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EU-Handelskommissar De Gucht reist zu Gesprächen über die bilaterale und multilaterale Handelsagenda nach Malaysia, Australien, Neuseeland und Papua-Neuguinea

European Commission - IP/11/270   09/03/2011

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IP/11/270

Brüssel, 9. März 2011

EU-Handelskommissar De Gucht reist zu Gesprächen über die bilaterale und multilaterale Handelsagenda nach Malaysia, Australien, Neuseeland und Papua-Neuguinea

Der EU-Handelskommissar Karel De Gucht reist vom 13. – 21. März 2011 zu einem wichtigen Besuch nach Malaysia, Australien, Neuseeland und Papua-Neuguinea. Schwerpunkt seiner ersten Station Kuala Lumpur werden die Fortschritte in den derzeit laufenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Malaysia sein. In Australien und Neuseeland wird der Kommissar Themen von beiderseitigem Interesse wie z. B. die Regeln für den Handel mit Rohstoffen erörtern. In Neuseeland wird der Kommissar die Europäische Union bei der Gedenkfeier der Opfer des Erdbebens in Christchurch vertreten. In Papua‑Neuguinea schließlich wird Kommissar De Gucht sich für ein kürzlich abgeschlossenes Wirtschaftspartnerschafts-abkommen mit der Region einsetzen, durch das die betreffenden Länder für ihre Waren zoll- und kontingentfreien Zugang zum EU-Markt erhalten.

„Malaysia ist ein wichtiger Handelspartner für die EU“, so Kommissar De Gucht vor dem Abflug nach Kuala Lumpur. „Ich freue mich über die jüngsten Fortschritte in den bilateralen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. Ein umfassendes Abkommen wird den Handel zwischen der EU und Malaysia weiter fördern und Auslandsinvestitionen in Malaysia erleichtern. Es wird den Einsatz von Kapital, Know-how und Arbeitskräften aus dem Ausland vereinfachen.“

„Australien und Neuseeland gehen Seite an Seite mit der EU in die nächsten Gespräche über die Doha-Entwicklungsagenda in den kommenden Wochen und Monaten. Ein multilaterales Abkommen noch in diesem Jahr ist ein Ziel, das wir alle unbedingt erreichen wollen. Ich möchte außerdem mein Beileid und Mitgefühl nach dem jüngsten Erdbeben in Christchurch aussprechen, bei dem Menschen auf tragische Weise ihr Leben ließen und so starke Schäden verursacht wurden. Die Europäische Union hat ihr Katastrophenschutzverfahren aktiviert, um dort zu helfen, wo schnelle und wirkungsvolle Hilfe am dringendsten benötigt wird.“

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, das wir kürzlich mit Papua-Neuguinea und Fidschi abgeschlossen haben, ist ein Eckpfeiler unserer Partnerschaft mit der Pazifikregion. Ich freue mich bereits auf die konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Abkommens. Es wird echte Vorteile für kleine Unternehmen und ländliche Regionen bringen. Wir verhandeln jedoch weiter über ein umfassendes Abkommen mit der gesamten Region, und die Tür bleibt offen für weitere Länder, die sich dem anschließen wollen.“

In Kuala Lumpur wird der Kommissar Premierminister Najib Razak und Handelsminister Mustapa Mohamed treffen, um mit ihnen über die seit Beginn der Verhandlungen im Oktober 2010 erzielten Fortschritte auf dem Weg zu einem umfassenden Freihandelsabkommen zwischen der EU und Malaysia zu sprechen. Nachdem mit Korea bereits ein solches Abkommen abgeschlossen wurde und die Gespräche mit Singapur gut vorangeschritten sind, ist Malaysia das dritte Land der Region, mit dem die EU Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen aufgenommen hat.

Die EU ist einer der größten Investoren in Malaysia. Zusammen mit Malaysias Plan für Wirtschaftsreformen wird ein Freihandelsabkommen ein stabiles wirtschaftliches Umfeld sichern und dafür sorgen, dass Kurs auf mehr Offenheit, Transparenz und Liberalisierung gehalten wird.

In Australien und Neuseeland wird Kommissar De Gucht über die bilateralen Handelsbeziehungen sprechen sowie darüber, wie die Beziehungen zwischen Unternehmen intensiviert werden können. Zusammen mit der EU verfolgen beide Länder engagiert das Ziel, die Doha-Entwicklungsagenda noch in diesem Jahr abzuschließen. In bilateralen Gesprächen mit den Handelsministern Australiens und Neuseelands, Craig Emerson bzw. Tim Groser, dürfte der Kommissar die Versorgung mit Rohstoffen ansprechen, die in der heutigen Welt des internationalen Handels zu einer bedeutenden Frage für alle Beteiligten geworden ist.

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der Pazifikregion, das auch Papua‑Neuguinea einschließt, ist neben dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der Karibik das einzige, das bereits angenommen wurde und jetzt durchgeführt werden kann. Papua-Neuguinea muss jetzt die notwendigen technischen Maßnahmen umsetzen, wie z. B. einen schrittweisen Abbau der Zölle und die Einrichtung von Kontrollsystemen für Ausfuhrsubventionen für Waren. Damit ländliche Regionen und kleine Unternehmen von diesem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen profitieren, wird es eng mit Entwicklungshilfe für wirtschaftliche Tätigkeiten in ländlichen Regionen verknüpft sein.

Weitere Informationen über die Handelsbeziehungen der EU mit…

Malaysia:

http://ec.europa.eu/trade/creating-opportunities/bilateral-relations/countries/malaysia/

ASEAN:

http://ec.europa.eu/trade/creating-opportunities/bilateral-relations/regions/asean/

Australien:

http://ec.europa.eu/trade/creating-opportunities/bilateral-relations/countries/australia/

Neuseeland:

http://ec.europa.eu/trade/creating-opportunities/bilateral-relations/countries/new-zealand/

Pazifikregion (mit Papua-Neuguinea):

http://ec.europa.eu/trade/wider-agenda/development/economic-partnerships/negotiations-and-agreements/#pacific

Wirtschaftspartnerschaften mit Entwicklungsländern:

http://ec.europa.eu/trade/wider-agenda/development/economic-partnerships/

Siehe MEMO/11/151: Handelsbeziehungen der EU mit Malaysia, der ASEAN, Australien, Neuseeland und der Pazifikregion


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