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Europäische Kommission – Pressemitteilung

Heftige Monsunregenfälle in Indien: Kommission stellt Soforthilfe bereit

Brüssel, 13. Oktober 2011 – Die Europäische Kommmission wird 3 Mio. EUR Soforthilfe für die Opfer der anhaltenden Flutkatastrophe in Indien bereitstellen. Durch die Katastrophe verloren 200 000 bis 300 000 Menschen ihr Zuhause und sind nun dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. In Ostindien sind insgesamt 4 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen.

Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, erklärte: „Wieder einmal treffen die jährlichen Monsunregenfälle die Verwundbarsten unter der Bevölkerung und nehmen ihnen das Allernotwendigste: Nahrungsmittel und Unterkunft. Die Überschwemmungen bedrohen das Leben von Zehntausenden von Menschen, die bereits zu den Schwachen und Verwundbaren in der indischen Bevölkerung zählen. Häuser, Ernten und Vieh wurden vernichtet und der Hilfebedarf übersteigt die Kapazitäten der Regierung. Deshalb weitet Europa sein Soforthilfepaket für diese Katastrophe aus und stellt überdies Mittel bereit, um die Menschen auch für künftige Flutkatastrophen zu wappnen.“

Die am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete sind Orissa, Westbengalen und Uttar Pradesh. Experten der Generaldirektion für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO) der Europäischen Kommission verfolgen vor Ort die Entwicklung der Lage. Mit den Hilfsgeldern werden Nahrung, Unterkünfte, Wasser- und Sanitärversorgung sowie grundlegende Gebrauchsgegenstände bereitgestellt. Im Mittelpunkt werden dabei besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Stammesverbände und niedere Kasten, religiöse Minderheiten, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen, Kinder, Kranke sowie alte Menschen stehen. Die Hilfe wird über die vor Ort tätigen humanitären Partner der Kommission bereitgestellt.

Die Kommission stellt zudem Mittel für die Katastrophenvorsorge in Risikogebieten bereit, um die Bevölkerung für das Überschwemmungsrisiko und die nötigen Vorsorgemaßnahmen zu sensibilisieren sowie um Freiwillige, Behörden und gemeindenahe Organisationen zu schulen und somit das Risiko bei zukünftigen Überschwemmungen zu verringern.

Hintergrund

Im Jahr 2011 hat die Europäische Kommission zusätzlich zur humanitären Hilfe für die Gewaltopfer in Kaschmir (2 Mio. EUR) und Chhattisgarh (1,6 Mio. EUR) Hilfe für folgende Krisensituationen in Indien bereitgestellt: Überschwemmungen in Westbengalen, Uttar Pradesh und Uttarakhand (600 000 EUR) sowie ethnische Konflikte in Assam (200 000 EUR). Überdies wurden 1,1 Mio. EUR für die Katastrophenvorsorge und die Verringerung des Katastrophenrisikos in Indien bereitgestellt.

Weitere Informationen:

Website von EU-Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontaktpersonen:

David Sharrock (+32 2 296 89 09)

Irina Novakova (+32 2 295 75 17)


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