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Südsudan: EU kündigt vorrangige Unterstützungsmaßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit an

Commission Européenne - IP/11/1535   14/12/2011

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Europäische Kommission – Pressemitteilung

Südsudan: EU kündigt vorrangige Unterstützungsmaßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit an

Brüssel, 14. Dezember 2011 – Im Rahmen der „International Engagement Conference“ für Südsudan, die am 14./15. Dezember in Washington stattfinden wird, kündigte EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs an, dass die Europäische Kommission ihre Hilfe auf die Bereiche Landwirtschaft und Ernährungssicherheit konzentrieren werde. Ein Betrag von 80 Mio. EUR soll bereitgestellt werden, um die ländliche Infrastruktur zu verbessern, die Produktivität durch die Erleichterung des Zugangs zu Dienstleistungen und Grund und Boden zu steigern, Kleinbauern zu unterstützen und die nachhaltige Wasserwirtschaft zu fördern. Die neuen Arbeitsplätze und das Wachstum im landwirtschaftlichen Sektor werden auch zur dringend erforderlichen Diversifizierung der erdölabhängigen Wirtschaft Südsudans beitragen. Es wird damit gerechnet, dass einige Mitgliedstaaten Unterstützungsmaßnahmen in komplementären Bereichen ankündigen werden.

EU-Kommissar Piebalgs erklärte: „Die internationale Gemeinschaft muss heute einen umfassenden Plan aufstellen, um die nachhaltige Entwicklung Südsudans zu unterstützen. Ich habe das Land im November besucht, um noch einmal zu bestätigen, dass die Europäische Kommission ihren Teil beitragen und in den Bereichen tätig werden wird, in denen sie eine große Wirkung erzielen und einen wirklichen Mehrwert leisten kann. Diese neue Mittelzuweisung ist ein Beweis für den langfristigen Einsatz der EU für die Entwicklung Südsudans nach der Unabhängigkeit des Landes im Juli 2011. Diese Unterstützung ist ein erster Test dafür, wie wir gewährleisten können, dass die EU wirksamer und kohärenter auf die Herausforderungen und den Bedarf Südsudans reagieren kann.“

Im Mai dieses Jahres verständigte sich die EU darauf, Südsudan einen Betrag von 200 Mio. EUR zur Verfügung zu stellen, wobei sich die Hilfe auf eine Reihe spezifischer vorrangiger Bereiche konzentrieren soll: landwirtschaftliche Entwicklung, Gesundheit, Bildung und Rechtsstaatlichkeit. Von diesen Mitteln werden 80 Mio. EUR den Bereichen ländliche Entwicklung und Ernährungssicherheit zugute kommen. Somit erreicht der Beitrag der EU in diesen Bereichen einen Betrag von über 120 Mio. EUR seit 2010 und von 200 Mio. EUR seit der Unterzeichnung des umfassenden Friedensabkommens zwischen Sudan und Südsudan im Jahr 2005. Die Hilfe der EU für Südsudan steht mit dem Entwicklungsplan 2011-2013 für Südsudan und der Hilfsstrategie für Südsudan im Einklang.

Hintergrund

Diese Ankündigung wird heute im Rahmen der „International Engagement Conference“ für Südsudan in Washington gemacht, die von der EU mitfinanziert wird. Die Mittelzuweisung in Höhe von 200 Mio. EUR vom Mai 2011 ist der von der Europäischen Kommission bereitgestellte Anteil an der im Laufe dieses Jahres zusammen mit den EU-Mitgliedstaaten durchgeführten gemeinsamen Programmplanung. Die Konferenz in Washington wird der Regierung Südsudans die Gelegenheit geben, ihre Vorstellung von der Entwicklung ihres Landes zu präsentieren und sich mit den internationalen Partnern über Investitionsmöglichkeiten abzustimmen.

Im November 2011 besuchte EU-Kommissar Piebalgs Südsudan. Dies war der erste offizielle Besuch eines EU-Kommissars seit der Unabhängigkeit des Landes von Sudan im Juli 2011 und sein zweiter Besuch seit dem Referendum im vergangenen Januar. Der Besuch war eine gute Gelegenheit, sich mit dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir Mayardit und anderen Vertretern der Regierung und der internationalen Gebergemeinschaft über ein abgestimmtes EU‑Konzept auszutauschen.

Weitere Informationen unter:

MEMO/11/908 – EU development cooperation with South Sudan

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid

http://ec.europa.eu/europeaid/index_de.htm

Website des EU-Kommissars für Entwicklung Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Kontakt:

Catherine Ray (+32 229-69921)

Wojtek Talko (+32 229-78551)


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