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IP/11/126

Brüssel, den 3. Februar 2011

Kommission will auf Erfolg bei CO2-Gesprächen mit Internationaler Seeschifffahrtsorganisation drängen

„Wir sind davon überzeugt, dass der Schifffahrtssektor seine Aufgaben im Kampf gegen den Klimawandel erfüllen muss. Wir haben über die beste Vorgehensweise in Europa diskutiert, damit der Schifffahrtssektor einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen, im Falle keiner globalen Einigung, leisten kann. Aber es sollte kein Zweifel bestehen: Europa muss die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) in jeder Hinsicht unterstützen, in diesem Jahr eine Einigung über globale Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen von Schiffen sowohl auf kurze als auch auf lange Sicht zu erreichen“, so der für Verkehr zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Siim Kallas, sowie die für Klimapolitik zuständige Kommissarin, Connie Hedegaard, nach einem Treffen mit einer hochrangigen Sachverständigengruppe.

Der internationale Seeverkehr verursacht fast 3 % der globalen CO2-Emissionen. Emissionen von Schiffen werden sich voraussichtlich bis 2050 mehr als verdoppeln. Die IMO, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, beschäftigt sich seit Mitte der 1990er Jahre mit Klimaproblemen. Eine Einigung über Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen erwies sich bislang jedoch als unmöglich.

Die beiden EU-Kommissare trafen heute mit einer Gruppe von Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Vertretern der Regierungen und hochrangigen Beratern mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen, um die Lage zu bewerten und die strategischen Optionen der EU sowohl in Bezug auf die IMO-Verhandlungen als auch in Bezug auf die parallel laufenden Verhandlungen über das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen zu diskutieren. Bei dem Treffen wurde deutlich, dass in einem globalen Sektor wie dem Seeverkehr Maßnahmen, die am umweltgerechtesten und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll sind, über die IMO erreicht werden können. Die EU wird ihre Bemühungen um eine internationale Lösung fortsetzen.

Sollte die IMO bis Ende 2011 kein zufriedenstellendes Ergebnis in Bezug auf die Emissionen des Seeverkehrs erzielen, wird die Kommission die Verantwortung übernehmen.

Die Gruppe soll 2011 noch zweimal zusammentreffen.


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