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Digitale Agenda: Koalition führender Technologie- und Medienunternehmen will Internet sicherer und freundlicher für unsere Kinder machen

Commission Européenne - IP/11/1485   01/12/2011

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Europäische Kommission – Pressemitteilung

Digitale Agenda: Koalition führender Technologie- und Medienunternehmen will Internet sicherer und freundlicher für unsere Kinder machen

Brüssel, 1. Dezember 2011 – 28 führende Unternehmen haben sich zu einer neuen Koalition zusammengeschlossen, um das Internet für Kinder sicherer zu machen. Gründlungsmitglieder dieser von der Kommission angeregten Koalition sind: Apple, BSkyB, BT, Dailymotion, Deutsche Telekom, Facebook, France Telecom-Orange, Google, Hyves, KPN, Liberty Global, LG Electronics, Mediaset, Microsoft, Netlog, Nintendo, Nokia, Opera Software, Research in Motion, RTL Group, Samsung, Sulake, Telefonica, Teliasonera, Telenor Group, Tuenti, Vivendi, Vodafone. Wichtige Anliegen sind die Schaffung einfacherer Meldemöglichkeiten für schädliche Inhalte, die Verwendung altersgerechter Datenschutzeinstellungen und ein größeres Angebot an Werkzeugen für die elterliche Kontrolle, um den Bedürfnissen einer neuen Generation Rechnung zu tragen, die immer jünger online geht.

Die Vizepräsidentin der Kommission, Neelie Kroes, sagte hierzu: „Die neue Koalition soll dafür sorgen, dass Kindern wie Eltern transparente und kohärente Schutzwerkzeuge zur Verfügung stehen, damit sie die Online-Welt bestmöglich für sich nutzen können. Die Gründungsmitglieder der Koalition sind auf dem Gebiet der Online-Sicherheit der Kinder bereits führend tätig. In Zusammenarbeit werden wir den Takt für die gesamte Branche vorgeben und eine solide Grundlage schaffen, damit sich Kinder selbstbewusst in der Online-Welt bewegen können.“

Die Gründungsmitglieder der Koalition haben sich auf Zielsetzungen verständigt, die fünf Aktionsbereiche umfassen:

  • Einfache und solide Meldemöglichkeiten: leicht auffindbare und wiedererkennbare Funktionen in allen Geräten, um ein effektives Melden und Bearbeiten von für Kinder schädlich erscheinenden Inhalten und Kontakten zu erlauben;

  • Altersgerechte Datenschutzeinstellungen: Einstellungen, die den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen gerecht werden (solche Einstellungen legen fest, in welchem Umfang Informationen über den Benutzer eingesehen werden können, z. B. ob Kontaktangaben oder Fotos nur den eigenen Freunden oder der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sein sollen;

  • Breitere Inhaltsklassifizierung: Entwicklung eines allgemeingültigen Alterseinstufungskonzepts, das übergreifend verwendet werden kann und den Eltern verständliche Alterskategorien anbietet;

  • Stärkung der elterlichen Kontrollmöglichkeiten: aktive Förderung benutzerfreundlicher Werkzeuge, um deren möglichst breite Nutzung zu erreichen;

  • Wirksame Entfernung von Material über Kindesmissbrauch: Verbesserung der Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden und Meldestellen, damit Material über sexuellen Kindesmissbrauch proaktiv aus dem Internet entfernt wird.

Bei der Koalition handelt es sich um eine freiwillige Kooperationsinitiative. Die Kommission erwartet, dass die von den Gründungsmitgliedern entwickelten Lösungen auf breiter Basis übernommen und von einer wachsenden Zahl anderer Unternehmen verwendet werden. Neue Mitglieder sind willkommen.

Hintergrund:

Der Schutz der Kinder im Online-Umfeld ist ein wichtiges Ziel der Digitalen Agenda für Europa (allgemeine Informationen hierzu finden Sie in IP/10/581, MEMO/10/199 und MEMO/10/200).

Im Durchschnitt sind Kinder in Europa heute schon ab sieben Jahren im Internet unterwegs. 38 % der 9- bis 16-Jährigen Internetnutzer geben an, dass sie trotz bestehender Altersbeschränkungen ein Profil in einem sozialen Netz haben. Mehr als 30 % der Kinder, die ins Internet gehen, benutzten dazu ein mobiles Gerät und 26 % eine Spielkonsole.

Die Koalition formierte sich nach einem Aufruf der Vizepräsidentin Kroes an die IKT-Branche, mehr zur Bewältigung der Herausforderungen zu tun, die sich aus den Online-Aktivitäten junger Europäer ergeben (SPEECH/11/703).

Gründungsmitglieder sind Geräte- und Betriebssystemhersteller, Internetdiensteanbieter, Rundfunkveranstalter, soziale Netze und Mobilfunkbetreiber. Neue Mitglieder sind willkommen.

Für jeden der fünf Aktionsbereiche sehen die Zielsetzungen bestimmte Termine und Leistungsindikatoren vor. Außerdem haben sich die Mitglieder verpflichtet, untereinander und mit der Kommission zusammenzuarbeiten und auf andere interessierte Seiten wie nichtstaatliche Kinderfürsorge- und Verbraucherschutzverbänden zuzugehen. Die Kommission hatte in dieser Woche bereits eine Gruppe aus nichtstaatlichen Organisationen eingesetzt, die Schwerpunkte für die Verantwortlichkeiten und die Berichterstattung in diesem Prozess ausarbeiten soll. Die Koalition wird die Ergebnisse dieser Arbeiten im Sommer 2012 prüfen und dann festlegen, welche weiteren Überprüfungen anschließend notwendig sein werden.

Die Initiative baut auf bestehenden Branchenvereinbarungen auf, beispielsweise den Grundsätzen für eine sicherere Nutzung sozialer Netze, dem Europäischen Rahmen für die sicherere Benutzung von Mobiltelefonen durch Kinder und Jugendliche und dem europaweiten Alterseinstufungssystem für Spiele (PEGI).

Nützliche Links:

EU-Programm „Sicheres Internet“:

http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/self_reg/index_en.htm

Website zur Digitalen Agenda: http://ec.europa.eu/digital-agenda

Website von Neelie Kroes: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/kroes/

Vizepräsidentin Neelie Kroes auf Twitter: http://twitter.com/neeliekroeseu

Ansprechpartner:

Ryan Heath (+32 2 296 17 16); Twitter: @ECspokesRyan

Linda Cain (+32 2 299 90 19)


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