teilen der Welt wird die Pressefreiheit nach wie vor untergraben oder mit Füßen getreten. Es liegt mir sehr am Herzen, dieses Grundrecht im Lauf meiner Amtszeit weiterhin zu verteidigen“, erklärte EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs und fügte hinzu: „Darum bin ich überaus stolz, heute den Startschuss für den diesjährigen Lorenzo-Natali-Preis zu geben, mit dem einige der begabtesten Journalisten belohnt werden, die über Entwicklungsthemen berichten und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.“

Der Lorenzo-Natali-Preis zeichnet herausragende Journalisten aus, von denen einige große Risiken eingehen, um Ungerechtigkeit und Leid aufzudecken. Er wird seit 1992 von der EU‑Kommission im Gedenken an Lorenzo Natali verliehen, einem früheren EU-Kommissar, der sich für die Entwicklungs- und Hilfsprogramme der Europäischen Union engagierte. Der Preis wird in Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen vergeben und steht Presse-, Online- und Rundfunkjournalisten aus Europa, Afrika, dem Mittleren Osten und der arabischen Welt, Lateinamerika und der Karibik sowie Asien und dem Pazifikraum offen.

Die Gewinner in der Kategorie Presse-/Onlinejournalismus erhalten Geldpreise in Höhe von 5 000 EUR für den ersten Platz, 2 500 EUR für den zweiten und 1 500 EUR für den dritten. Die Gewinner in den Kategorien Fernsehen und Radio erhalten jeweils 5 000 EUR. Der Hauptgewinner erhält zusätzlich 5 000 EUR. Die Bekanntgabe aller Gewinner erfolgt im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Dezember 2011.

Zum Wettbewerb zugelassen sind journalistische Arbeiten, deren Veröffentlichungs- bzw. Ausstrahlungsdatum zwischen dem 1. Juli 2010 und dem 31. August 2011 liegt. Bewerbungsfrist ist der 31. August 2011. Die Beiträge können online auf www.lorenzonataliprize.eu eingereicht werden.

Die Bewertung der Beiträge durch eine unabhängige Jury erfolgt danach, ob sie einen Bezug zu Fragen der Menschenrechte, Demokratie oder Entwicklung aufweisen, sowie nach Originalität, Qualität, Rechercheumfang und etwaigen politischen Auswirkungen.

Nützliche Links:

Webseite des Lorenzo-Natali-Preises: www.lorenzonataliprize.eu

Der Lorenzo-Natali-Preis auf Facebook:

http://www.facebook.com/pages/Lorenzo-Natali-Journalism-Prize/206524359368095

Tweets über den Lorenzo-Natali-Preis: www.twitter.com/LorenzoNataliP


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