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IP/11/371

Brüssel, den 28. März 2011

Name für das neue Forschungs- und Innovationsprogramm der EU gesucht!

Bis zum 10. Mai können Forscher, Ingenieure, Unternehmer, Innovatoren, Studenten und jeder, der eine gute Idee hat, einen passenden, ansprechenden und einprägsamen Namen für das neue EU-Programm für Forschung und Innovation für den Zeitraum nach 2013 vorschlagen. Dieser von der Europäischen Kommission heute ausgeschriebene Wettbewerb steht im Zusammenhang mit der laufenden Konsultation der Akteure zum Grünbuch der Kommission über das neue Programm (siehe IP/11/138), MEMO/11/76), das im Zentrum der Initiative zur Innovationsunion (IP/10/1288, MEMO/10/473) und der Strategie Europa 2020 stehen wird. Die Kommission schlägt einen noch besseren Weg zur Unterstützung europäischer Forscher und Innovatoren vor. Exzellenz soll noch stärker gefördert werden, und es soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass gute Ideen auf dem Markt umgesetzt werden und zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum und neuen Arbeitsplätzen führen. Das neue Programm wird sich auf eine „Gemeinsame Strategie“ stützen und unterschiedliche Finanzierungsformen kohärent und flexibel einsetzen. So wird sich die Forschungsförderung besser an die globalen Herausforderungen anpassen und entscheidend zur EU-Gesamtstrategie Europa 2020 beitragen können. Unnötiger Verwaltungsaufwand wird beseitigt und die Beteiligung wird einfacher. Die Kommission sucht nun einen neuen Namen für das Programm. Hochqualifizierte Juroren sollen aus den eingegangenen Vorschlägen eine Vorauswahl treffen, die dann im Internet zur Abstimmung vorgelegt wird.

Dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung und Innovation: „Die Rahmenprogramme für Forschung und technologische Entwicklung haben Europa gute Dienste geleistet. Sie schaffen noch heute Wachstum und Arbeitsplätze und erhöhen unsere Lebensqualität. Das neue Programm für Forschung und Innovation stellt jedoch einen Neubeginn und eine neue Erfahrung dar – deshalb brauchen wir einen neuen Namen. Wir müssen die Akteure und die Öffentlichkeit ansprechen und erreichen, dass unserer Arbeit größere politische und mediale Aufmerksamkeit zuteil wird. Dies kann dann zu einer größeren Beteiligung und zu besseren Ergebnissen führen. Das neue Programm soll eine eindeutige Identität erhalten, aus der sein Zweck hervorgeht. Es soll nicht einfach nur ein weiteres Rahmenprogramm sein. Daher appelliere ich an die Kreativität der Bürger und fordere sie auf, einen Namen vorzuschlagen.“

In dem im Februar vorgelegten Grünbuch der Kommission wird eine gemeinsame Strategie für Forschung und Innovation vorgeschlagen, die sich von den Vorgehensweisen der Vergangenheit trennt und die Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten zehn Jahren und danach in Europa stehen werden, ganz neu angeht. Dieser neue Ansatz erfordert eine neue „Identität“. Daher wird nun ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem ein Name gesucht wird, den man mit Forschung und Innovation in Zusammenhang bringt und der außerdem originell, einprägsam sowie leicht auszusprechen und zu buchstabieren ist. Er soll in vielen Sprachen verwendet werden können oder aber leicht übersetzbar sein.

Vorschläge für den neuen Namen können bis zum 10. Mai 2011 über die Website http://ec.europa.eu/research/csfri/index_en.cfm?pg=younameit eingereicht werden, der auch die Teilnahmeregeln und -bedingungen zu entnehmen sind.

Eine internationale Jury wird drei Vorschläge ermitteln, über die dann die Bürger im Internet abstimmen werden. Zur Jury gehören:

  • Carmen Vela, geschäftsführende Direktorin bei INGENASA, einem innovativen KMU des Biotechnologiesektors (Madrid, Spanien),

  • Frank Gannon, Queensland Institute of Medical Research (QIMR), Direktor und Geschäftsführer,

  • Anne L'Huillier, Stipendiatin des Europäischen Forschungsrates, Professorin für Kernphysik an der Universität Lund (Schweden), Trägerin des L’Oréal-Unesco-Preises 2011,

  • Eric Hollander, Kreativdirektor bei AIRONAIR, Spezialist für Warenzeichen und Kommunikation,

  • Anna Innamorati, Leiterin des Büros der McCann Company in Rom, Spezialistin für Warenzeichen und Kommunikation,

  • Massimo Busuoli, Leiter des Brüsseler Büros der ENEA (italienische Agentur für neue Technologien, Energie und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung).

Am 10. Juni wird Kommissarin Geoghegan-Quinn anlässlich der Konferenz zum Abschluss der laufenden Konsultation zur Gemeinsamen Strategie den endgültigen Namen bekanntgeben.

Der Gewinner bzw. die Gewinnerin kann an der European Innovation Convention am Jahresende in Brüssel teilnehmen (die Kosten dafür übernimmt die Kommission) und wird mit Kommissarin Geoghegan-Quinn und anderen führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammentreffen.

Hintergrund

Das neue System für die Finanzierung von Forschung und Innovation wird auf den Erfolgen des derzeitigen Forschungsrahmenprogramms (RP7), des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) und des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) aufbauen.

Mit ihm soll der Beitrag maximiert werden, den die von der EU geförderte Forschung und Innovation zum nachhaltigen Wachstum, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Bewältigung der großen Herausforderungen für Europa (wie Klimawandel, Energieversorgungs- und Ernährungssicherheit, Gesundheit und Alterung der Gesellschaft) leistet.

Dies soll durch ein einheitliches Instrumentarium erreicht werden, das die gesamte Innovationskette von der Grundlagenforschung bis hin zur Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen umfasst. Ebenso sollen nicht technologische Innovationen gefördert werden, z. B. in den Bereichen Design und Marketing.

Das Grünbuch der Kommission bietet ferner die Grundlage für eine weitreichende Vereinfachung von Verfahren und Bestimmungen. Die Akteure können sich bis zum 20. Mai 2011 im Rahmen der allgemeinen Konsultation äußern.

Links

Konsultation zum Grünbuch

Website zur Innovationsunion

Europäisches Institut für Innovation und Technologie (EIT)

Siebtes Rahmenprogramm

Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation


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