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Europäische Kommission unterstützt Evakuierung europäischer Bürger aus Libyen

European Commission - IP/11/222   23/02/2011

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IP/11/222

Brüssel, 23. Februar 2011

Europäische Kommission unterstützt Evakuierung europäischer Bürger aus Libyen

Die EU-Ratspräsidentschaft und die Hohe Vertreterin der Union für die Außen- und Sicherheitspolitik haben heute das Katastrophenschutzverfahren der EU eingeleitet, um die Evakuierung europäischer Bürger aus Libyen zu unterstützen. Über das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ) der Kommission wurden alle an dem Verfahren beteiligten Länder über die Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit bei den Evakuierungsmaßnahmen auf EU-Ebene unterrichtet.

Das BIZ soll bei der Feststellung der für die Evakuierung erforderlichen Mittel mitwirken und deren Bereitstellung unterstützen, auch für die Evakuierung auf dem Seeweg, wobei das Gebiet um Benghazi und andere Teile Libyens im Vordergrund stehen.

Kristalina Georgieva, Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, sagte nach Einleitung des Verfahrens: "Tausende von EU-Bürgern versuchen verzweifelt, unter diesen extrem schwierigen Umständen aus Libyen zu fliehen. Es ist unsere Pflicht, diese Herausforderung zu meistern und die Evakuierungsmaßnahmen zu unterstützen." Weiter sagte sie: "Die Europäer arbeiten in dieser beispiellosen Krise solidarisch zusammen, um die Sicherheit der europäischen Bürger in Libyen schnellstmöglich wiederherzustellen."

Hintergrund

Durch das Katastrophenschutzverfahren der EU wird die Zusammenarbeit im Katastrophenfall erleichtert. Im Rahmen dieses Verfahrens, an dem 31 Länder beteiligt sind (EU-27 sowie Island, Kroatien, Liechtenstein und Norwegen), werden die Ressourcen gebündelt, die bei Katastrophen zur Verfügung gestellt werden können. Bei Aktivierung des Verfahrens werden die Hilfseinsätze innerhalb und außerhalb der Europäischen Union koordiniert. Für diese Aufgabe ist das Beobachtungs- und Informationszentrum (BIZ) bei der Europäischen Kommission zuständig. Seit seiner Einführung im Jahr 2001 kam das Verfahren sowohl in den Mitgliedstaaten (z. B. 2009 bei den Waldbränden in Südeuropa) als auch weltweit zum Einsatz, unter anderem bei den jüngsten Erdbebenkatastrophen in Haiti und Chile.

Weitere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/echo/civil_protection/civil/index.htm


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