Chemin de navigation

Left navigation

Additional tools

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission – Pressemitteilung

Catherine Ashton und EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs treffen Minister der Sahel-Staaten

Brüssel, 8. Dezember 2011 - Am 8. Dezember 2011 fand ein Treffen der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton mit den Außenministern von Mali und Niger, Soumeylou Boubèye Maiga und Mohamed Bazoum, sowie dem algerischen beigeordneten Minister für Maghreb und afrikanische Angelegenheiten Abdelkader Messahel statt. Die Minister wurden vom Botschafter Mauretaniens, Mohamed Mahmoud Ould Brahim Khlil, begleitet.

Organisiert wurde das Treffen in Zusammenhang mit der Umsetzung der EU-Strategie für die Sicherheit und die Entwicklung in der Sahelzone vor dem Hintergrund der zunehmenden Sicherheitsbedrohungen, denen europäische Bürger dort ausgesetzt sind und der besorgniserregenden Auswirkungen der Libyenkrise auf diese Staaten. Diese Strategie war auch Gegenstand von Gesprächen zwischen den Außenministern Maiga und Bazoum und Entwicklungskommissar Andris Piebalgs.

Die vier Länder, deren Vertreter an dem Treffen teilgenommen haben, sind besonders stark von den in jüngster Zeit wieder zunehmenden terroristischen Aktivitäten in der Region betroffen. Dort kam es in den letzten Wochen zur Entführung von fünf Europäern und zur Ermordung eines Deutschen. Die EU hat diese Terrorakte scharf verurteilt.

Der gemeinsame Besuch der Minister der Sahel-Staaten, die in der schwierigen Zeit nach der Libyenkrise mit neuen terroristischen Bedrohungen im Norden Nigerias konfrontiert sind, ist zudem eine konkrete Folgemaßnahmen der Konferenz die im September in Algier stattfand und die eine Stärkung der regionalen Zusammenarbeit zwischen Algerien, Mali, Mauretanien und Niger bei der Bekämpfung des Terrorismus in der Sahelzone zum Ziel hatte.

Catherine Ashton bestätigte: „Dieses gemeinsame Vorgehen wird von der Europäischen Union nachdrücklich unterstützt. Regionale Zusammenarbeit ist eine zentrale Voraussetzung im Kampf gegen eine Bedrohung, die nicht an Staatsgrenzen Halt macht. Die Europäische Union hat aus diesem Grund eine Strategie für die Sicherheit und die Entwicklung in der Sahelzone aufgestellt, die bereits umgesetzt wird. Die vorrangig auf Mauretanien, Mali und Niger ausgerichteten Maßnahmen werden mit 150 Mio. EUR unterstützt. Das umfassende Konzept der EU sieht die Förderung diplomatischer, sicherheitsrelevanter und entwicklungspolitischer Anstrengungen vor. Mit ihrer Strategie für die Sahelzone und dem heutigen Treffen setzt die Europäische Union ein deutliches Zeichen ihrer Solidarität mit den vom Terrorismus bedrohten Sahelstaaten. Sie betont damit außerdem ihre kontinuierliche Unterstützung der regionalen Zusammenarbeit als wirksames Mittel, um dieser Bedrohung entgegenzutreten.“

Die Minister Maiga und Bazoum werden außerdem gemeinsam mit der für humanitäre Hilfe zuständigen EU-Kommissarin Kristalina Georgieva die drohende Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone erörtern. Um auf eine solche Notsituation reagieren zu können, wird die Europäische Union Vorbereitungen für die kurzfristige Bereitstellung von Nahrungsmittelhilfe, aber auch für mittel- und langfristige Maßnahmen zur Förderung der Agrarproduktion und zur Verringerung der Anfälligkeit dieser Staaten treffen.

Kontakt:

Michael Mann (+32 229 99780)

Maja Kocijancic (+32 229 86570)

Sebastien Brabant (+32 229 86433)


Side Bar

Mon compte

Gérez vos recherches et notifications par email


Aidez-nous à améliorer ce site