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Standard-Eurobarometer-Umfrage Herbst 2011: Menschen erwarten Lösung der Krise am ehesten von der Europäischen Union

European Commission - IP/11/1594   22/12/2011

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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Standard-Eurobarometer-Umfrage Herbst 2011: Menschen erwarten Lösung der Krise am ehesten von der Europäischen Union

Brüssel, 22. Dezember 2011 – Die Europäer betrachten die Europäische Union – noch vor den nationalen Regierungen – als geeignetste Instanz, um mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise fertig zu werden (siehe Anhang). Die EU hält in dieser Frage ihren ersten Platz (23 %, +1), gefolgt von den nationalen Regierungen (20 %, unverändert). Die G20 (16 %, +2) kommt vor dem Internationalen Währungsfonds (14 %, -1) auf den dritten Platz.

Eine deutliche Mehrheit der Europäer (61 %, -4) erklärt, die finanzielle Lage ihres Haushalts sei derzeit gut. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern: Die Zahlen reichen von 24 % in Griechenland und Ungarn bis 85 % in den Niederlanden, 88 % in Finnland, 89 % in Dänemark und 90 % in Schweden.

Wie in früheren Eurobarometer-Umfragen fallen die Antworten zur Lage der nationalen Wirtschaft je nach Mitgliedstaat sehr unterschiedlich aus. Während über zwei Drittel der Befragten in Schweden, Luxemburg und Deutschland die Wirtschaftslage für gut halten, wird diese Auffassung von weniger als 5 % der Befragten in Griechenland, Irland und Spanien geteilt. Überall ging in den letzten sechs Monaten der Anteil derjenigen, die meinen, dass die derzeitige Lage der nationalen Wirtschaft gut ist, leicht zurück (28 %, -2) und stieg der Anteil derjenigen, die sie für schlecht halten (71 %, +3), leicht an.

Die Öffentlichkeit wird sich mehr und mehr bewusst, dass die Lösung der Krise eher einem Marathon als einem Sprint gleicht. Nur 23 % der Europäer denken, dass die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze bereits ihren Höhepunkt erreicht haben, 68 % sehen dies dagegen anders.

Insgesamt trauen die Europäer der Europäischen Union weiterhin mehr (34 %) als ihren nationalen Regierungen (24 %). Allerdings sind beide Werte im Vergleich zur Umfrage vom Frühjahr 2011 rückläufig (-7 bzw. -8).

Hintergrund

Die Eurobarometer-Umfrage vom Herbst 2011 wurde zwischen dem 5. und dem 20. November 2011 in persönlichen Gesprächen durchgeführt. Insgesamt wurden 31 659 Personen in den 27 EU-Mitgliedstaaten und in den Beitrittsländern befragt.

Weitere Informationen

Die Eurobarometer Herbst-Umfrage 2011 (erste Ergebnisse) findet sich unter

http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb76/eb76_en.htm

ANHANG

1. Die EU ist die geeignetste Instanz, um wirksam gegen die Auswirkungen der Krise vorzugehen

2. Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bei der Einschätzung der gegenwärtigen Wirtschaftslage

3. Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bei den angenommenen Auswirkungen der Krise auf die Arbeitsplätze

Kontakt:

Matthew Newman (+32 2 296 24 06)

Mina Andreeva (+32 2 299 13 82)


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