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Europäische Kommission verfolgt aufmerksam die Entwicklung des Erdbebens in Japan und steht mit japanischen Quellen, der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und den Notstandsnetzen in Europa wie ECURIE in Kontakt1

European Commission - IP/11/313   12/03/2011

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IP/11/313

Brüssel, den 12. März 2011

Europäische Kommission verfolgt aufmerksam die Entwicklung des Erdbebens in Japan und steht mit japanischen Quellen, der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und den Notstandsnetzen in Europa wie ECURIE in Kontakt1

Das IAEO-Stör- und Notfallzentrum teilte mit, dass es im Block 1 Fukishima Dai-ichi zu einer Explosion gekommen ist. Genauere Informationen zu den Ursachen der Explosion wurden nicht genannt.

Innerhalb der Kommission wurde eine Koordinierungsgruppe im Rahmen von ECURIE eingesetzt, um die Mitgliedstaaten zu informieren, damit die gesamte EU stets auf dem selben Informationsstand ist. Eine erste Meldung zur Explosion in Block 1 Fukishima Dai-ichi wurde inzwischen über das ECURIE-System weitergegeben.

EU-Kommissar Oettinger wird Vertreter der nationalen Atomaufsichtsbehörden sowie der Kernkraftwerksindustrie und der Betreiber zu einem Treffen Anfang nächster Woche in Brüssel einladen, um die Folgen des Unfalls und die Lehren, die aus den Ereignissen gezogen werden können, gemeinsam zu bewerten. Falls erforderlich, werden als Reaktion auf die Situation in der EU proaktiv Maßnahmen ergriffen.

1 :

European Community Urgent Radiological Information Exchange - System der Europäischen Gemeinschaft für den Informationsaustausch in radiologischen Notsituationen


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