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IP/11/489

Brüssel, 19. April 2011

EU-finanzierter Durchbruch bei Malaria-Behandlung kurz vor Welt-Malaria-Tag

Kurz vor dem Welt-Malaria-Tag (25. April) haben Wissenschaftler mehrerer EU-geförderter Projekte entdeckt, dass Arzneimittel, die ursprünglich zur Hemmung des Wachstums von Krebszellen entwickelt wurden, auch den für Malaria ursächlichen Parasiten abtöten können. Diese Entdeckung könnte ihrer Auffassung nach neue Perspektiven für die Bekämpfung dieser tödlichen Krankheit eröffnen, mit der sich nach Statistiken der Weltgesundheitsorganisation 2009 etwa 225 Millionen Menschen infiziert haben und die im selben Jahr weltweit fast 800 000 Menschen das Leben gekostet hat. Alle Bemühungen um neue Behandlungen wurden bislang dadurch erschwert, dass der Parasit zur raschen Ausbildung einer Medikamentenresistenz in der Lage ist. Durchgeführt wurden die Forschungsarbeiten im Rahmen von vier EU-finanzierten Projekten (ANTIMAL, BIOMALPAR, MALSIG und EVIMALAR) unter Federführung von Labors im Vereinigten Königreich, Frankreich und der Schweiz mit Partnern aus Belgien, Deutschland, Dänemark, Griechenland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Portugal und Schweden sowie zahlreichen Entwicklungsländern, die in hohem Maße von Malaria betroffen sind.

Hierzu die für Forschung, Innovation und Wissenschaft zuständige EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn:Diese Entdeckung könnte zu einer wirksamen Malaria-Behandlung führen und so Millionen Menschenleben retten sowie das Leben zahlloser weiterer Menschen verändern. Dies zeigt wieder einmal, welchen Mehrwert EU-finanzierte Forschung und Innovation zum einen und Zusammenarbeit insbesondere mit Wissenschaftlern in Entwicklungsländern zum anderen schaffen können. Letztlich angestrebt wird die völlige Auslöschung dieser weltweiten Geißel, und Zusammenarbeit über viele Grenzen hinweg stellt die einzige Möglichkeit dar, globalen Herausforderungen dieser Art wirksam zu begegnen.

Krebsmedikamente sollen Malaria-Parasiten abtöten

Malaria wird durch Parasiten der Gattung Plasmodium verursacht, die durch die Stiche infizierter Mücken übertragen werden. Im Körper des Menschen vermehren sich die Parasiten in der Leber und infizieren dann die roten Blutkörperchen, wo sie sich weiter vermehren. Gemeinsame Forschungsarbeiten unter Federführung EU-finanzierter Labors beim Inserm-EPFL Joint Laboratory, Lausanne (Schweiz/Frankreich), beim Wellcome Trust Centre for Molecular Parasitology, Universität Glasgow (Schottland) und bei der Universität Bern (Schweiz) haben gezeigt, dass der Malaria-Parasit für seine Vermehrung einen Signal-Pfad benötigt, der in der Leber und den roten Blutkörperchen des Menschen anzutreffen ist. Sie konnten nachweisen, dass der Parasit die in den menschlichen Zellen aktiven Kinasen (Enzyme) zu eigenen Zwecken manipuliert. Als das Forschungsteam zur Behandlung malariainfizierter roter Blutkörperchen auf Chemotherapie-Medikamente (Kinase-Inhibitoren) zurückgriff, wurde die Ausbreitung des Parasiten gestoppt.

Neue Wege tun sich auf

Bislang konnte der Malaria-Parasit seine Eindämmung durch rasche Ausbildung einer Arzneimittelresistenz verhindern, indem er mutierte und sich in der Leber und den roten Blutkörperchen seines Wirts vor dem Immunsystem verbarg. Die Entdeckung, dass der Parasit in bestimmte Enzyme aus seiner Wirtszelle eingreifen muss, eröffnet für die Bekämpfung dieser Krankheit völlig neue Wege. Anstatt den Parasiten selbst zu bekämpfen, soll nun durch Blockierung der Kinasen die Wirtszellenumgebung unbrauchbar gemacht werden. Diese Vorgehensweise beraubt den Parasiten eines wichtigen Instruments zur Ausbildung der Arzneimittelresistenz.

Mehrere kinasehemmende Chemotherapie-Medikamente werden bei der Krebstherapie bereits klinisch eingesetzt, und viele andere haben bereits die Phasen I und II der klinischen Versuche durchlaufen. Trotz ihrer toxischen Nebenwirkungen werden diese Medikamente in der Krebstherapie über lange Zeiträume eingesetzt. Im Falle einer Malaria-Erkrankung wäre das Problem der Toxizität aufgrund der kürzeren Behandlungsdauer weniger akut. Die Wissenschaftler schlagen deshalb vor, die Eignung dieser Medikamente für die Malaria-Therapie unverzüglich zu testen und so den für die praktische Anwendung dieser neuen Therapie erforderlichen Zeit- und Kostenaufwand drastisch zu reduzieren.

Bevor neue Behandlungen zugelassen und den Malaria-Patienten weltweit zugänglich gemacht werden können, werden nun in einem nächsten Schritt öffentliche und private Partner mobilisiert, um die Wirksamkeit von Kinase-Inhibitoren bei Malaria-Patienten zu testen und durch klinische Versuche die Dosis zu bestimmen.

Hintergrund

Seit 2002 hat die EU über ihre Forschungsrahmenprogramme (RP6 2002-2006 und RP7 2007-2013) fast 180 Mio. EUR in die Malaria-Forschung investiert.

Die EU trägt ferner zur Partnerschaft der Europäischen Länder und Entwicklungsländer zur Durchführung klinischer Studien (EDCTP) bei, deren Ziel es ist, die Neuentwicklung oder Verbesserung von Arzneimitteln, Impfstoffen und Mikrobiziden gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose voranzutreiben. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 konzentriert sich diese erfolgreiche europäisch-afrikanische Kooperation sowohl auf klinische Versuche als auch auf Kapazitätsaufbau in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Bislang wurden im Rahmen der EDCTP zehn klinische Versuche zur Malaria in Höhe von 69 Mio. EUR finanziert, von denen 35 Mio. EUR von der EU bereitgestellt wurden.

Links

Artikel zu den beschriebenen Forschungsarbeiten:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21371233

Informationen zur Malaria:

http://ec.europa.eu/research/health/infectious-diseases/poverty-diseases/malaria_en.html

http://ecdc.europa.eu/en/healthtopics/malaria/Pages/index.aspx

http://ec.europa.eu/health/communicable_diseases/policy/index_de.htm

http://www.who.int/malaria/world_malaria_report_2010/worldmalariareport2010.pdf

http://www.edctp.org

Anhang: An der Entdeckung beteiligte Forschungsprojekte

Annex – Details on research projects involved in the discovery

Main contact person: Christian Doerig, Inserm-EPFL Joint Laboratory, Global Health Institute, Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, christian.doerig@epfl.ch, Tel +41 21 693 0983

ANTIMAL - Development of new drugs for the treatment of malaria

http://www.antimal.eu/

See video at http://www.comed-project.org/index.php?id=5

Start date: 01/12/2005

Duration: 66 months

EU contribution: 17.75 million euro

Contact: Stephen Ward, Liverpool School of tropical medicine molecular and biochemical parasitology, saward@liverpool.ac.uk, +44 (0) 151 705 3286

Participants:

LIVERPOOL SCHOOL OF TROPICAL MEDICINE
MOLECULAR AND BIOCHEMICAL PARASITOLOGY, LSTM

UNITED KINGDOM

PHILIPPS-UNIVERSITAT MARBURG

GERMANY

MERCK SERONO S.A.

SWITZERLAND

UNIVERSITY OF CAPE TOWN

SOUTH AFRICA

AFRICAN INSTITUTE OF BIOMEDICAL SCIENCE AND TECHNOLOGY

ZIMBABWE

CENTRE NATIONAL DE RECHERCHE ET DE FORMATION SUR LE PALUDISME

BURKINA FASO

UNIVERSITY OF LIVERPOOL

UNITED KINGDOM

COUNCIL FOR SCIENTIFIC AND INDUSTRIAL RESEARCH

SOUTH AFRICA

INSTITUTE OF PRIMATE RESEARCH

KENYA

KENYA MEDICAL RESEARCH INSTITUTE/WELLCOME TRUST RESEARCH PROGRAMME

KENYA

CONSIGLIO NAZIONALE DELLE RICERCHE, INSTITUTE OF MOLECULAR SCIENCE AND TECHNOLOGIES

ITALY

UNIVERSITA DEGLI STUDI DI MILANO

ITALY

CENTRE NATIONAL DE LA RECHERCHE SCIENTIFIQUE

FRANCE

UNIVERSITE LOUIS PASTEUR

FRANCE

KIADIS B. V.

NETHERLANDS

NATIONAL TECHNICAL UNIVERSITY OF UKRAIINE, KPI

UKRAINE

LUDWIG-MAXIMILIANS UNIVERSITY MUNICH

GERMANY

GHENT UNIVERSITY

BELGIUM

JUSTUS-LIEBIG UNIVERSITY GIESSEN

GERMANY

NEED PHARMACEUTICALS

ITALY

PALUMED S A

FRANCE

COSMOS LIMITED

KENYA

4SC AG

GERMANY

LICA PHARMACEUTICALS A/S

DENMARK

AFRICAN CENTRE FOR CLINICAL TRIALS

KENYA

UNIVERSITY OF NAIROBI

KENYA

MEDICAL RESEARCH UNIT, ALBERT SCHWEITZER HOSPITAL

GABON

UNIVERSITA DEGLI STUDI DI SIENA

ITALY

SWISS TROPICAL INSTITUTE

SWITZERLAND

CONSEJO SUPERIOR DE INVESTIGACIONES CIENTIFICAS

SPAIN

UNIVERSITY OF DUNDEE

UNITED KINGDOM

FOUNDATION BIOMEDICAL PRIMATE RESEARCH CENTER

NETHERLANDS

UNIVERSITATSKLINIKUM HEIDELBURG

GERMANY

ST GEORGES HOSPITAL MEDICAL SCHOOL

UNITED KINGDOM

INSTITUT NATIONAL DE LA SANTE ET DE LA RECHERCHE MEDICALE

FRANCE

UNIVERSITY OF YORK

UNITED KINGDOM

LONDON SCHOOL OF HYGIENE AND TROPICAL MEDICINE

UNITED KINGDOM

BIOMALPAR - Biology and pathology of the malaria parasite

www.biomalpar.org

Start date: 01/04/2004

Duration: 66 months

EU contribution: 16 million euro

Contact: Arthur SCHERF, Institut Pasteur, ascherf@pasteur.fr, Tel: + 33 1 45 68 86 16
Participants:

INSTITUT PASTEUR

FRANCE

UNIVERSITY OF YAOUNDE I

CAMEROON

INTERNATIONAL CENTRE FOR GENETIC ENGINEERING AND BIOTECHNOLOGY

INDIA

COLLEGE OF MEDICINE, UNIVERSITY OF IBADAN

NIGERIA

UNIVERSITY OF GENEVA

SWITZERLAND

INSTITUTE OF ENDEMIC DISEASES UNIVERSITY OF KHARTOUM

SUDAN

MALARIA RESEARCH AND TRAINING CENTER, DEAP, FMPOS, U. OF BAMAKO, MALI

MALI

MAKERERE UNIVERSITY KAMPALA

UGANDA

FOUNDATION FOR RESEARCH & TECHNOLOGY HELLAS - INSTITUTE OF MOLECULAR BIOLOGY & BIOTECHNOLOGY

GREECE

GENOME RESEARCH LIMITED

UNITED KINGDOM

IMPERIAL COLLEGE OF SCIENCE, TECHNOLOGY AND MEDICINE

UNITED KINGDOM

UNIVERSITÀ "LA SAPIENZA"

ITALY

STOCKHOLM UNIVERSITY

SWEDEN

KAROLINSKA LNSTITUTET

SWEDEN

UNIVERSTÄTSTKLINIKUM HEIDELBERG

GERMANY

CENTRE NATIONAL DE LA RECHERCHE SCIENTIFIQUE-DR13

FRANCE

CHANCELLOR, MASTERS AND SCHOLARS OF THE UNIVERSITY OF OXFORD

UNITED KINGDOM

FOUNDATION BIOMEDICAL PRIMATE RESEARCH CENTER

NETHERLANDS

STICHTING KATHOLIEKE UNIVERSITEIT

NETHERLANDS

LEIDEN UNIVERSITY MEDICAL CENTER, DIVISION 5

NETHERLANDS

UNIVERSITE MONTPELLIER II

FRANCE

EUROPEAN MOLECULAR BIOLOGY LABORATORY

GERMANY

ISTITUTO SUPERIORE DI SANITÀ

ITALY

MEDICAL RESEARCH COUNCIL

UNITED KINGDOM

MALSIG - Signalling in life cycle stages of malaria parasites

http://www.malsig.lille.inserm.fr/

Starting date: 01/02/2009

Duration: 36 months Contact: Christian Doerig, Inserm-EPFL Joint Laboratory, Global Health Institute, Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, christian.doerig@epfl.ch, Tel +41 21 693 0983

Participants:

INSTITUT NATIONAL DE LA SANTE ET DE LA RECHERCHE MEDICALE (INSERM) - Coordinating

FRANCE

GENOME RESEARCH LIMITED

UNITED KINGDOM

STICHTING KATHOLIEKE UNIVERSITEIT

NETHERLANDS

STICHTING BIOMEDICAL PRIMATE RESEARCH CENTER

NETHERLANDS

NATIONAL INSTITUTE OF IMMUNOLOGY SOCIETY

INDIA

UNIVERSITY OF GLASGOW

UNITED KINGDOM

JAWAHARLAL NEHRU UNIVERSITY

INDIA

INTERNATIONAL CENTRE FOR GENETIC ENGINEERING AND BIOTECHNOLOGY

ITALY

JULIUS-MAXIMILIANS UNIVERSITAET WUERZBURG

GERMANY

MEDICAL RESEARCH COUNCIL

UNITED KINGDOM

INSTITUT PASTEUR

FRANCE

UNIVERSITAETSKLINIKUM HEIDELBERG

GERMANY

ISTITUTO SUPERIORE DI SANITA

ITALY

INDIAN INSTITUTE OF SCIENCE

INDIA

ST GEORGE'S HOSPITAL MEDICAL SCHOOL

UNITED KINGDOM

BERNHARD-NOCHT-INSTITUT FUER TROPENMEDIZIN

GERMANY

LONDON SCHOOL OF HYGIENE AND TROPICAL MEDICINE

UNITED KINGDOM

EVIMALAR - Towards the establishment of a permanent European virtual institute dedicated to malaria research

http://www.evimalar.org/

Starting date: 01/10/2009

Duration: 60 months

EU contribution: 12 million euro

Contact: Andy P. Waters, Institute of Infection, Immunity and Inflammation, College of Medical Veterinary & Life Sciences, University of Glasgow, Andy.Waters@glasgow.ac.uk
tel: +44 (0)141 330 8720
Participants

UNIVERSITY OF GLASGOW (Coordinating)

UNITED KINGDOM

UNIVERSITE DE YAOUNDE I

CAMEROON

UNIVERSITY OF KHARTOUM

SUDAN

PHILIPPS UNIVERSITAET MARBURG

GERMANY

FOUNDATION FOR RESEARCH AND TECHNOLOGY HELLAS

GREECE

COLLEGE OF MEDICINE, UNIVERSITY OF IBADAN

NIGERIA

UNIVERSITA DEGLI STUDI DI ROMA LA SAPIENZA

ITALY

MAKERERE UNIVERSITY

UGANDA

UNIVERSITY OF MELBOURNE

AUSTRALIA

GENOME RESEARCH LIMITED

UNITED KINGDOM

STICHTING KATHOLIEKE UNIVERSITEIT

NETHERLANDS

STICHTING BIOMEDICAL PRIMATE RESEARCH CENTER

NETHERLANDS

MEDICAL RESEARCH COUNCIL

UNITED KINGDOM

SMITTSKYDDSINSTITUTET

SWEDEN

INTERNATIONAL CENTRE FOR GENETIC ENGINEERING AND BIOTECHNOLOGY

ITALY

EUROPEAN MOLECULAR BIOLOGY LABORATORY

GERMANY

INSTITUT DE RECHERCHE POUR LE DEVELOPPEMENT

FRANCE

KØBENHAVNS UNIVERSITET

DENMARK

UNIVERSITE DE GENEVE

SWITZERLAND

ACADEMISCH ZIEKENHUIS LEIDEN - LEIDS UNIVERSITAIR MEDISCH CENTRUM

NETHERLANDS

BERNHARD-NOCHT-INSTITUT FUER TROPENMEDIZIN

GERMANY

THE CHANCELLOR, MASTERS AND SCHOLARS OF THE UNIVERSITY OF OXFORD

UNITED KINGDOM

UNIVERSITA DEGLI STUDI DI TORINO

ITALY

INSTITUT PASTEUR

FRANCE

STOCKHOLMS UNIVERSITET

SWEDEN

CENTRE NATIONAL DE LA RECHERCHE SCIENTIFIQUE

FRANCE

INSTITUTO DE MEDICINA MOLECULAR

PORTUGAL

UNIVERSITAETSKLINIKUM HEIDELBERG

GERMANY

MAX PLANCK GESELLSCHAFT ZUR FOERDERUNG DER WISSENSCHAFTEN E.V.

GERMANY

IMPERIAL COLLEGE OF SCIENCE, TECHNOLOGY AND MEDICINE

UNITED KINGDOM

ISTITUTO SUPERIORE DI SANITA

ITALY

INSTITUT NATIONAL DE LA SANTE ET DE LA RECHERCHE MEDICALE (INSERM)

FRANCE

LONDON SCHOOL OF HYGIENE AND TROPICAL MEDICINE

UNITED KINGDOM

LIVERPOOL SCHOOL OF TROPICAL MEDICINE

UNITED KINGDOM

University of Buea (UoB)

Cameroon

Centre de Recerca en Salut de Barcelona (CRESIB)

SPAIN

University of Pretoria (UP)

SouTH AFRICA

Karolinska Institute (KI)

Sweden

Affiliate institutions

University Federico II, Naples

ITALY

Université Montpellier II

FRANCE

University of Bordeaux

FRANCE

London School of Hygeine and Tropical Medicine

United KingDOM

National Institute for Medical Research

UNITED kingdom

Radboud University

NETHERLANDS

University of Perugia

ITALY

Strasbourg University

FRANCE

Stockholm University

SWEDEN

University of Glasgow

UNITED KINGDOM

University of Rome 'La Sapienza'

ITALY

Malaria Research Training Center

MALI

KEMRI - Wellcome Trust

KENIA

European Molecular Biology Laboratory

GERMANY

Pasteur

FRANCE

Foundation for Research and Technology-Hellas. Institute of Molecular Biology & Biotechnology

GREECE

Swiss Tropical and Public Health Institute

Switzerland


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