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Mies-van-der-Rohe-Preis 2011: sechs Finalisten im Rennen um den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur

European Commission - IP/11/341   22/03/2011

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IP/11/341

Brüssel, 22. März 2011

Mies-van-der-Rohe-Preis 2011: sechs Finalisten im Rennen um den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur

BRÜSSEL, 22. März – Die Europäische Kommission und die Mies-van-der-Rohe-Stiftung haben die Namen der sechs Finalisten im Wettbewerb um den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur 2011, den Mies-van-der-Rohe-Preis, bekanntgegeben. Die Finalisten wurden unter 343 in die engere Wahl gezogenen Bewerbern aus 33 europäischen Ländern ausgewählt. Der Preis wird am 20. Juni im Mies-van-der-Rohe-Pavillon in Barcelona, Spanien, verliehen.

„Unsere Finalisten haben alle zweierlei gemeinsam: Sie sind Europäer, und sie gehören in die Riege der visionärsten Architekten der Welt. Mit unserem Preis würdigen wir ihr Talent und veranschaulichen, was unsere Kreativwirtschaft in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht leistet“, sagte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

In die Endauswahl kommen:

  • Neues Museum (Berlin, Deutschland)

David Chipperfield Architects / David Chipperfield

  • Jugendtheater Bronks (Brüssel, Belgien)

MDMA – Martine De Maeseneer Architecten / Martine De Maeseneer, Dirk Van den Brande

  • MAXXI: Museum der Künste des XXI. Jahrhunderts (Rom, Italien)

Zaha Hadid Architects / Zaha Hadid, Patrick Schumacher, Gianluca Racana

  • Danmarks Radio Koncerthus (Kopenhagen, Dänemark)

Ateliers Jean Nouvel / Jean Nouvel

  • Akropolis-Museum (Athen, Griechenland)

Bernard Tschumi Architects / Bernard Tschumi

  • Rehabilitationszentrum Groot Klimmendaal (Arnheim, Niederlande)

Architectenbureau Koen van Velsen / Koen van Velsen

Mit dem Preis werden herausragende zeitgenössische Bauwerke ausgezeichnet, und es wird gleichzeitig sichtbar gemacht, wie diese Werke mit neuen Ideen und Technologien zur Städteentwicklung beitragen. Der Preis ist der renommierteste europäische Architekturpreis; er ist mit 60 000 EUR dotiert und wird seit 1987 alle zwei Jahre verliehen. Prämiert werden Projekte, die in den vorangegangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden. Finanziert wird der Preis aus dem Programm „Kultur“ der Europäischen Union und von der Mies-van-der-Rohe-Stiftung. In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum zwölften Mal vergeben.

Nominiert werden die Projekte von unabhängigen Sachverständigen aus ganz Europa und von den Mitgliedsverbänden des Europäischen Architektenrates (ACE) sowie vom Beratenden Ausschuss für die Preisvergabe.

Der Jury, die die Finalisten für den Mies-van-der-Rohe-Preis 2011 ausgewählt hat, gehören an: Mohsen Mostafavi (Vorsitzender), Dekan der Graduate School of Design, Harvard University, Cambridge, USA; Ole Bouman, Direktor des Nederlands Architectuurinstituut, Rotterdam; Yvonne Farrell, Grafton Architects, Dublin; Annette Gigon, Gigon/Guyer, Zürich; Anne Lacaton, Lacaton & Vassal Architectes, Paris; Tarald Lundevall, Architekt, SNØHETTA, Oslo; Pei Zhu, Peking, China, und Lluís Hortet (Sekretär der Jury), Direktor der Mies-van-der-Rohe-Stiftung.

Informationen über alle 343 nominierten Projekte (zum Herunterladen) erhalten Sie durch Anklicken des jeweiligen Ländernamens:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Frühere Gewinner waren u. a.:

Bankgebäude Borges e Irmão, Vila do Conde, Portugal; Architekt: Álvaro Siza Vieira

Flughafen Stansted, London, Vereinigtes Königreich; Architekt: Norman Foster / Norman Foster & Partners

Französische Nationalbibliothek, Paris; Architekt: Dominique Perrault

Kunsthaus Bregenz, Bregenz, Österreich; Architekt: Peter Zumthor

Kongresshalle Kursaal, San Sebastián, Spanien; Architekt: Rafael Moneo

Stadtbahn-Terminal Nord mit P&R-Anlage, Straßburg, Frankreich; Architektin: Zaha Hadid

Niederländische Botschaft in Berlin, Deutschland; Architekten: OMA / Rem Koolhaas, Ellen van Loon

Norwegisches Opernhaus „Den Norske Opera & Ballet“, Oslo, Norwegen; Architekten: SNØHETTA/ Kjetil Trædal Thorsen, Tarald Lundevall, Craig Dykers

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/culture/our-programmes-and-actions/doc1103_de.htm

http://www.miesarch.com


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