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OPEN DAYS 2011 – Europäische Woche der Regionen und Städte (10.-13.Oktober): Diskussion über Zukunft der EU-Kohäsionspolitik

Commission Européenne - IP/11/1161   07/10/2011

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Europäische Kommission – Pressemitteilung

OPEN DAYS 2011 – Europäische Woche der Regionen und Städte (10.-13.Oktober): Diskussion über Zukunft der EU-Kohäsionspolitik

Brüssel, 7. Oktober 2011 – Am 10. Oktober findet in Brüssel der Auftakt zur neunten Auflage der OPEN DAYS, der europäischen Woche der Regionen und Städte, statt. Anwesend werden dabei der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, die Präsidentin des Ausschusses der Regionen Mercedes Bresso und der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn sein. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Europäischen Kommission und dem Ausschuss der Regionen organisiert und vereint mehr als 6000 regionale und lokale Partner aus über 200 EU-Regionen und aus acht Nicht-EU-Staaten. Sie bietet eine erste Gelegenheit, über die Vorschläge zu diskutieren, die die EU-Kommission zur konzeptuellen Neugestaltung der EU-Kohäsionspolitik vorgelegt hat (IP/11/1159).

Johannes Hahn, der EU-Kommissar für Regionalpolitik, erklärte: „Die OPEN DAYS 2011 sind für unsere Regionalpartner ein ausgezeichneter Anlass, sich an der Debatte über die Zukunft der Kohäsionspolitik zu beteiligen, die derzeit in vollem Gange ist. Die EU-Kommission hat gerade eine grundlegende Überarbeitung der Politik vorgeschlagen und damit den Grundstein für eine höhere Wirksamkeit der EU-Investitionen gelegt. Wir zählen nun auf die aktive Unterstützung der Regionen und Städte. Und wir hoffen, dass konkrete Vorschläge unterbreitet werden, wie die EU-Ziele für Wachstum und Beschäftigung in intelligente Investitionen und Projekte übertragen werden können.“

Die Präsidentin des Ausschusses der Regionen, Mercedes Bresso, fügte hinzu: „Die diesjährigen OPEN DAYS könnten kaum zu einem besseren Zeitpunkt stattfinden. Sie bieten die erste Möglichkeit, um über das Paket von Rechtsvorschriften für die künftige Regionalpolitik zu diskutieren. Gerade in der jetzigen Krise müssen wir sicherstellen, dass jeder Euro, der auf EU-Ebene ausgegeben wird, wirksam eingesetzt wird und damit das Solidaritätsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärkt. Wir werden die Vorschläge der EU-Kommission sehr sorgfältig auf diese Wirkung prüfen und auch untersuchen, ob sie im Interesse der Regionen und Städte Europas weiter verbessert werden können.“

Hintergrund

Unter der Überschrift „Investitionen in Europas Zukunft: Regionen und Städte für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ werden über 100 Seminare mit folgenden Schwerpunkten stattfinden.

  • Europa 2020: In Seminaren wird veranschaulicht und diskutiert, wie die Kohäsionspolitik und die Regionen und Städte zu intelligentem, nachhaltigem und integrativem Wachstum beitragen können.

  • Bessere Umsetzung: Die Debatten werden sich mit der Frage beschäftigen, wie die Umsetzung der Kohäsionspolitik u. a. über den Gemeinsamen Strategischen Rahmen verbessert werden kann. Dieser gilt von 2014 bis 2020 für alle EU-Fonds mit territorialem Wirkungsbereich.

  • Geografische Aspekte: Die Diskussionen werden sich schwerpunktmäßig mit den ganzheitlichen territorialen Strategien für Regionen, Städte, grenzübergreifende und makroregionale Gebiete befassen. Darüber hinaus werden ausgewählte, namhafte Wissenschaftler aus dem Bereich Stadt- und Regionalentwicklung, die aus verschiedenen Ländern Europas stammen, im Rahmen der OPEN-DAYS-Universität zehn gemeinsame Vorlesungen und Seminare abhalten. Eine Reihe von Seminaren mit Ländern der Östlichen Partnerschaft, mit China, Lateinamerika, der Ukraine und Australien werden den globalen Austausch über die Regionalpolitik bereichern.

Der „Meeting Place“

Dieses Jahr werden öffentlich-private Partnerschaften im Mittelpunkt des „Meeting Place“ stehen, der sich in den Gebäuden des Ausschusses der Regionen befinden wird. Im Rahmen von Seminaren und Veranstaltungen, die der Vernetzung dienen, werden 65 Fallstudien zu öffentlich-privaten Partnerschaften aus 19 Ländern und verschiedenen Bereichen vorgestellt (Informationstechnologie, Verkehr, Energie, Stadtentwicklung, Telekommunikation usw.). Daran beteiligen werden sich Sachverständige aus regionalen und lokalen Behörden, Finanzinstitutionen und Privatunternehmen.

Europa in meiner Region/Stadt

Neben den Seminaren in Brüssel sind unter dem Titel „Europa in meiner Region/Stadt“ von September bis November 253 Veranstaltungen auf lokaler Ebene in allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Island, Montenegro, Norwegen, Serbien, in der Schweiz und der Türkei vorgesehen.

Weitere Informationen:

www.opendays.europa.eu

IP/11/1159

COR/11/45

Sie können die OPEN DAYS auch auf Twitter via @EU_Regional (#euopendays) oder gemeinsam mit anderen OPEN-DAYS-Teilnehmern über das RegioNetwork 2020 verfolgen.

Alle Veranstaltungsfotos werden über Flickr verfügbar sein.

Weitere Programmhöhepunkte

Medien-Programme

Karte der teilnehmenden Regionen

ANHANG

Die Höhepunkte der OPEN DAYS umfassen:

  • Eröffnungsveranstaltung, 10. Oktober 2011, 15.00-18.00 Uhr, Plenarsaal des Europäischen Parlaments: Bis zu 1100 regionale und lokale Vertreter werden zu dieser Veranstaltung erwartet. Nach der Begrüßung durch Danuta Hübner, die Vorsitzende des Ausschusses für Regionalpolitik beim Europäischen Parlament, Johannes Hahn und Mercedes Bresso werden der Präsident des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und die polnische Ministerin für Regionalentwicklung, Elżbieta Bieńkowska, ihre Ansprachen halten. Der zweite Teil beginnt mit der Vorstellung der vorgeschlagenen Verordnungen über die EU-Kohäsionspolitik von 2014 bis 2020 durch Johannes Hahn. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion zu den drei Kernthemen der OPEN DAYS an.

  • Sitzung der Ausschüsse für Regionalpolitik und Kohäsionspolitik, 11. Oktober 2011, 9.00-10.45 Uhr, Ausschuss der Regionen: Bei der öffentlichen Sitzung der beiden Parlamentsausschüsse und der Fachkommissionen des AdR, die sich mit Kohäsionspolitik beschäftigen, werden die Legislativvorschläge diskutiert. Dabei steht die Frage der territorialen Dimension in der Kohäsionspolitik nach 2013 im Mittelpunkt.

  • Sonderplenarsitzung, 13. Oktober, 9.30-11.15 Uhr, Gebäude Charlemagne: Bei der Sitzung wird der Schwerpunkt auf der Rolle der Fonds im neuen Gemeinsamen Strategischen Rahmen und der Frage liegen, wie die Investitionen der Kohäsionspolitik, der Politik zur ländlichen Entwicklung und der Fischereipolitik mit den Zielen von Europa 2020 verknüpft werden können. An dieser Sitzung werden neben EU-Kommissar Johannes Hahn auch Kommissar László Andor und Kommissarin Maria Damanaki teilnehmen.

Kontakt :

Ton Van Lierop (+32 2 296 65 65)

Marie-Pierre Jouglain (+32 2 298 44 49)


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