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Europäische Kommission – Pressemitteilung

EU und Sri Lanka unterzeichnen Abkommen zur Belebung des Luftverkehrs

Brüssel, 27. Oktober 2011 – Die Europäische Kommission und Sri Lanka haben heute in Colombo ein Luftverkehrsabkommen paraphiert, mit dem wieder eine solide Rechtsgrundlage für die künftigen Beziehungen im Luftverkehrssektor zwischen Sri Lanka und den Mitgliedstaaten der EU geschaffen wird.

Durch dieses so genannte „horizontale Abkommen“ werden verschiedene Bestimmungen der bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen 15 EU-Mitgliedstaaten und der Demokratischen Sozialistischen Republik Sri Lanka mit EU-Recht in Einklang gebracht und so auf eine feste Rechtsgrundlage gestellt.

Besonders wichtig ist dabei, dass staatszugehörigkeitsbedingte Beschränkungen in den bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen EU-Mitgliedstaaten und Sri Lanka beseitigt werden. Dadurch wird es allen EU-Luftfahrtunternehmen ermöglicht, Flüge zwischen Sri Lanka und jedem EU-Mitgliedstaat durchzuführen, in dem sie niedergelassen sind, sofern ein bilaterales Abkommen zwischen diesem Mitgliedstaat und Sri Lanka besteht und entsprechende Verkehrsrechte verfügbar sind1.

Das Abkommen ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Beziehungen im Luftverkehr und zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Sri Lanka insgesamt, und fördert gleichzeitig den Verkehr zwischen der EU und Sri Lanka. Der Luftverkehr ist für die Beziehungen zwischen der EU und Sri Lanka von großer Bedeutung, da er Menschen, Kulturen und Unternehmen miteinander verbindet.

Gegenwärtig bestehen direkte Flugverbindungen zwischen Sri Lanka und sechs EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande und Vereinigtes Königreich). Die Gesamtzahl der zwischen der EU und Sri Lanka beförderten Fluggäste stieg 2010 um 11 % auf 380 000.

Derzeit bestehen 47 solcher horizontalen Abkommen mit Partnerländern in aller Welt. Über 900 bilaterale Luftverkehrsabkommen wurden durch gemeinsame Anstrengungen der Europäischen Kommission und der EU-Mitgliedstaaten so geändert, dass statt des Nationalitätsprinzips der Grundsatz der Benennung von Luftfahrtunternehmen der EU zum Tragen kommt.

Weitere Informationen zu den internationalen Luftverkehrsbeziehungen der EU:

http://ec.europa.eu/transport/air/international_aviation/international_aviation_en.htm

Ansprechpartner:

Helen Kearns (+32 2 298 76 38)

Dale Kidd (+32 2 295 74 61)

1 :

Das bedeutet, dass alle EU-Luftfahrtunternehmen von jedem der 15 Mitgliedstaaten, die bilaterale Luftverkehrsabkommen mit Sri Lanka geschlossen haben, benannt werden können, wobei sie allerdings nur dann tatsächlich Flüge durchführen können, wenn die in diesen Luftverkehrsabkommen vorgesehenen Verkehrsrechte noch nicht ausgeschöpft sind. EU-Luftfahrtunternehmen können jedoch nicht aus jenen Mitgliedstaaten fliegen, mit denen Sri Lanka kein bilaterales Luftverkehrsabkommen geschlossen hat.


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