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Umwelt: Almada erhält den Preis der Europäischen Mobilitätswoche 2010

European Commission - IP/11/318   15/03/2011

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IP/11/318

Brüssel, den 15. März 2011

Umwelt: Almada erhält den Preis der Europäischen Mobilitätswoche 2010

Die portugiesische Stadt Almada hat den Preis der Europäischen Mobilitätswoche 2010 erhalten. Ein unabhängiger Ausschuss von Mobilitätsexperten kam zu dem Ergebnis, dass Almada in der europäischen Mobilitätswoche 2010 am meisten getan hat, um Alternativen zum Auto zu fördern und den positiven Einfluss anderer Verkehrsmittel auf die öffentliche Gesundheit und die Umwelt zu unterstreichen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die spanische Stadt Murcia und die lettische Hauptstadt Riga. Die Preise wurden auf einer Veranstaltung am 14. März 2011 in Brüssel von EU-Umweltkommissar Janez Potočnik überreicht.

Hierzu erklärte Kommissar Potočnik: „Zu viele EU-Bürger nehmen selbst für kurze Strecken immer noch das Auto. Die wachsende Schadstoff- und Verkehrsbelastung schädigt aber unsere Umwelt und Gesundheit. Die Europäische Mobilitätswoche unterstützt die kommunalen Behörden, die die Bürger erfolgreich dazu anhalten, andere Verkehrsalternativen zu wählen und auf diese Weise Gesundheit und Lebensqualität in den Städten zu fördern. Ich hoffe, dass Almada, Murcia und Riga vielen Städten europaweit neue Anstöße geben."

Die Europäische Mobilitätswoche 2010

An der neunten Europäischen Mobilitätswoche (EMW) vom 16.‑22. September 2010 nahmen 2 221 europäische Städte offiziell teil; dies ist die größte Teilnehmerzahl seit der Einführung dieser Maßnahme. Das Thema für 2010 lautete „Clever unterwegs, besser leben” und sollte auf die Vorteile einer aktiven und nachhaltigen Mobilität für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürger hinweisen. Den Preis erhält die kommunale Behörde, die nach Auffassung der Juroren am meisten getan hat, um die Bürger für nachhaltige Verkehrsalternativen als Mittel zur Förderung körperlicher Bewegung und als Beitrag zur Verringerung der Lärm-, Schadstoff- und Verkehrsbelastung und deren schädlicher Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden zu sensibilisieren. Die Siegerstadt wurde von einem unabhängigen Ausschuss von Verkehrsexperten unter 30 Wettbewerbsteilnehmern ausgewählt, von denen die 10  Kommunalbehörden in die engere Wahl kamen, die bei der EMW 2010 nach Meinung der Experten hervorragende Beiträge geleistet haben.

Der Gewinner: Almada

Die portugiesische Küstenstadt Almada hat die nachhaltige Mobilität mit Dutzenden ständiger Maßnahmen gefördert. Anlässlich des 10. Jahrestags der EMW in Almada hat die Stadt zusammen mit der örtlichen Energieagentur eine Woche lang beeindruckende Aktivitäten zum nachhaltigen Verkehr und zur Gesundheit veranstaltet. Höhepunkt war der Mobilitätstag am 18. September mit Straßenmärkten, der Vorführung von Elektrofahrzeugen, Fahrradausstellungen, Musikaufführungen, Sportaktivitäten, Tanzaufführungen und Straßentheater, Fahrradrennen, Workshops, Filmvorführungen, Ausstellungen und Street-Art-Darbietungen. Außerdem wurden in Almada die Straßen fußgänger- und radfahrerfreundlicher gemacht und mehrere Fahrradstellplätze sowie Ladestationen für Elektrofahrräder und –fahrzeuge eingerichtet. Zum autofreien Tag erklärte Almada die historische Innenstadt und das Geschäftszentrum von Cacilhas zur Fußgängerzone.

Weiterer Gewinner: Murcia

Für die Europäische Mobilitätswoche 2010 veranstaltete ALEM, die örtliche Energieagentur der spanischen Stadt Murcia, eine kreative Mischung von Aktivitäten zur Förderung eines gesunden und nachhaltigen Verkehrsverhaltens für unterschiedliche Zielgruppen. So startete Murcia eine Reihe von ständigen Maßnahmen zur Förderung des Radfahrens, einschließlich einer Fahrradstrategie, eröffnete ein Büro mit einer speziellen Website, richtete ein System mit öffentlichen Fahrrädern ein und stellte den städtischen Mitarbeitern kostenlos Fahrräder zur Verfügung. Außerdem wurden Busstrecken verlängert, integrierte Fahrpreise mit niedrigeren Tarifen für bestimmte Fahrgastgruppen eingeführt und die elektronischen Verkehrsregelungssysteme ausgebaut.

Weiterer Gewinner: Riga

Die lettische Hauptstadt Riga förderte die aktive Mobilität durch ein ehrgeiziges Programm mit Aktivitäten rund um das Radfahren. Angeboten wurden Wettbewerbe, Ausstellungen, Informationsprogramme, Nostalgie-Radtouren, die Werbung für Elektrofahrzeuge, Vorführungen zur Messung der Luftqualität und zur Verkehrssicherheit sowie Kunstperformances, Musikaufführungen und Straßenspiele zu den Themen Verkehr und Gesundheit. Während der gesamten Woche waren die Bürger aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie sich Fußgänger- und Radfahrwege verbessern lassen. Mit dem Wettbewerb „Der gesündeste Arbeitsplatz" sammelte das städtische Verkehrsamt von Riga Informationen über Maßnahmen am Arbeitsplatz zur Förderung einer gesunden Lebensweise und einer aktiven Mobilität. Außerdem organisierte die Stadt mehrere Veranstaltungen zu autofreien Tagen und sperrte in der Stadtmitte die Straßen für Autos zugunsten von Fußgängern, Radfahrern und Nutzern anderer nachhaltiger Verkehrsmittel.

Europäische Mobilitätswoche 2011

Die EMW 2011 findet vom 16.‑22. September zum Thema „Alternative Mobilität“ statt.

http://www.mobilityweek.eu


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