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Vizepräsident Kallas verleiht Auszeichnungen für Straßenverkehrssicherheit

European Commission - IP/11/118   01/02/2011

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IP/11/118

Brüssel, 1. Februar 2011

Vizepräsident Kallas verleiht Auszeichnungen für Straßenverkehrssicherheit

Der für Verkehr zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Siim Kallas, hat heute in Brüssel sieben Organisationen für hervorragende Leistungen im Bereich der Straßenverkehrssicherheit ausgezeichnet. Die Organisationen haben sich im Rahmen der Europäischen Charta für Sicherheit im Straßenverkehr dazu verpflichtet, konkrete Maßnahmen zu treffen, um die Zahl der Straßenverkehrstoten in ihrem Umfeld zu verringern. Die Preisträger wurden nach einer Bewertung durch die Kommission aus über 500 Unterzeichnern der Charta ausgewählt.

Kommissar Kallas würdigte die Leistungen der Preisträger: „Diese Selbstverpflichtungen zeigen, in welch unterschiedlichen Bereichen die Unterzeichner der Charta für Sicherheit im Straßenverkehr tätig sind und auf wie vielfältige Weise sie sich engagieren, um die Zahl der Verkehrstoten zu verringern. Ihr Beispiel sollte Schule machen.“ Er beglückwünschte die Preisträger zur Qualität ihres Engagements und ihrer innovativen Ideen und dankte allen Unterzeichnern der Charta für ihren wichtigen Beitrag zur Förderung der Straßenverkehrssicherheit. Mit Hilfe dieser vereinten Bemühungen könne die Europäische Union ihr Ziel erreichen, die Zahl der Straßenverkehrstoten in jedem Jahrzehnt um die Hälfte zu verringern, so Kallas weiter.

Hier die sieben Preisträger:

  • in der Kategorie „Großunternehmen“: TESCO DOTCOM, das weltgrößte Internet-Versandunternehmen für Lebensmittel mit Sitz im Vereinigten Königreich, das sich dazu verpflichtet hat, die Zahl der Verkehrsunfälle durch ein Präventions- und Schulungsprogramm für seine Fahrer zu verringern;

  • in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen“: das litauische Verkehrsunternehmen BUSTURAS, das sich verpflichtet hat, sowohl die Verkehrsregel-Kenntnisse seiner Busfahrer regelmäßig zu überprüfen als auch die Verkehrssicherheit seiner Busse durch häufige Tests zu gewährleisten;

  • in der Kategorie „Verbände“: die IRISH MEDICAL ORGANISATION, ein irischer Ärzteverband, der sich verpflichtet hat, Verkehrssicherheitsstrategien und erforderliche Änderungen zu unterstützen, um die öffentliche Gesundheit zu verbessern und die Zahl der Verkehrstoten zu verringern;

  • in der Kategorie „öffentliche Einrichtungen“: MATERSKÁ ŠKOLA – MŠ DÉNEŠOVA, ein slowakischer Kindergarten, der Kindern in Zusammenarbeit mit den Eltern ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr beibringen wird;

  • in der Kategorie „nichtstaatliche Organisationen“: ANBO, eine unabhängige Seniorenorganisation in den Niederlanden. Sie hat sich verpflichtet, sich für eine sichere Mobilität bei Bildungs- und Freizeitaktivitäten älterer Menschen sowie für vorbildliche, seniorenfreundliche Verfahren in der städtischen Infrastruktur einzusetzen;

  • in der Kategorie „lokale und regionale Behörden“: AYUNTAMIENTO DE VERÍN und CÂMARA MUNICIPAL DE CHAVES: Diese beiden Gemeinden an der spanisch-portugiesischen Grenze haben sich dazu verpflichtet, gemeinsam Verkehrssicherheitskurse für verschiedene Risikogruppen anzubieten und auf beiden Seiten der Grenze eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne durchzuführen.

Während der Preisverleihung traten weitere 16 Organisationen der Europäischen Charta für Sicherheit im Straßenverkehr bei, darunter viele große europäische Unternehmen wie die Axa Group, TNT Post und Iberdrola. Mit ihren Verpflichtungen im Rahmen der Charta können sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit leisten.

Die Europäische Charta für Sicherheit im Straßenverkehr besteht seit 2004 und zählt inzwischen mehr als 2 000 Unterzeichner, die sich selbst dazu verpflichtet haben, die Straßenverkehrssicherheit in ihrem Verantwortungsbereich durch konkrete und überprüfbare Maßnahmen zu fördern. Alle zivilgesellschaftlichen Gruppen in Europa können solche Selbstverpflichtungen vorschlagen und die Charta unterzeichnen, wenn die Übereinstimmung ihrer Verpflichtungen mit den Zielen der Charta bestätigt wurde. Täglich gehen bei der Europäischen Kommission neue Vorschläge für Selbstverpflichtungen ein – ein Beweis dafür, dass mehr und mehr Organisationen der Zivilgesellschaft im Bewusstsein ihrer Verantwortung bei ihrer täglichen Arbeit einen Beitrag zur Straßenverkehrssicherheit leisten möchten. Ihre Selbstverpflichtungen beziehen sich entsprechend dem integrierten Ansatz der Charta auf verschiedene Bereiche: Verhalten der Verkehrsteilnehmer, Leistung der Fahrzeuge und Qualität der Infrastrukturen.

Alle europäischen Organisationen sind aufgerufen, Mitglied der Charta zu werden und damit ihren Beitrag zur Rettung von Menschenleben zu leisten.

Weitere Informationen: http://www.erscharter.eu/


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