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Brüssel, 25. Februar 2011

Erdbeben in Neuseeland: Europäische Kommission aktiviert EU‑Katastrophenschutzverfahren

Auf Ansuchen Neuseelands wurde heute das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union aktiviert. Es dient der Koordinierung der Unterstützung aus Europa für Neuseeland nach dem verheerenden Erdbeben vom 22. Februar. Die 31 an dem Verfahren beteiligten Länder wurden über die Bedürfnisse vor Ort informiert und das Beobachtungs- und Informationszentrum der Europäischen Kommission hält sich zur effizienten Gestaltung der Hilfsangebote zu ihrer Verfügung.

Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, erklärte: „Die Europäische Union ist bereit, Neuseeland bei der Bewältigung der Folgen dieser Katastrophe zu unterstützen. Gemeinsam mit den EU‑Mitgliedstaaten werden meine Dienststellen sich dafür einsetzen, dass die erbetene Hilfe so schnell und effizient wie möglich geleistet wird.“

Die neuseeländische Regierung hat um Unterstützung in drei Bereichen gebeten: provisorische Sanitäreinrichtungen (mobile Toiletten, Pumpsysteme und Rohrleitungen), provisorische Unterkünfte und Abrissarbeiten.

Hintergrund:

Am 22. Februar 2011 ereignete sich 10 km südöstlich von Christchurch, Neuseeland, ein Erdbeben der Stärke 6,3 mit zahlreichen Nachbeben. Die Katastrophe forderte mehr 110 Menschenleben und verursachte erhebliche Sachschäden. Es handelt sich um das verheerendste Erdbeben seit 1931.

Durch das Katastrophenschutzverfahren der EU wird die Zusammenarbeit im Katastrophenfall erleichtert. Im Rahmen des Verfahrens, an dem 31 Länder beteiligt sind (EU-27 sowie Island, Kroatien, Liechtenstein und Norwegen), werden die Ressourcen gebündelt, die bei Katastrophen in der ganzen Welt zur Verfügung gestellt werden können. Bei Aktivierung des des Verfahrens werden die Hilfseinsätze innerhalb und außerhalb der Europäischen Union durch das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ) der Europäischen Kommission koordiniert. Seit seiner Einführung im Jahr 2001 kam das Verfahren sowohl in den Mitgliedstaaten (z. B. 2009 bei den Waldbränden in Südeuropa) als auch in anderen Teilen der Welt zum Einsatz, so unter anderem bei den Erdbeben in Haiti und Chile.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/echo/civil_protection/civil/index.htm


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