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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Die Präsidenten der Kommission, des Parlaments und des Europäischen Rates treffen Vertreter weltanschaulicher Gemeinschaften zu Gesprächen über demokratische Rechte und Freiheiten

Brüssel, 30. November 2011 – Kommissionspräsident José Manuel Barroso empfing heute am Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel führende Vertreter weltanschaulicher Gemeinschaften. Den Vorsitz der Veranstaltung teilte er sich mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek und dem Präsidenten des Europäischen Rates Herman von Rompuy. Die Teilnehmer sprachen über die Förderung der Rechte und Freiheiten in europäischen Nachbarländern und in der Europäischen Union selbst.

Das heutige Treffen „Eine Partnerschaft für Demokratie und gemeinsamen Wohlstand – ein gemeinsames Engagement für demokratische Rechte und Freiheiten“ war das letzte einer Reihe von hochrangigen Veranstaltungen, die Präsident Barroso in seiner ersten Amtszeit auf den Weg gebracht hatte. Das Treffen findet zum zweiten Mal nach Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon statt, in dem vorgesehen ist, dass die Union einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog mit Kirchen und religiösen Vereinigungen sowie weltanschaulichen Gemeinschaften pflegt (Artikel 17 AEUV).

Der Aufbau einer Zukunft auf der Grundlage von Demokratie, Pluralismus, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und sozialer Gerechtigkeit ist für die Europäische Union Aufgabe und Herausforderung“, sagte der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso. „Es bleibt in diesem Bereich noch viel zu tun, nicht nur in der Nachbarschaft der Europäischen Union, sondern auch in unseren eigenen Ländern. Ich freue mich zu sehen, dass den Teilnehmern die Förderung dieser Werte, die im Zentrum des europäischen Projekts stehen und auch in Zukunft stehen müssen, ein ernstes Anliegen ist.“

Jerzy Buzek, der Präsident des Europäischen Parlaments, fügte hinzu: "Unsere Europäische Union beruht auf Grundlagen, die sie nicht selbst schaffen kann. Sie beruht auf dem Glauben und den Überzeugungen ihrer Bürger. Sie stützt sich auf organisierte Wertegemeinschaften. Wir brauchen sowohl religiöse als auch philosophische und nicht-konfessionellen Organisationen, um unsere gemeinsamen Werte zu festigen und zu pflegen. Wir brauchen sie, um Brücken zu anderen Teilen der Welt zu bauen, vor allem zu unseren Nachbarn. Deshalb ist die heutige Dialog so wichtig. "

In seinen einleitenden Bemerkungen zitierte der Präsident des Europäischen Rates Herman Van Rompuy, den Journalisten und Dichter Tahar Ben Jelloun: "Wenn wir heute diese Revolten als "Revolutionen" beschreiben, so kann das in erster Linie darauf zurückgeführt werden, dass sie vor allem durch ethische und moralische Forderungen getragen sind". Er betonte auch die Werte der Veränderung, des Fortschritts und mehr noch der Vervollkommnung, da " Menschenrechte, Demokratie und politischer Säkularismus sich nicht von heute auf morgen einstellen. Wir müssen jeden Tag aufs Neue, individuell und kollektiv, unsere Anstrengungen erneuern."

Die Gespräche waren von einem offenen und freimütigen Geist geprägt. Die Vertreter weltanschaulicher Gemeinschaften begrüßten das Engagement der EU für die Förderung und den Schutz demokratischer Rechte und Freiheiten innerhalb und außerhalb der Europäischen Union. Sie erklärten sich bereit, an der Seite der europäischen Organe für Demokratie, Pluralismus, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einzutreten – Werte, die für demokratische Gesellschaften unverzichtbar sind.

An der Veranstaltung nahmen auch der Vizepräsident des Europäischen Parlaments László Tökes und der Vizepräsident der Europäischen Kommission Joaquín Almunia teil.

Weitere Informationen:

Teilnehmerliste siehe MEMO/11/846

Treffen der drei Präsidenten mit Kirchenführern am 30. Mai 2011: IP/11/658

Mitteilung vom 8. März 2011: „Eine Partnerschaft für Demokratie und gemeinsamen Wohlstand

Gemeinsame Erklärung des Gipfels der Östlichen Partnerschaft vom 29./30. September 2011

Website von Präsident Barroso

Mehr über diesen Dialog

Kontakt:

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 2 295 30 70)

Jens Mester (+32 2 296 39 73)


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