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Europäische Kommission – Pressemitteilung

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) schafft mehr Innovationszentren

Brüssel, 30. November 2011 – Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) wird seine Anstrengungen verstärken, Innovation und Unternehmergeist in der EU zu fördern; dazu wird es im Zeitraum 2014-2020 sechs neue grenzübergreifende Innovationszentren – bekannt als Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) – initiieren. Die Europäische Kommission stellt dafür im neuen Finanzrahmen Mittel in Höhe von 2,8 Mrd. EUR1 bereit, so dass das EIT die bestehenden KIC, die sich den Themen Klimawandel, nachhaltige Energieversorgung und IKT widmen, ausbauen und konsolidieren kann.

„Das neue Paket für das Europäische Innovations- und Technologieinstitut, das wir nun vorschlagen, ist für Wirtschaft, Forschung und Hochschulwelt in Europa eine sehr gute Nachricht. Wir investieren in die Unternehmer der Zukunft und stärken die Innovationskapazität der EU, damit wir mit der Weltspitze mithalten können“, so Androulla Vassiliou, Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

Ebenfalls heute hat die Kommission einen Vorschlag für die Strategische Innovationsagenda des EIT verabschiedet, die den Rahmen für die Arbeit des Instituts in den nächsten Jahren vorgibt. Die Kommission verspricht sich davon einen Anstoß für 600 Unternehmensgründungen und die Ausbildung von 25 000 Studierenden und 10 000 Doktoranden in neuen Studiengängen, die wissenschaftliche Exzellenz mit einer starken unternehmerischen Komponente verknüpfen.

Das EIT bringt exzellente Hochschuleinrichtungen, Forschungszentren und Unternehmen zusammen, um so größere gesellschaftliche Herausforderungen auf innovative Weise anzugehen. Es ergänzt andere europäische Bildungs- und Forschungsinitiativen und ist zentrales Element von Horizont 2020, dem neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (siehe auch MEMO/11/851). Die Kommission plant, in zwei Wellen neue KIC aufzubauen.

  • Die erste Gruppe, die 2014 entstehen soll, wird folgende Themen abdecken: Innovation für gesundes Leben und Aktivität im Alter (Verbesserung der Lebensqualität und des Wohls der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen); food4future (nachhaltige Lebensmittelkette vom Erzeuger zum Verbraucher); Rohstoffe (nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Ersetzung von Rohstoffen).

  • Die KIC der nächsten Runde im Jahr 2018 konzentrieren sich auf: Fertigung mit Mehrwert (Entwicklung einer größeren Zahl wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und umweltfreundlicher Herstellungsprozesse); intelligente, sichere Gesellschaften (Auseinandersetzung mit den Sicherheitslücken in Europa, Entwicklung und Bereitstellung innovativer IKT-Lösungen) und urbane Mobilität (Schaffung eines grüneren, integrativeren, sichereren und intelligenteren innerstädtischen Mobilitätssystems).

Die Themenfelder wurden anhand von der Kommission aufgestellter Kriterien nach einer öffentlichen Konsultation aller Innovationsakteure ausgewählt.

Hintergrund

Hauptauftrag des 2008 als autonome EU-Einrichtung errichteten EIT ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedstaaten durch Zusammenführung exzellenter Hochschuleinrichtungen, Forschungszentren und Unternehmen, die sich mit größeren gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Das EIT strebt an, seine Ziele mithilfe der KIC zu erreichen, die ein innovatives Konzept grenzübergreifender öffentlich-privater Partnerschaften darstellen. Das EIT hat seinen Sitz in Budapest, die KIC operieren von 16 Standorten in ganz Europa aus, von Barcelona bis Stockholm.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/education/eit/eit-home_en.htm

EIT-Website: http://eit.europa.eu

Externe Bewertung des EIT

http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/evalreports/education/2011/eitreport_en.pdf

Ergebnisse der öffentlichen Konsultation
http://ec.europa.eu/education/eit/eit-consultation_en.htm

Ansprechpartner:

Dennis Abbott (+32 2 295 92 58)

Dina Avraam (+32 2 295 96 67)

1 :

€3.2 billion taking account of estimated inflation in 2014-2020


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