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Europaïsche Kommission - Pressemitteilung

Europäisches Statistisches Programm 2013-2017: hochwertige, termingerechte und effiziente Statistiken zur Unterstützung der europäischen Politik

Brüssel, 21 Dezember 2011 - „Hochwertige Statistiken sind für eine fundierte Beschlussfassung und eine ordnungsgemäße Umsetzung der politischen Maßnahmen der EU von entscheidender Bedeutung. Ebenso wichtig sind sie, um den Bürgern ein besseres Verständnis der EU und die Einbeziehung in den demokratischen Prozess zu ermöglichen“, erklärte Algirdas Šemeta, der für Eurostat zuständige Kommissar.

Um in den kommenden Jahren für verlässliche, vergleichbare und kosteneffiziente Statistiken zu sorgen, hat die Kommission heute einen Vorschlag für das Europäische Statistische Programm 2013-2017 angenommen. Das Programm verfügt über eine Mittelausstattung von 299,4 Mio. EUR und hat eine Laufzeit von fünf Jahren (Start: 1. Januar 2013). Das Europäische Statistische System (Eurostat und die nationalen statistischen Ämter) wird im Einklang mit dem Verhaltenskodex für europäische Statistiken und unter Wahrung der Grundsätze der Unabhängigkeit, Integrität und Rechenschaftspflicht für die Durchführung des mehrjährigen Programms verantwortlich sein. Ein großer Teil der Mittel wird den Mitgliedstaaten zugewiesen, um die Durchführung des Programms auf nationaler Ebene zu unterstützen.

Das Europäische Statistische Programm verfolgt für den Zeitraum 2013-2017 die folgenden drei vorrangigen Ziele:

  • Bereitstellung hochwertiger Statistiken für eine bessere Gestaltung, Überwachung und Bewertung der politischen Maßnahmen der EU,

  • Einführung effizienterer Verfahren für die Erstellung europäischer Statistiken,

  • Stärkung der führenden Rolle des Europäischen Statistischen Systems in weltweiten amtlichen Statistiken.

Im Programm werden diese allgemeinen Ziele in spezifischere Kategorien unterteilt, in denen Einzelheiten zu deren Umsetzung aufgeführt werden. Alljährlich wird ein Jahresarbeitsprogramm mit konkreten Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Ziele aufgestellt. Der Informationsbedarf muss jedoch gegen die verfügbaren Ressourcen und den Aufwand für die Unternehmen und Bürger abgewogen werden, der durch die Beantwortung von für die Erstellung von Statistiken erforderlichen Fragebögen und Umfragen entsteht. Aus diesem Grund hebt das Europäische Statistische Programm bestimmte Bereiche hervor, denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Diese spiegeln die allgemeinen Prioritäten der EU wider, wie die Strategie Europa 2020, verstärkte wirtschaftspolitische Steuerung, Klimawandel, Wachstum und sozialer Zusammenhalt, das Europa der Bürger und die Globalisierung.

Während die Politik der EU die Arbeit des Europäischen Statistischen Systems in erheblichem Maße beeinflussen wird, werden die im Rahmen des neuen Programms erstellten Statistiken auch anderen Entscheidungsträgern, Forschern, Unternehmen und den europäischen Bürgern gleichermaßen zur Verfügung stehen.

Hintergrund

Das Europäische Statistische System (ESS) wurde in den vergangenen Jahren mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Der Bedarf an hochwertigen, termingerechten und immer komplexeren Statistiken nimmt zu, während die für die Erstellung und Verbreitung dieser Statistiken verfügbaren Mittel abgenommen haben. Mehr Effizienz und Flexibilität werden vom ESS gefordert, um diesen Herausforderungen zu begegnen und zur erfolgreichen Entwicklung und Umsetzung der politischen Maßnahmen der EU beizutragen. Diese Herausforderungen wurden in der Mitteilung der Kommission über die Methode zur Erstellung von EU-Statistiken und der ESS-Strategie für ihre Umsetzung thematisiert. Die Umsetzung der Mitteilung und der Strategie stehen im Mittelpunkt des Europäischen Statistischen Programms.

Das Europäische Statistische Programm beginnt bereits 2013, da es an das gegenwärtige Programm anschließt, dessen Laufzeit 2012 endet. Gemäß den geltenden Regelungen kann das Europäische Statistische Programm einen Zeitraum von fünf Jahren nicht überschreiten und wird daher 2018 auslaufen.

Nächste Schritte

Der Verordnungsentwurf wird jetzt im Rat und im Europäischen Parlament erörtert und soll bis Ende 2012 angenommen werden, so dass das neue Programm am 1. Januar 2013 beginnen kann. Die Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen für den gesamten EU-Haushalt werden parallel dazu fortgesetzt (MEMO/11/468).

Weitere Informationen über das Programm siehe MEMO/11/939

Contacts :

Emer Traynor (+32 2 292 15 48)

Natasja Bohez Rubiano (+32 2 296 64 70)


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