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Europäische Kommission stellt Mittel für Flutopfer in Zentralamerika bereit

European Commission - IP/11/1293   28/10/2011

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Europäische Kommission – Pressemitteilung

Europäische Kommission stellt Mittel für Flutopfer in Zentralamerika bereit

Brüssel, 28. Oktober 2011 – Die Europäische Kommission beabsichtigt, den Opfern der Überschwemmungen in Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua humanitäre Hilfe in Höhe von 4 Mio. EUR zur Verfügung zu stellen. Die Hilfe kommt etwa 100 000 der am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Menschen zugute.

„Die Landwirte haben ihre Felder, Familien ihre Häuser an das Hochwasser und Schlammlawinen verloren. Die Preise für Nahrungsmittel steigen, die Gefahr von Erkrankungen ebenfalls. Wir sorgen uns um die Menschen, die am stärksten unter Hunger, Armut und extremen Wetterbedingungen leiden. Wir helfen ihnen, die wachsende humanitäre Krise zu bewältigen,“ sagte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

Durch die bereitgestellten Mittel können die betroffenen Menschen mit Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Unterkünften, sauberem Wasser und sanitärer Versorgung unterstützt werden. Ein Teil der Mittel wird für Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge eingesetzt, um die Auswirkungen künftiger Überflutungen einzudämmen. Die Prioritäten werden von den humanitären Partnerorganisationen der Kommission festgelegt.

Die Europäische Kommission hat ein Katastrophenschutzteam nach El Salvador geschickt, wo die Folgen der Überschwemmung am schlimmsten sind. Außerdem leistet die Europäische Kommission dem Land zusätzliche Katastrophenhilfe über das Europäische Katastrophenschutzverfahren, da die Regierung um europäische Hilfe ersucht hat.

Der Finanzierungsbeschluss wurde gefasst, nachdem humanitäre Experten der Kommission zu Beginn dieses Monats die von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete in Guatemala und El Salvador besucht hatten.

Hintergrund

Am 10. Oktober wurde die Region mit heftigen Regenfällen überzogen, die von einem tropischen Tiefdruckgebiet ausgelöst worden waren. Die am schlimmsten in Mitleidenschaft gezogenen Gebiete liegen in Guatemala und El Salvador, aber auch Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama wurden getroffen.

Es wurden mindestens 105 Tote gemeldet, weitere 650 000 Menschen sind betroffen. Mehr als 90 000 Menschen konnten evakuiert werden, 50 000 Menschen leben in rund 400 Notunterkünften. Infrastruktur und Landwirtschaft haben erhebliche Schäden erlitten. Viele Gebiete sind noch immer unzugänglich. Durch den anhaltenden Regen ist es schwierig, das genaue Ausmaß der Schäden festzustellen.

Die Europäische Kommission hat Zentralamerika im letzten Jahr mit mehr als 18,5 Mio. EUR unterstützt und damit Hunderttausenden von Menschen geholfen, die Opfer von Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Krankheiten und Dürren wurden.

Weitere Informationen:

Website von EU-Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock (+32 229-68909)

Irina Novakova (+32 229-57517)


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